Hab mal wieder ne blöde Frage.... Und zwar hab ich mir schon vor Monaten nen elektrischen beschrankten Bahnübergang besorgt, und natürlich wieder DEN Sonderfall ergattert. Nen 13932B mit elektromagnetischer Betätigung (Schaltwippe!!!). Damit funktioniert natürlich keine Auslösung mit normalem Schaltgleis... und über Taster bin ich zu Faul für. Das muss der Zug machen! Nach viel Recherche zeigte sich dann, dass Märklin dafür auch ne Lösung hat... Das Schaltgleis 13718... mit Stift an der Lok.
Meine Frage ist jetzt.... (Anleitung zum Gleis hab ich gelesen...) Wo bekomme ich solche Stifte her? Passen sie an JEDE el. Lok? Bleiben die Stifte an Weichen hängen, oder passt das? (Kenne jetzt das Lichtraumprofil nicht...)
Die Stifte sind unterschiedlich lang, haben mit dem Ansatzgewinde eine Länge von etwa 55 oder 65mm. Am Befestigungsende heben sie ein Gewinde M2. Man kann sie auch durch entsprechend lange M2 Schrauben ersetzen. Sie sind mit dem Gewinde an einem separaten Plech mit zwei umgebogenen Laschen bzw. Ösen mit jeweils einer 2mm Bohrung befestigt. Dieses Blech ist wiederum mit zwei Schrauben am Lokboden verschraubt. Bei vielen Loks ist dieses Blech schon vorhanden, dann ist die Ausrüstung einfach. Andererseits gibt es aber auch Loks (gerade die kleineren) die gar keine Möglichkeit der Befestigung dieses Bleches haben. Bei mir hat etwa die Hälfte meiner Märklinloks diese Befestigungsmöglichkeit, davon sind mehr als die Hälfte bereits mit den Blechen ausgerüstet, so dass nur noch der Stift fehlt. Muss mal sehen, vielleich kann ich das mal fotografieren. Benötigt wird noch die Schaltschiene 13718, auf die der Stift drückt und damit den Impuls auslöst. Grüße, elaphos
Zitat von DRG-ler im Beitrag #3Gut, das woher wäre geklärt... und über den Wert unterhalten wir uns per PM, wenn der zweite Teil der Frage geklärt ist.
Zweiter Teil oder zweiter und dritter?
2. Lokomotiven, die solche Stifte aufnehmen können, haben hinter der letzten Treibachse, hinter bzw. über dem hinteren Schleifer eine kleine Halterung.
3. Herr Märklin sorgte schon damals dafür, dass sein Zeug funktioniert.
Na muss ich mal schauen... Irgendwo hab ich ne RS66/12910 in der Weihnachtskiste vergraben, komm ich grad nicht dran... Aber eine zweite, sowie eine E66/12920 sind im Zulauf. Sollten zum nächsten Wochenende eintrudeln. Aber so aus den Gedanken heraus fehlt mir zumindest bei der RS66/12910 ne Idee, wie man die Stange befestigen könnte. (Deshalb auch die Frage hier, wo/wie/bei welchen Modellen das möglich ist.)
@ Gotthard, ich denke, wir kommen da nochmal ins Gespräch! Da greif ich gern auf deine Erfahrungen zurück!
Kann ich sogar mit dienen. Das Thema hatten wir schon mal, der Beitrag #4 ist sagar von mir und sogar ganz gut dargestellt, wenn ich mich mal selber loben darf:
Meine Erfahrung mit dieser Technik aus Versuchen in der Jugendzeit war nicht positiv. Seitdem habe ich das selbst nicht wieder probiert und ich kenne auch keine Anlage wo das funktioniert. Ich bin also gespannt ....
Zitat von elaphos im Beitrag #7Habe eineige hierzu passende Loks gefunden.... Bei dieser sind unter dem rechten Schleifer die Befestigugsschrauben, mit der die Plate angeschraubt werden kann zu sehen: https://www.ebay.de/itm/306763721111 ... Grüß, elaphos
Das ist genau das, was ich meine... Ich denke nicht, dass die RS66/12900 für die Stiftmontage geeignet ist. Das, was du als Befestigungsschrauben am rechten Schleifer deutest, deute ich als den Fahrtrichtungsumschalter... Auch hab ich (noch) Bedenken, ob nicht die Schienenräumer im Weg sind. Keine Ahnung, ob die Befestigungsplatten Lokspezifisch sind... Wenn ich mich recht entsinne, hat meine RS66/12910 dasselbe Fahrwerk drunter... (Genau seh ich das aber erst, wenn das Paket kommt.) Bei der E66/12920 seh ich das schon wieder entspannter. Diese Lok hat unten rum deutlich mehr Platz und nen anderen Motor.
