Ja, der englische Text ist aufschlussreich. Danach saß die Firma in Paris. Die Anfang der 50er Jahre netwickelten Gleise mit Mittelschiene wurde soäter auf Punktkontakte umgestellt und Märklin soll das Patent der Punktkontakte von VB übernommen haben. Die Schienen waren für mehere Systeme entwickelt worden, daher die gegenseitige Isolierung der Außenschienen, damit auch Zweileiterbahnen mit stromführeneden Außenschienen gefahren werden konnten. Dass Märklin das Patent der Punktkontakte von VB übernommen hatte, höre ich heute zum ersten mal, dachte bisher, dass das eine Eigenentwicklung von Märklin war. Weiß Claudia als Spezialistin für französische Bahnen mehr? Grüße, elaphos
Punktkontakte gab es schon mindestens seit der zweiten Hälfte der 30-er Jahre in England. Werner Böttcher hat darüber in seinen Modellbahn-Heften einschließlich Bildmaterial dazu berichtet.
Zitat von elaphos im Beitrag #4Die Anfang der 50er Jahre netwickelten Gleise mit Mittelschiene wurde soäter auf Punktkontakte umgestellt und Märklin soll das Patent der Punktkontakte von VB übernommen haben.
VB war der erste Hersteller, der Schienen mit großem Radius und Weichen mit großem Radius einführte, Sie verwendeten Punktkontakte. Soweit ich weiß, erwarb Märklin Patente von VB, um die VB-Modellschienen mit großen Radien, Punktkontakten und Kunststoffschwellen zu verwenden. Märklin vermarktete diese Modellschienen von 1953 bis 1956 und brachte anschließend seine Metallschienen (M-rails) mit Punktkontakten heraus. Das Patent bezog sich also nicht auf die Punktkontakten, sondern auf die Modellschienen selbst.