ich sammle seit vielen Jahren historische Spur-0-Blechbahnen und habe kürzlich diese Ditmar-Wien-Uhrwerkslok mit passendem Tender erworben.
Auffällig sind die mattschwarze Lackierung, die rosa Linierung an Lok und Tender, die gröbere Kohlenimitation sowie der außergewöhnlich gute Zustand der Räder ohne Zinkfraß. Das Uhrwerk funktioniert einwandfrei.
Beim Vergleich mit einer zweiten Ditmar-Lok sind mir deutliche Unterschiede aufgefallen. Unter der rosa Linierung scheint stellenweise eine ältere rote Linierung durch. Ich kann daher nicht beurteilen, ob es sich um eine bekannte Werksvariante, eine spätere Werksänderung oder eine fachgerecht überarbeitete Lok handelt.
Ist eine solche Ausführung unter Ditmar-Sammlern bekannt? Über Hinweise oder Vergleichsfotos würde ich mich sehr freuen.
ich sammle seit vielen Jahren historische Spur-0-Blechbahnen und habe kürzlich diese Ditmar-Wien-Uhrwerkslok mit passendem Tender erworben.
Auffällig sind die mattschwarze Lackierung, die rosa Linierung an Lok und Tender, die gröbere Kohlenimitation sowie der außergewöhnlich gute Zustand der Räder ohne Zinkfraß. Unter der rosa Linierung scheint stellenweise eine ältere rote Linierung durch. Ich kann daher nicht beurteilen, ob es sich um eine bekannte Werksvariante, eine spätere Werksänderung oder eine fachgerecht überarbeitete Lok handelt.
Achim
Moin Achim, vermutlich ist die Lok ein Mädchen bzw. eine Mädchenlok. Die Räder sind durch nachgefertigte ersetzt, siehe Größendifferenzen, Gegengewichte und Anlenkpunkte der Treibstangen.
Der Name Piefke (mit ie) geht übrigens auf den preußischen Militärmusiker Johann Gottfried Piefke (1815 - 1884) zurück und wurde während des Deutsch-Dänischen Krieges von östereichischen Soldaten auf das gesamte preußische Militär übertragen und später mehr als Schimpfwort für die Deutschen allgemein von den Österreichern. Dabei bin ich eigentlich stolz darauf, ein Piefke zu sein. Wenn man mich in Österreich fragt, wo ich herkommen, sage ich "ich bin ein Piefke" und alles lacht. Genau so bin ich in Holland ger ein Moffe.
Der Hintergrund der Benutzung des Wortes "Piefke" für Deutsche war Folgendes: Bei einem Staatsbesuch in Österreich trat auch das deutsche Militär auf. Für den österreichischen Kaiser Franz Joseph wurde Musik gemacht. Die gefiel dem Kaiser und er trat an den Leiter der Militärmusikkapelle Piefke heran und sagte in seiner lockeren Art: Das hat mir sehr gefallen. Na, wie heißen Sie denn, lieber Mann? Piefke nahm sofort militärische Haltung an und antwortete im militärischen Ton: "Heisssse Piiiiief - ke". Das stand am nächsten Tag in allen Wiener Zeitungen.
Zitat von elaphos im Beitrag #5Der Name Piefke (mit ie) geht übrigens auf den preußischen Militärmusiker Johann Gottfried Piefke (1815 - 1884) zurück und wurde während des Deutsch-Dänischen Krieges von östereichischen Soldaten auf das gesamte preußische Militär übertragen und später mehr als Schimpfwort für die Deutschen allgemein von den Österreichern. Dabei bin ich eigentlich stolz darauf, ein Piefke zu sein. Wenn man mich in Österreich fragt, wo ich herkommen, sage ich "ich bin ein Piefke" und alles lacht. Genau so bin ich in Holland ger ein Moffe.
Grüße vom Piefke elaphos
..wobei die Österreicher (und die übrigen Deutschen) regelmäßig übersehen, dass die Österreicher auch "Deutsche" sind..
Zitat von elaphos im Beitrag #2mit Aceton (Nagellackentferner) versuchen.
Wie bereits mehrfach hier beschrieben, habe ich gute Erfahrungen mit Aceton freiem Nagellackentferner gemacht. Eine vorsichtige Herangehensweise ist zu empfehlen, z.B. mit einem leicht getränkten Wattestäbchen und danach sofort abreiben. Viele Grüße Wolfgang