mir scheint, dass eine CER 13020 und CER 13021 ziemlich unterschiedlich skalieren. Während die CER 13021 ein langezogenes und durschaus elegantes Erscheinungsbild hat, erscheint die CER 13020 eher eher etwas - ich sag mal - kompakt.
Wurden hier baugleiche Teile für beide Versionen genommen, wie z.B. das Führerhaus, oder woher kommt der Unterschied in der Skalierung?
Dass baugleiche Teile für beide genommen wurden, kann ich mir nicht vorstellen. Schließlich ist der Maßstab unterschiedlich, also muss auch z.B. das Führerhaus für das Modell in Spur I größer sein. Hat jemand beide Modelle, dass er vergleichen kann? Grüße von elaphos
Wir haben schon oft debattiert, dass man Modelle der Spur 0 mit der 1 nicht vergleichen kann. Siehe Zeppelin und vieles andere mehr.
Märklin verwendete wenige baugleiche Teile für 0 und 1. Nicht mal die Kupplungen sind immer identisch. Das würde die Ersatzteilsuche für die Spur 1 vielfach vereinfachen. Im Bereich Blech fällt mir sogar spontan gar nichts ein. Schon gar nicht bei exklusiven, quasi handgedengelten großen Lokomotiven.
Nach den Katalogen sind die CER 65/1320 und -1 in den ersten Jahren gemeinsam abgebildet mit der Bildunterschrift für beide Größen, in den späteren Katalogen waren Spur 0- und Spur 1-Modell getrennt aufgeführt mit jeweils eigenem Bild, allerdings anscheinend beide mit demselben Drickklischee, einmal farbig, einmal schwarz-weiß und etwas unterschiedlichen Tendern.
Die Lok in der Mitte ist eine CER 13021 (B), oben (A) und unten (C) jeweils eine CER 13020. Während B und C von der Skalierung gut passen, hat A doch ein etwas anderes Erscheinsbild, mMn. wirkt es ewtas "gestaucht".
Die Loks A und C gehören einer anderen Bauform ab. Die in A hat wohl eine 66er Schaltung, während B und C nach 65er Schaltung aussehen. Die Kesseldome in B und C sind auch gleich, während sie in A anders gestaltet sind. Woher stammen die Bilder?
Okay, danke schon mal. Die schematischen Bilder wurden entfernt. Verstehe das, nervt halt trotzdem.
Diesmal kommt ein selbstgemachtes Bild von eben einer dieser CER mit einer 66 Schaltung
Warum sind die Loks mit der 66 Schaltung nicht baugleich mit den anderen Modellen? Und warum silbernes Typenschild? Müsste die Lok nicht ein Messing Typenschild mit altem Märklin Logo haben?
Die CER 65/1320 wurde bis 1932 (Märkin Katalog D9) gebaut und danach von hierzu unterschiedlichen 66er Loks (E 66/... und GR 66/...) abgelöst. Eine CER 66/13020 gab es nach den Katalogen nicht. Wir hatten aber schon eine diesbezügliche Diskussion anhand der alten E 65/13050 (ohne Windleitbleche) die es bis 1930 gab und dann von der E 66/12920 (mit Windleiblechen) abgelöst. Diese E 65/13050 wurde auch noch ohne Katalogverzeichnis mit 66er Schaltung ausgeliefert: E66/13050 Denke, dass es sich hier um eine gleiche Konstruktionsfolge handelt. Was es mit dem nicht messingfarbenen Schild auf sich hat, kann ich auch nicht erklären. So eins ist mir noch nicht begegnet. Vielleicht ein späterer Ersatz aus einem silbrigen Metall?
Ich habe neulich ein Führerhaus der E921 mit dem einer HR der Modellzeit in Spur 1 verglichen. Äußerlich scheint alles gleich zu sein. Im Detail weichen sie aber doch voneinander ab. Am meisten die Fenster.
Also unter dem Typenschild ist nix, auch kein Loch - zum Glück! Beim Typenschild war eine Lasche gebrochen, daher wurde ein Blech mit einer neuen Lasche unter dem Schild verklebt. Diese Blech steht ein bisschen über.
Nochmal zurück, warum silber? Ich hab das jetz schon öfter an 66/13020 Loks gesehen. Z.B. stand auch ein schwarze H 66/13020 mit silbernen Typenschild zum Verkauf. Bei meiner Recherche bzw. der Skalierung waren auch einige drunter.
Meine erste Theorie war, dass später - also kurz vor oder nach dem Krieg - werksseitig zu reparierende Loks mit Restbeständen von 66iger Motoren ausgestattet wurden und in diesem Zuge neue Typenschilder bekommen haben. Aber da liege ich wohl falsch.