Aus einer Erbschaft konnte ich einen kleinen englischen Personenzug erwerben, bestehend aus einer Dampflok und 6 Wagen aus Holz. Die Wagen sind in ihrer Bauweise stark an der Firma Leeds orientiert, nur dass keine Drucke auf Papier verwendet wurden. Die Holzwände sind wohl gebeizt und mit Klarlack überzogen. Bauteile wie Puffer, Lüfter, Achslager und Räder waren bzw. sind auf der Insel einfach zu erwerben. Die Lok hat einen Motor mit Permanentmotor. Nach ein paar Tropfen Öl an die richtigen Stellen lief er dann auch. Anscheinend hatte der Vorbesitzer Wechselstrom auf dem Gleis, jedenfalls hat er einen Märklin H0 Fahrtrichtungsumschalter und einen Gleichrichter eingebaut. Diese beiden Bauteile werde ich durch 2 Dioden ersetzen, da ich ja Gleichstrom am Gleis habe. Alles in allem sind die Sachen in "Dreck und Speck", es gibt einiges zu reinigen. Den Flugrost an den Rädern hoffe ich mit Ballistol wegzubekommen. Aber das ist eine Arbeit für den Herbst und den Winter. Bei diesen Temperaturen werde ich auch nicht noch den Lötkolben anheizen. Viele Grüße Karl
Zitat von kablech im Beitrag #1 Die Lok hat einen Motor mit Permanentmotor.
Anscheinend hatte der Vorbesitzer Wechselstrom auf dem Gleis, jedenfalls hat er einen Märklin H0 Fahrtrichtungsumschalter und einen Gleichrichter eingebaut. Diese beiden Bauteile werde ich durch 2 Dioden ersetzen, da ich ja Gleichstrom am Gleis habe. Viele Grüße Karl
Du meintest sicher Motor mit Permanentmagneten? - Also einen Gleichstrommotor. Was willste dann da Dioden einbauen? - Schmeiß' Gleichrichter und Relais raus, dann kannste auch mit Gleichstrom fahren.
Ja, ich meinte Motor mit Permanentmagneten, also einen Gleichstrommotor. Da reicht, wie Du richtig schreibst, einfaches Umpolen. Dioden bräuchte ich dann, wenn das Statorfeld durch eine Feldwicklung erzeugt würde. Gruß Karl
Ja, Gleichstrommotore laufen mit Gleichstrom ohne Gleichrichter oder Dioden. Brauchst nur beide Pole des Motors direkt mit der Stromzufuhr zu verbinden.