Ich hab derzeit das "Problem", keinen Platz für ne feste Anlage zu haben, wodurch ich gezungen bin, mich als Saisonbahner zu bezeichnen, der nur zu Weihnachten für 4 Wochen ne fliegende Anlage um den Baum aufbaut. Jetzt hat man letztes Weihnachten nen Materialstamm angesammelt, und den nach dem Fest verpackt, und weg gestellt. Nun kommt aber der Punkt, wo man unters Jahr den einen oder anderen Artikel findet, wo man nicht nein sagen kann... (Hört das jemals wieder auf??) Inzwischen ist es so, das allein im letzten halben Jahr gut 2 große Umzugskartons mit weiteren Teilen (Wagen, Gebäude, Gleise usw.) dazu gekommen sind, und allmählich merkt man, wie Voluminös doch DIESES Hobby ist. Klar kann man jetzt alles in eine Kiste werfen, und auf den Dachboden stellen. Allerdings denke ich, leidet das Zeugs trotz Seidenpapier... Wie geht Ihr damit um? Werden bei euch zusätzliche Zwischenböden in den Schränken verbaut, damit alles rein passt, oder wie macht ihr das? Hab schon überlegt, das Rollmaterial in ne Vitrine zu stellen,... Aber meine Wandflächen sind mit 40 Laufmeter H0-Vitrinen ausgereizt.
PS: Eigentlich wollte ich nur... nen Blechzug um den Baum rattern lassen. *GRMPF*
Du bist Infiziert durch und durch. Verseucht usw. Das hört nicht mehr auf. Ganz im Gegenteil im laufe der Jahrzente wird das noch schlimmer. Und erreicht einen Höhepunkt wenn du auch noch Phantasie Handwerkliches Können und Platz hast. Und wenn du angeblich keinen Platz hast wirst du Möglichkeiten finden welchen zu schaffen. Herzlich Willkommen bei den Verdammten. Viele Grüße von einem Verseuchten Ralf
Zitat von DRG-ler im Beitrag #1Mal ne Frage an die Saisonbahner...
Ich hab derzeit das "Problem", keinen Platz für ne feste Anlage zu haben, wodurch ich gezungen bin, mich als Saisonbahner zu bezeichnen, der nur zu Weihnachten für 4 Wochen ne fliegende Anlage um den Baum aufbaut. Jetzt hat man letztes Weihnachten nen Materialstamm angesammelt, und den nach dem Fest verpackt, und weg gestellt. Nun kommt aber der Punkt, wo man unters Jahr den einen oder anderen Artikel findet, wo man nicht nein sagen kann... (Hört das jemals wieder auf??) Inzwischen ist es so, das allein im letzten halben Jahr gut 2 große Umzugskartons mit weiteren Teilen (Wagen, Gebäude, Gleise usw.) dazu gekommen sind, und allmählich merkt man, wie Voluminös doch DIESES Hobby ist. Klar kann man jetzt alles in eine Kiste werfen, und auf den Dachboden stellen. Allerdings denke ich, leidet das Zeugs trotz Seidenpapier... Wie geht Ihr damit um? Werden bei euch zusätzliche Zwischenböden in den Schränken verbaut, damit alles rein passt, oder wie macht ihr das? Hab schon überlegt, das Rollmaterial in ne Vitrine zu stellen,... Aber meine Wandflächen sind mit 40 Laufmeter H0-Vitrinen ausgereizt.
PS: Eigentlich wollte ich nur... nen Blechzug um den Baum rattern lassen. *GRMPF*
MFG Andy
Hallo zusammen,
ich bin, wie so viele hier, seit Jahrzehnten dem Modellbau verfallen und sehe keine Heilung. Dieses Hobby beansprucht ja schon im Maßstab 0 jede Menge Platz, stellt euch also vor, wie es erst im Maßstab 1 aussieht!
Ich habe eine Lösung gefunden, die mir sehr gut gefällt: alte Wandvitrinen aus Kommoden der 40er und 50er Jahre mit schönem Holz. Ich habe die Schubladen natürlich umgebaut, mit Regalböden und Klappglas ausgestattet, und hier ist das Ergebnis in meinem Wohnzimmer…
Die Leidenschaft hat sich bereits auf andere Räume ausgebreitet, und bald wird es keine freie Wand mehr geben…
Zitat von DRG-ler im Beitrag #1Aber meine Wandflächen sind mit 40 Laufmeter H0-Vitrinen ausgereizt.
