hab beim letzten Beutezug einige alte Trafos dabei gehabt, die ich grade aufarbeite. Einmal neu verkabeln mit hist. Stoffkabeln, Schutzleiter nachrüsten, usw... Nun fällt mir auf,... beide... 13464A und 13474A haben keine Überlastsicherung/Kurzschlussschutz? Sind die soooo dauerstromstabil, dass man sich den gespart hat? Ich meine, gut,... 25VA sind nicht die Welt, aber.... Dann hab ich mal beim Test durchgemessen... Bahnanschluss auf Max. im Leerlauf OHNE Last 35V AC? Kommt das hin?
Was ist eig. der Unterschied zwischen 13464A / 13474A?
Ja das kommt hin, da wir ja jetzt 230 Volt haben. Die Trafos sind ja für 220 Volt ausgelegt. Da steigt die Sekundärspannung dementsprechend an. Bei Last sinkt sie aber wieder. Was heißt kein Kurzschlusschutz? Ist da kein Keramikteil mit Bimetallschalter drin? Dann ist er ausgebaut worden.
Zitat von Eils H0 im Beitrag #2Was heist kein Kurzschlusschutz , ist da kein Keramigteil mit Bimetalschalter drin, Dann ist er Ausgebaut worden.
Hallo,
es gibt Transformatoren mit "Kurzschluß- Ausschalter" und es gibt Transformatoren ohne eine solche Einrichtung. Ersteres ist im Katalog erwähnt, Letzteres nicht.
Hallo Wolfgang, ich hab hier DREI dieser Trafos, keiner hat nen Bimetallschalter oder was ähnliches, und die sehen alle nicht so aus, als hätte man dran rumgeschraubt.
es gibt Transformatoren mit "Kurzschluß- Ausschalter" und es gibt Transformatoren ohne eine solche Einrichtung. Ersteres ist im Katalog erwähnt, Letzteres nicht.
Genau. Und wer keinen Katalog hat, behilft sich folgendermaßen: Die Oberseite des Transformators wird nach einem eindrückbaren Knopf (oder Taster) abgesucht. Findet sich ein solcher, ist eine Sicherung eingebaut, anderenfalls nicht.
Zitat von Gotthard W. im Beitrag #5Die Oberseite des Transformators wird nach einem eindrückbaren Knopf (oder Taster) abgesucht. Findet sich ein solcher, ist eine Sicherung eingebaut, anderenfalls nicht.
Hallo,
das trifft auch nicht immer zu. Die Geräte der Reihe 13470 haben keinen eindrückbaren Knopf (oder Taster), aber einen "Kurzschluß-Ausschalter":
Sooooo, ich hab jetzt mal gestern den Tag genutzt, um auch ein wenig Recherche zu betreiben. Fazit dieser: Ich haben KEINEN Bildbeweis für einen 13464A/13474A finden können, für eine verbaute Kontrolllampe und/oder Rückstelltaste! Von da her muss ich davon ausgehen, dass diese Trafos ab Werk tatsächlich keinen Überlastschutz haben?!?! Das war eigentlich der Hintergrund meiner Frage... Wie erkennt man die Überlastung? Bei Kurzschluss Knurrt er, das wissen wir,... aber Überlastung durch zu viele Verbraucher? Ich meine, 11 Lämpchen a 0,1A,... Da wäre die Schmerzgrenze eigentlich schon erreicht. Da fährt aber dann noch keine Lok! Was verbrauchen eig. die "normalen" Märklin Lämpchen?
Weiterhin steht ja auf dem Bild, man solle bei Kurzschluss/Überlastung den Regler auf 0 Stellen. Bei Regeltrafos OK, bei den 13464A und Derivaten hat man ja nur den "Stellschalter", und da gibts bei meinem keine "0"! Auf dem ersten Anschluss liegen um die 4,5-5V an! Für was ist diese Schaltstellung?
Kurzschluss und Überlastung sind nicht das Gleiche. Bei Kurzschluss ist der Widerstand R gleich Null. Bei Überlastung ist der Widerstand groß bis unendlich groß . Nach der Formel R =U/I, umgestellt zu I=U/R kannst du dir den Strom ausrechnen. Bei Kurzschluss ist R aber auch nicht Null, weil die Sekundärwickkung einen Eigenwiderstand hat. Es fließt also auch kein unendlich großer Strom, aber einer, der die Wicklung warm macht bis zur Zerstörung der Isolation. Das wäre dann kein gewünschter Effekt, aber bis dahin dient der Trafo als Heizgerät. Hat auch einen Wert.
Bei Überlastung wird der angeschlossene Widerstand hoch, aber das interessiert eigentlich kaum. Der Stromfluss wird einfach immer geringer. Der Widerstand ist unendlich groß wenn gar nichts angeschlossenen ist, dann fließt auch kein Strom.
Irgendwo zwischen diesen beiden Zuständen stellt sich dann die Realität ein. Wenn du viele Lampen anschließt, fährt die Lok nicht mehr schnell. Und andersrum.
Ich würde keinen Regler benutzen, der keine oder keine eindeutige Nullstellung besitzt. Manche Eigenbauloks mit modernen Motoren laufen schon bei 4 Volt, während historische 8 bis 10 Volt brauchen. Das lässt sich dann schlecht steuern.
DIESER "Regler" hat bei mir keine 0!!! Ich rede jetzt nicht vom 13472 ö.ä.. Das Bakelitplättchen links ist bei mir ne Messingschraube und führt 4,5VAC! Die Verkabelung im inneren sieht Original aus! Da wurde nix verbastelt.
#12: Bei Überlastung ist der Widerstand des/der Verbraucher nicht hoch, sondern zu niedrig, so dass nach der Formel I=U:R I zu groß wird, da I um so größer wird, je kleiner R ist. Wenn R also zu klein wird, wird I zu groß und die Grenzwattzahl des Trafos wird überschritten. #9: die Anfamgs- bzw Endstellung des Trafos mit einer niedrigen Spannung hängt mit den Schaltungen 64/..., 65/... und 66/... zusammen. Bei der niedrigen Spannung bleibt bei guter Einstellung der Lok diese stehen, schaltet aber nicht um, neben der Maximalspannung, ist die Spannung 0, so dass die Lok beim Anhalten umschaltet und zum Anfahren die volle Spannung bekommt. Grüße von elaphos
Die erste Anleitung mit den Geräten der Reihe 13464 aus dem Oktober 1935:
Die Reihe 13464 kam 1935 heraus. Im wesentlichen handelt es sich um verstärkte Transformatoren der bekannten Reihe 13474, äußerlich erkennbar an den Belüftungsschlitzen im Gehäuse. Eine eigene Anleitung ließ Märklin nicht drucken, man ergänzte einfach die Artikelnummern. In der Reihe 13464 hat auch die Ausführung A immer Stellmöglichkeiten für 5 Geschwindigkeiten. Diese Transformatoren sind heute weniger bekannt, sie waren bereits 1937 letztmals im Katalog zu finden. Nach dem Ausscheiden aus dem Programm konnte der Handel sie noch bis 1939 (ohne Preisbindung) ab Werk bekommen.