Für ein Gleisstellpult werden benötigt: Mini-Kippschalter/taster 3 A 250 V
– Weichen- u. Signal-hebeltaster (welchen??) – 1 Fahrtrichtungsschalter (EIN/AUS/EIN) > 1-polig oder 2-polig? (Pollin 421230) – Gleisschalter (Ein/Aus) Pollin: 420178
da es reichlich Auswahl gibt, worauf ist zu achten? Sicherheitshalber lieber 2- statt 1-polig nehmen? Reicht 1-polig? Bitte Hilfe. Konnte weder bei Reichelt noch bei Pollin die Teile bestellen, – keine Beratung, keine Empfehlung, wie seinerzeit bei Conrad in Frankfurt. Lediglich der Hinweis auf den Internet-Katalog u. bei Pollin, dass man meine Anlage nicht zerstören wolle durch eine falsche Empfehlung. Bei Conrad wurde man seinerzeit in der Modellbauabteilung gefragt, was man bauen möchte, wozu und dann bekam man das entsprechende Bauteil zum Kauf vorgelegt. Manchmal eine Alternative. Fertig. Leider gibt es Conrad nicht mehr und allein mit den Katalogen komme ich leider nicht klar. Wer kann mir bitte helfen?
ich habe an meiner Anlage durchgängig zweipolige Schalter für die Gleise benutzt. Eine "Ebene" schaltet das entsprechende Gleis ein und aus, die andere das dazugehörige Signal. Dabei ist es egal, ob ich Lichtsignale benutze, oder Formsignale mit einer Spule. Formsignale mit der bekannten Stromstoßschaltung benötigen einen "Adapter" in Form einer kleinen Hilffschaltung (die kann ich Dir gern per PM beschreiben). Selbst wenn Du die zweite Ebene erstmal nicht benuzten solltest, ist der Mehrpreis überschaubar und Du kannst später problemlos etwas anschließen. ACHTUNG: Nimm nicht die billigsten, die Du finden kannst. Ich hatte eine Serie, die selbst kürzeste Lötzeiten nicht vertragen hat. Entweder haben sich die Pins im Plastik verschoben oder das Ding hat nach kurzer Zeit nicht mehr gerastet. Bei anderen ist der Querstift gebrochen und der Hebel herausgefallen.
Fahrichtung 2 polig Ein-Aus-Eins oder Ein-Ein + Geschwindigkeitsregelung.
Und ein Vorschlag: Testen Sie Ihr Vorhaben zunächst an einem kurzen Gleisabschnitt – etwa fünf geraden Gleisstücken und einer Weiche –, um zu sehen, ob es funktioniert. Auf diese Weise können Sie einen Bahnhof simulieren und zudem die Funktionsweise der Weiche ausprobieren.
#4 es muss EIN /AUS /EIN sein, weil ich teils mit Faulhaber-Motore fahre. Ein abrupter Fahrtrichtungswechsel ohne erzwungenen Zwischenhalt (es fahren auch mal unberechenbare Gäste) schadet dem Antrieb.
#3 vor ca. 10 Jahren hatte ich einen Kipphebeltaster für ein Märklin EM-Hauptsignal eingebaut. Blau, wie Anfangs gezeigt. Funktioniert einwandfrei ohne Adapter. Mein Dilemma: ich habe zwar immer die Artikelnummern notiert, aber keine weiteren techn. Spezifikationen, wie Hersteller usw., weil ich nicht damit gerechnet habe, dass das Geschäft (Conrad) nicht mehr existieren wird, wenn eine Nachbestellung erfolgen soll. Da steh ich nun, ich armer Tor.... Übrigens habe ich z.T. die gleichen Löterfahrungen machen dürfen: Pins im Plastik verschoben bei kurzer Lötzeit. Hatte dies jedoch auf meine eigene Unerfahrenheit beim Löten zurückgeführt, nicht auf die Materialverarbeitung. Also keine Goobay-Schalter bestellen.