40 m klingt ja erst einmal viel. Ein Anfänger, der eine Kiste voll mit Modellbahn hat, wird die 40 m nicht bestückt bekommen.
Aber wenn man das so lange macht wie ich oder wir dann sind 40 m nichts.
Ich habe mir jetzt einmal den Spaß gemacht und bei mir mal grob durchgemessen.
Da kommt raus ca. 270 m Regalfläche und 125 m Vitrinen.
Dazu kommen noch Schränke und Regale die nicht zur Repräsentation, nur zum Lagern dienen. Und trotzdem wird der Platz knapp.
Wenn ich mir das selber so ansehe, muss man sich da nicht Hilfe suchen?
Aber es geht noch besser. Vor einiger Zeit hatte ich einen Kunden, der mir erzählte, dass er ein Haus bei sich nebenan extra kaufte, um seine Gemäldesammlung aufzuhängen. Und das war nicht auf dem Dorf, sondern in einer größeren Stadt in Bayern.
Kleine Impression bei mir. Hauptsächlich Gebäudemodelle und Startpackungen.
Zu der in den Raum gestellten Frage möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben. Mein Rollmaterial befindet sich immer wieder auf „Wanderschaft*, d.h. ein Teil fährt auf der seit über 40 Jahren bestehenden festen Anlage, ein Teil ist auf Wandtablaren ausgestellt und der Rest lagert in einzelnen Kartonschachteln. Grundsätzlich besitzt jedes Fahrzeug seine eigene individuelle Box. Dies ist durch die regelmässige Auswechslung der Fahrzeuge unabdingbar, um die einzelnen Objekte schnell wieder einzuordnen bzw. zu finden.
Auf der Stirnseite jeder Schachtel klebt ein Etikett, das die relevanten Daten des Inhalts aufzeigt, also Herstellerlogo, Katalog-Nr., Kurzbeschreibung und die fünfstellige Register-Nummer nach folgendem System: 1. Ziffer: Sagt aus ob es sich um eine Lok, einen Personen- oder einen Güterwagen oder ein Zubehörteil handelt 2. Ziffer: 0 oder 1, was der Spurweite entspricht 3. bis 5. Ziffer: Fortlaufende Nummer innerhalb der Kategorie
So sehen daher Teile des Lager unter der Anlage aus:
Hier ein Teil der „Tablarausstellungen“
Dieses System hat zugegebenermassen auch seine Nachteile, da es viel Platz beansprucht, der durch die leeren Kartons der in Betrieb stehenden oder ausgestellten Fahrzeuge beansprucht wird. Aber meiner Erfahrung nach überwiegen die Vor- eindeutig die Nachteile.
Lieber Stefan Früher habe ich mit einem Sammlerfreund, der auch Kleinserienhersteller war, gemeinsam Kartons anfertigen lassen, um dank grösseren Stückzahlen bessere Konditionen zu kriegen. Seit längerer Zeit baue ich die Schachteln selbst und verwende für Längen bis max. 220 mm Graukarton (Einlagen für Briefumschläge), den ich im Büromaterialbedarf beziehe. Für das Schneiden und Falzen „missbrauche“ ich die Blechbearbeitungsmaschine von Profiform, mit der man Längen bis 320 mm verarbeiten kann. Für längere Schachteln verwende ich Abfall-Schutzkartons von Papierstapeln, die ich in einer Druckerei bekomme. Die muss ich dann halt etwas mühsamer mit Messer und Falzbein von Hand verarbeiten.
Die Schachteln bestehen aus 4 einfach zu handhabenden Teilen. Hier nicht abgebildet ist das U-förmige Mittelteil, der sogenannte Mantel, in den ich die Endteile mittels Heissklebepistole festmache.
Die hauptsächlich verwendeten Einlagekartons für Briefumschläge, die man in 100er-Packungen günstig im Bürofachhandel kriegt.
Schöne Grüsse und nicht zu viel Hitze (draussen ist es 36°, im Haus zum Glück nur 25°) Gilbert