ZitatMeine Erfahrung mit dieser Technik aus Versuchen in der Jugendzeit war nicht positiv. Seitdem habe ich das selbst nicht wieder probiert und ich kenne auch keine Anlage, wo das funktioniert. Ich bin also gespannt ....
Ja na es wird ablaufen wie immer... Nach dem Motto "try & destroy". Wenns nicht funktioniert, wirds wieder abgestoßen und gegen anderes Material ersetzt. Versuchen will ichs aber mal. Ich werds aber nicht übers Knie brechen. Kann also sein, dass es sich bis Weihnachten hin zieht.
Sooooo, Paket kam leider heute erst... Haben mich meine Gedanken doch nicht im Stich gelassen... Ihr sagt, die Stifte werden an den zwei Löchern verschraubt, wie bei dieser E66/12920?
Das wäre die Bodenplatte der RS66/12910... Keine Löcher...
Heißt das jetzt "Geht nicht", oder gabs bei dem Modell ne andere Lösung?
Zitat von DRG-ler im Beitrag #11Sooooo, Paket kam leider heute erst... Haben mich meine Gedanken doch nicht im Stich gelassen... Ihr sagt, die Stifte werden an den zwei Löchern verschraubt, wie bei dieser E66/12920?
MFG Andy
Auf dem Bild sind die beiden Löcher zu sehen, an denen DER HALTER des Stäbchens angebracht werden kann, über das wir hier reden.
Die Lok ist aus einer Zeit, in der das System aufgegeben worden war, aber ein Halter und damit ein Stäbchen lassen sich nachrüsten.
Zitat von Gotthard W. im Beitrag #12 Auf dem Bild sind die beiden Löcher zu sehen, an denen DER HALTER des Stäbchens angebracht werden kann, über das wir hier reden.
Die Lok ist aus einer Zeit, in der das System aufgegeben worden war, aber ein Halter und damit ein Stäbchen lassen sich nachrüsten.
Auf dem ersten sind die an der oberen Lok vorhandenen, an der unteren nicht vorhandenen Ausschnitte am Gehäuse zu sehen, die für die Schaltstange nötig sind, außerdem oben rechts der Halter, an dem selbige befestigt werden kann, auf dem zweiten sind an beiden Loks jeweils rechts, also hinten, Halter zu sehen.
Hab gestern Abend mal noch n bissl Recherchiert und die KI durch die Mangel genommen... Gotthard hat da durchaus recht. 1933/1934 gabs ne große Änderung... An Bahnübergängen/Schranken hat man sich von dem "Wippschaltwerk" getrennt, und man hatte die 66er-Schaltung eingeführt. Dadurch wurde wohl das Schaltgleis in dieser Form Obsolet, und man konnte wohl auf diesen Stift verzichten. Genaues kann aber nur jmd. sagen, der viell. ne RS 12910 (Ohne 66) mit Handschaltung hat. Diese sollen (Laut KI) das andere Fahrwerk MIT Befestigungsmöglichkeit für den Stift haben. Dem entsprechend müssten aber dann alle Lok-Entwicklungen nach 1934 keine Möglichkeit mehr zur Befestigung haben. Ich kann das jetzt nicht prüfen, da ich nur zwei Antriebsmodelle habe. Wäre super, wenn das mal jmd. prüfen könnte, dessen Fuhrpark etwas ausufernder ist.
Würde bedeuten, das man sich für diese Modelle eine Bastellösung einfallen lassen müsste, die Schadlos rückbaubar wäre....
Die 66er Schaltung erschien 1931 mit den Modellen R und E 66/12920 bzw. -21 im Katalog; ich vermute aber, dass es sie schon 1930 gab, ohne dass es in den Katalogen angegeben wurde. Die "Kontaktschiene" wurde 1933 noch angeboten, und so ist auch meine E66/12921 mit einem Halter ausgerüstet: