Hallo Werte Gemeinde ich hatte in ein Eisenbahn Konvolut diesen Bäckermeister mit dabei, diese Figur ist aus Biskuitporzellan 50 mm hoch ( also für Spur 0) , hinten mit der Nr 11 gekennzeichnet und ein Loch zum anstecken. Kennt jemand solche Figuren ? Vielen Dank und viele Grüße Kai
er stammt aus der Serie "Schaffendes Deutschland", die in der Reichsstraßensammlung am 4. und 5. März 1939 angeboten wurde. Die Serie umfasste 20 verschiedene Berufe, darunter auch den Bäcker. Auflage aller Figuren: rund 29 Millionen Stück. In dieser Serie gab es auch einen Stationsvorsteher.
Habe vor ein paar Wochen auch fünf dieser Figuren auf einem Flohmarkt bekommen. Mir war der Zusammenhang zum WHW schon klar aber nicht die Serie und wie viel es davon gab. Kommen auf meine Anlage auch mit Befestigung. Die Nrn. der Figuren muss ich noch mal separat schauen. Momentan nach Scheyern habe ich wenig Zeit.
Wünsche euch ein ruhiges und kühleres Wochenende Ralf
hier noch ein paar interessante Informationen aus dem Buch von Herrn Gatzka:
"Das Winterhilfswerk war nicht ... eine Schöpfung der neuen Machthaber. Schon in den Jahren vor 1933 gab es Sammlungen und Aufrufe zu Spenden ... um bedürftigen Menschen in den Wintermonaten zu helfen."
Jahre später dann:
"Zu jedem Spendenaufruf gehörte der Hinweis auf die Volksgemeinschaft. Wer nicht spendete und - das war genauso wichtig - das Spendenabzeichen nicht trug, stellte sich abseits. (""Auch das Tragen dieser Abzeichen gehört zum Kauf, damit jeder bekundet: auch er gehört zur großen Volksgemeinschaft..."")".
Als "Figuren- Interessierter" hat mich besonders überrascht: bereits ab 1941 werden moderne Kunststoffe für manche Abzeichen-Serien verwendet. Es gibt z. B. Anfang der 40er Jahre schon den aus den 50er Jahren bekannten Siku- Bauernhof. Und manche der anderen Figuren zu Beginn der 40er Jahre dürften praktisch die Vorgänger der Margarine- Figuren gewesen sein. Hier liegt m. E. der Beginn der modernen Kunststoff- Figurenproduktion im deutschsprachigen Raum.
Die Spielzeugindustrie hat dann mit der Kunststoff- Figurenproduktion erst in den 50er Jahren begonnen, Hausser experimentierte damit bereits in den 40er- Jahren, aber es kam in diesem Jahrzehnt nicht mehr zur Serienreife.
Bereits im Kaiserreich gab es Figuren aus frühen Kunststoffen, so aus Celluloid.