Hallo Axel, Hallo Heiko, Der Shell-Wagen im verlinkten Angebot hat mit Paya nur noch wenig zu tun: es handelt sich um einen in China billig dünnblechig hergestellten Repro. Darüber hab ich in diesem oder dem Nachbarforum einst geschrieben: originalen Paya-Stücken nachempfunden in Fernost produziert wurden dieser Shell, ein gedeckter brauner Güterwagen und eine 2achs Ellok mit Uhrwerksantrieb. Die Radsätze der beiden «China-Güterwagen» sind anders als Paya-original: nicht Guss vernickelt sondern Stahl und schwerer. Die Achsen dazu sind einfache ca. 2mm Dm Stäbe mit meist gelber Kunststoff- oder Messinghülse als Abstandhalter, während originale Paya Achsen in Messing oder Stahl eine abgesetzte Achs-Spitze sowie eine schwarze Gusshülse für den Abstand haben (in späterer Produktion auch Blech- oder Messinghülsen). Dein Radsatz hat eine gequetschte Achsspitze; das sieht für mich nach Märklin aus. Wenn das Loch für die Achse in den Rädern mehr als 2mm Dm ist, was ich vermute, dann sind es keine Paya-China-Repro Räder; oder aber aufgebohrt. Allerdings gab es bei Paya in der langen Produktionszeit und den Repro-Stücken fast nichts, was es nicht gab… deshalb möchte ich meinen Beitrag nicht als absolut «so ist es» verstanden wissen. Gruß - spurnullo
mit nachfolgendem Text: ja, die Shell-Tankwaggons stammen aus China, haben aber mit Paya nichts zu tun. Sie wurden als Beiladung nach Deutschland transportiert und kosteten etwa 50 Cents und wurden dann für 10 EUR angeboten. Das Blech ist hauchdünn, etwas dicker als das einer Bierdose. Diese Waggons hier dürften aber etwas umgebaut worden sein.
Dies sind Originalräder der China-Paya-Wagen. Die Räder drehen sich frei auf der Achse und werden durch Messinghülsen in einem Abstand gehalten. Ein kleiner Messingring verhindert, dass die Räder von der Achse springen.