Ob EM-Weiche oder EM-Signal, braucht es nur einen Tastertyp gleicher Bauart? (EIN) EIN oder (EIN) AUS (EIN)? (für mich soll es eben einer mit Hebel sein, etw. Nostalgie beim Schalten).
Fazit > alles 2-polig bestellen. EM-Signal: Taster MTS-212 A1 (EIN) EIN. Preis –,75 E EM-Weiche: Taster MTS-223 A2 (EIN) AUS (EIN) Preis 1,03 E [vielleicht lässt sich die Weichenstellung am Schalter markieren, weil die Laternen teils nicht einsehbar sind] Was meint ihr?
Wenn Du den Schalter für die Umschaltung eines Gleichstrommotors (Faulhaber) benötigst, brauchst Du ihn zwingend zweipolig mit mittlerer 0-Stellung. Grüße, elsphos
Signale und EM weichen brauchen nur Impulstaster kein Kipphebeltaster.
Das ist zudem ein weitaus besserer Ansatz, da so das Risiko entfällt, die Spule dauerhaft unter Strom zu lassen – was zu einer Erhitzung führen würde. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob dies auf Dauer Schäden verursachen würde, aber generell ist das nicht ratsam. So war die Verwendung der Steuerung von Märklin auch nicht vorgesehen.
Unterbrochen Gleis - Bahnhof - Kipphebeltaster 1 oder 2 polig, EIN/AUS. Aber bei Märklin-Signalen mit Zugbeeinflussung sind diese Schalter nicht erforderlich; sie sind direkt in das Signal integriert.
Zug fahrt EIN/AUS/EIN - 2 polig - Andernfalls lässt sich die Fahrtrichtung nicht ändern; dies hängt vom Motor der Lokomotive ab.
Zeichne einen Schaltplan, der darstellt, was du vorhast. Er ist zudem später nützlich, wenn du Änderungen vornehmen oder eine Fehlersuche durchführen möchtest.
Zitat von Heizer im Beitrag #5 Mein Dilemma: ich habe zwar immer die Artikelnummern notiert, aber keine weiteren techn. Spezifikationen, wie Hersteller usw., weil ich nicht damit gerechnet habe, dass das Geschäft (Conrad) nicht mehr existieren wird, wenn eine Nachbestellung erfolgen soll.
#8 Kipphebeltaster tasten so wie ein Druckschalter. Der Hebel kommt sofort wieder zurück– also nur ein Momentkontakt.
Signale: weiß noch nicht genau, wo sie hinkommen, deshalb wollte ich Schalter für alle Fälle gleich mitbestellen, auch wegen der Versandkosten. Zugbeeinflussung ist klar.
#9 das ist ja der Hammer. Mir wurde von mehreren Modellbahn-Händlern mitgeteilt, dass Conrad nicht mehr existiere, so in Hamburg u. in Frankfurt. Nun ja, dann gibt es die Firma doch noch, nur woanders. Danke für den Hinweis.
Hallo zusammen. Ich habe ein paar Schalter oder Drucktaster, die ich wohl für Forschungszwecke verwenden werde. Ich hatte diese Schalter vor langer Zeit gekauft, da ich vorhatte, mehrere Schiffsmodelle zu bauen, aber das Leben hat leider anders entschieden. Wenn ihr Interesse habt, lasst es mich wissen und sagt mir, was ihr damit steuern möchtet. Beispiel: Ansteuerung einer Märklin-E-Weiche (also mit nur einer Spule), Richtungswechsel einer Lok nach vorne oder hinten (ausgestattet mit einer Diodenbrücke). Ich hoffe, die Übersetzung ist korrekt. Viele Grüße. Ivan
Moin. Bei uns auf der Lehranlage sind Kippschalter wie in #1 zu sehen verbaut, die nicht nur 0-Stellung besitzen, sondern auch einrasten. Man muß den Hebel hochziehen, um Schalten zu können. So sind versehentliche Fehlbedienungen ausgeschlossen.