Ich konnte heute diesen Satz Figuren erwerben. Laut Verkäufer von Spenkuch. Eine Beschriftung ist nicht vorhanden, mal abgesehen von dem Schild im Baum. Auf der Unterseite könnte man 150 oder 1,50 lesen und Buchstaben. Kann jemand die Schachtel zeitlich einordnen oder eine Katalogabbildung beisteuern?
Zitat von ypsilon im Beitrag #1Laut Verkäufer von Spenkuch
Sehr "tricky" vom Verkäufer, aber nicht zutreffend! Die Spenkuch-Figuren sind filigraner und außerdem ist der Kartondeckel stets mit einem Spenkuch Etikett versehen, gemarkt G.S. Im Buch "Alte Deutsche Spielfiguren in Blei" ist auf Seite 99 ein schönes Bild der Spenkuch Luftschiffer-Abteilung zu sehen. Zeitlich kann man Deine Figuren um 1930 einordnen, +/- 5 J. Viele Grüße Wolfgang
Das Flugzeug mit dem durchbrochenen Schwanz ist mir auch nicht geläufig. Das Set kann natürlich auch von einem Händler zusammengestellt worden sein.
Die Fliegerfiguren dürften eine neuere Gravur um 1930 sein. Die mit dem blauen Schal ist eine Frau. Aber der Mann mit Säbel ? Ist eher eine aus dem Eisenbahnsegment bekannte Figur. Die Sockel sind alle gleicher Art.
Die im link in Beitrag #4 dort abgebildeten Figuren von Spenkuch sind sämtlich verschieden von den hier in Beitrag #1 abgebildeten Figuren. Also sind diese in #1 gezeigten Figuren mit Sicherheit nicht von Spenkuch.
Zitat von Udo im Beitrag #5Die im link in Beitrag #4 dort abgebildeten Figuren von Spenkuch sind sämtlich verschieden von den hier in Beitrag #1 abgebildeten Figuren. Also sind diese in #1 gezeigten Figuren mit Sicherheit nicht von Spenkuch.
1. ja, 2. nein.
Ja, die Figuren dort unterscheiden sich sämtlich von den hier in Rede stehenden. Nein, denn es ist ja möglich, dass sie ebenso gemacht sind, wie die, um die es hier geht, also beispielsweise die gleichen Standplatten haben oder gleich hoch oder gleich dick sind. Ich kann das anhand der vorliegenden Bilder nicht beurteilen.
Zitat von ypsilon im Beitrag #3Aber der Mann mit Säbel ?
Ist das braune Ding ein Säbel? Der könnte auch aus einem Set mit Eisenbahnfiguren sein und der Säbel ist evtl. ein Stellhebel. Was noch auffällig ist: die Fußbrettchen sind neuwertig und unversehrt. Viele Grüße Wolfgang
Sprich aus was du denkst. Natürlich kann ich auch auf ein Replikat hereingefallen sein. Ich meine es aber nicht. Kasten und Inlet sind alt und relativ gut. Daher können die Figuren auch nur ein paar mal herausgenommen worden sein.
#7 Ist das braune Ding ein Säbel? Nein! Höhere (Bahn)beamte trugen keinen Säbel (gekrümmte Klinge), sondern einen Beamten-Degen (gerade Klinge). Das Teil scheint mir allerdings keine Blankwaffe zu sein, eher ein Holzstab (Signalfahne eingerollt?) oder Weichenstellhebel, wie WoKo vermutet.
Zitat von ypsilon im Beitrag #8Sprich aus was du denkst.
Ich ahne, was Du mir vielleicht unterstellst! Ich denke zwar nicht, dass es sich hier um Replikas handelt, aber die absolute Unversehrtheit der Fußplättchen ist schon ungewöhnlich. Es könnte evtl. sein, dass nur diese Partien mit neuer Farbe versehen wurden. Wie dem auch sei: die Figuren sehen schon original aus, sofern man dies anhand der Bilder beurteilen kann. Wie schon an anderer Stelle dieser Tage erwähnt: eine Ferndiagnose nur anhand der Bilder ist problematisch! Der im Beitrag # 4 verlinkte Hinweis hat mich allerdings sehr verblüfft! Einen Preis für Repliken habe ich in dieser Größenordnung nicht erwartet! Ich kenne mich auf dem Sektor Replikas nicht aus, ich habe mich bislang damit nie befasst! Vor einiger Zeit hatte ich in Frankfurt zum Stammtisch eine sehr schöne Kapelle in bayerischer Uniform vorgestellt. Für diese 18 Figuren hatte ich einem Interessenten einen Preis von knapp 100 € aufgerufen. also weniger als 5,50 € pro Figur. Ich glaube ich muss diesen Preis etwas erhöhen!
Es handelt sich um Nachgüsse aus originalen Spenkuch-Formen, vermutlich von der Firma Babette Schweizer, Diessen am Ammersee. Die Figuren passen sehr gut zu einem Bahnhof in Spur 0. Viele Grüße Wolfgang
Zitat von WolKo im Beitrag #2Im Buch "Alte Deutsche Spielfiguren in Blei" ist auf Seite 99 ein schönes Bild der Spenkuch Luftschiffer-Abteilung zu sehen
Hier nun die erwähnte Abbildung aus dem sehr empfehlenswerten Buch: