Hergestellt aus dickem Metall/Aluminium, dicker als Blech. Der Tunnel besteht aus drei Metallteilen, zwei Frontseiten mit eingraviertem Tunnelportal und einer gebogenen Metallplatte. Alle drei Teile sind mit L-Profilstücken miteinander verschraubt. Das Ganze ist innen braun und außen grün lackiert, das gebogene Plattenteil hat eine grobe Struktur. Die Tunnelportale sind recht klein, für Dampflokomotiven in H0 ist das in Ordnung, aber Elektrolokomotiven oder US-amerikanisches Rollmaterial passen nicht hindurch.
"Dicker als Blech"? Feinblech ist maximal 3mm dick (typisch 0,5, 0,75, 1, 1,5, 2, 2,5 und 3mm dick). Grobblech ist dicker als 3mm, praktisch ohne Grenze nach oben. Im Modellbau handelt es sich weitgehend um Feinblech, also alles bis 3mm.
Du musst also schon angeben, wie dick das Material ist. Ich gehe davon auch, dass es auch "Blech" im Feinblechbereich ist.
Der Tunnel ist zwischen 2,5 und 2,8 mm dick, meiner Meinung nach dicker als bei Blechspielzeug üblich. Ein Magnet haftet nicht an diesem Metall (Aluminium?).
Sieht nach einer Produktion aus dem Ostsektor aus, für Liebmann Stadtilm, Zeuke. Kurz nach dem Krieg als Reste aus dem Flugzeugbau verbraucht wurden. Viele Grüße Kai
Nein auf keinen Fall Eigenbau, dann muss der zwei gleiche gebaut haben. Es ist genau derselbe in einer Zeuke Sammlung bekannt. Das waren kleine Hersteller die aus den übrig gebliebenen Material des Flugzeugbaus Spielzeugteile gemacht haben, ist ja in der Geschichte auch bekannt, gerade bei Liebmann Stadtilm und Zeuke. Viele Grüße Kai
Ich sehe aber prinzipiell keinen Unterschied zwischen Eigenbau und Kleinstserie... Alle Teile wurden von Hand hergestellt. An Deinem Tunnel kann ich keine Spuren von maschinell/industrieller Fertigung erkennen.