Guten Morgen, neben dem sehr umfangreichen Angebot von Bahnhofsmodellen hatte TeMos einen Hang zu Stellwerken. Beginnen wir gleich einmal mit dem am Hang - es gehört zwar nicht zu den Exemplaren der Frühzeit, weist jedoch ein nettes Gimmick auf, wie auf dem dritten Bild zu sehen ist:
Dieses Modell gab es in weiteren Dachziegel- und Mauerwerkfolien-Varianten.
Hier mit einem passenden SIBA-Signal der fast schon allerletzten DDR-Produktion.
Vielleicht können andere Foristen weitere TeMos-Stellwerke beisteuern. Ich schaue auch im Fundus nach nicht so weit verbreiteten Modellen.
Bei diesem Stellwerk fallen die beiden Messingbuchsen im Sockel auf. Sind diese für den Anschluss der Diezel-Uhr oder für die Innenbeleuchtung gewesen?
ich möchte hiermit mal einen älteren Thread von Dir aufwärmen, nachdem mir letzte Woche auf einem Flohmarkt folgendes Stellwerkgebäude von Temos zugeflogen ist.
Ich finde, es ist eins der schönsten Gebäude von Temos, was für mich sicherlich an der Fachwerkpappe liegt. Vielleicht gelingt es mir die drei dazu fehlenden Gebäude auch irgendwann zu erhalten.
Der fehlende Schornstein und die Fensterbildchen werden mal ergänzt.
Hallo Axel, die Bröckelputz-Fachwerkfolie finde ich auch sehr gelungen. Bei der Größe des Modells schwanke ich immer etwas, ob TeMos hier auch TT-Bahner mit im Blick gehabt hat. Die Türen und die Fenster im Anbau sind für H0-Bedienstete doch Recht klein geraten.
Mit den "drei fehlenden Gebäuden" meinst du den Wärter, den Güterschuppen und den Lokschuppen?
habe ein wieder mal ein schönes Stellwerk bekommen. Es steht nicht im Temos Katalog. In GHG Katalogen habe ich es auch nicht gefunden. Abbildungen einfach im Netz, Fehlanzeige.
Ich nenne das Stellwerk "Stellwerk Modern". Ich denke so Ende 1950er bis Anfang 1960er.
im TeMos-Buch von Ziemert und Peetz ist zumindest das "Stw 1" abgebildet - auf Seite 66. Im Anhang wird dieses auch als "Stellwerk Modern" gelabelt. Ohne weitere Angaben zu Betsellnummer oder Erscheinungsjahr.
Schätze es handelt sich beim "Stw 2" auf jeden Fall schon um einen TT/H0-Hybrid. Bei den Maßen der Eingangstür hätte eine Dahmer-H0-Figur schon Probleme nicht an den Türrahmen zu stoßen. Oder täuscht das auf den Bildern?
Im Gegensatz zum "Stw 1" verbaute TeMos noch die Transparentpapier-Fenster. Wobei ich grundsätzlich nicht ausschließen würde, dass "Stw 1" in der Erstausführung auch noch diese Fenster hatte.
Vielleicht lässt sich zurückverfolgen, wann die Ziffernblattuhr aus Plaste erstmals verbaut wurde, z.B. auch an Bahnhofsmodellen (auch OWO), um das Erscheinungsjahr näher einzugrenzen. An den Bahnhöfen Enzhofen, Anhalt oder auch Hobbingen ist diese Uhr auch angebracht - an Falkensee (neu) sowieso.
angeregt durch die Vorstellung des "Stw 2" durch @hannes, habe ich den aktuell greifbaren Fundus durchgeschaut und diese beiden Modelle entdeckt.
Gemessen an den "alten" Modellen, sind diese schon recht spartanisch (oder auch sachlich) in der Fertigung und Formensprache. Holz als Gestaltungselement ist dennoch enthalten. Man fragt sich dann schon, warum auf einem verputzten Korpus noch so eine "Hütte" - und dann noch mit Flachdach - gepflanzt wurde. Aber egal, wahrscheinlich hat es so etwas in der Realität sogar gegeben.
Frdst O sollte zum Bahnhof "Freudenstadt" gehören und ist für H0 verwendbar. Auch der Einbau der Dietzel-Uhr statt des Transparent-Ziffernblatts ist möglich. Ob die Asymmetrie des Stellwerkraums der Lage des Kamins an der Außenwand geschuldet ist?
Mo kann ich leider derzeit keinem Bahnhof zuordnen. Es passt eher zu TT wenn nicht gar N.
Hier die Modelle, deren Artikelnummer ich noch nicht herausfinden konnte, aus allen Himmelsrichtungen:
der Größenvergleich mit dem Bahnhof "Freudenstadt" klärt die Maßstabsverhältnisse. Mir kamen nur die Türen am Stellwerk etwas klein vor. Meistens hatten die TT-Modelle m.E. auch keine Schwelle.
Zum möglichen Alter des Stellwerks: Das Dach ist im Gegensatz zum Bahnhofsmodell zweiteilig mit Schattenfuge. "Freudenstadt" hat diese Schattenfuge nicht. Das Dach ist vom Aufbau analog zum großen Stellwerk aus Beitrag #9 (incl. Schild "Frdst O", was den Stellbereich am Ostkopf von "Freudenstadt" nahelegt). Auch hat das Empfangsgebäude das transparente Ziffernblatt, welches auch durch die Dietzel-Uhr ersetzt werden konnte. Es gab dann (später) noch die Modellversion mit Plast-Ziffernblatt und -Fensterrahmen.
So, jetzt aber noch der Katalogbeleg zu deinem Stellwerk: GHG 1964 - Seite 31 #11 - Artikelnummer 109/2422.