viele von Euch kennen mich als SR-Fahrer, aus einem gewissen Forum. Habe mir einfach gedacht dass es an der Zeit für einen neuen Spitznamen ist. Hoffe das führt nicht zu Konfusitäten.
Grund mich hier auch anzumelden, war für mich hauptsächlich die schöne Möglichkeit, über den Tellerrand der eigenen Sammelinteressen hinaus zu blicken. In anderen Foren, in denen deutlich mehr los ist, weiß man manchmal nicht mehr wo man mit lesen anfangen soll...
Nun zum Thema: Vor kurzem bin ich durch Zufall an dieses schöne und vorallem bezahlbare Exemplar einer HS gekommen. Jetzt wollte ich Euch daran Teil haben lassen und bin gespannt auf Eure Meinungen und was Ihr sonst so dazu zu sagen habt.
Nach dem fehlenden Vorläufer und Kupplung suche ich noch, denke aber, dass ich bald fündig werde. Nun die Bilder und viel Spaß.
ein schönes Stück hast du da; und noch alle Leitern dran. Um den Vorläufer zu finden ist etwas Geduld nötig, die Vorkriegsversionen sind selten umd meist teuer. Aber wenn es nicht brennt, findet man einen. Eine Kupplung hat bestimmt noch jemand hier in seinem Fundus...
und Glückwunsch zur HS - vor ncht allzu langer Zeit hattest Du mir ja auch eine vermittelt und gar nicht geglaubt, dass Du auch bald eine besitzen wirst...
Und jetzt ist es sogar eine VK-Variante geworden - toll. Viel Freude damit!
auch von mir ein herzliches willkomen hier im forum. du ein tolles teil,was du da hast,klasse. weis noch wie du angefangen hast mit MÄRKLIN vorkrieg und jetzt schon eine HS 800 puhhhhh du hast ja ein tolles tempo hi hi. Kupplungen schau bei meinen auktionen,sind BK 4 kupplungen drin für 800 er lok,s
herzlichen Dank für Eure netten Antworten. Eigentlich bin ich ja eher 50er Sammler, aber naja der ein oder andere Ausrutscher lässt sich wohl nicht vermeiden.
@Daniel Ja die Leitern waren mit ein Hauptgrund für die Kaufentscheidung. Geduld habe ich massig mal sehen wann ich was finde.
@Patrick JA was soll ich sagen... "Unverhofft kommt oft" bei mir ist es meist so, dass mir die Sachen dann zulaufen, wenn ich es am wenigsten erwarte... Hier war der Preis sehr interessant, in Verbindung mit der räumlichen Nähe des Verkäufers damit ich bei Abholung die Möglichkeit der Reklamation habe, riesen Pluspunkte für diese Auktion. (sie war etwas ungünstig eingestellt)
@Thomas Hihi stimmt das war damals der alte Bahnhof ohne Uhr (der leider bis heute noch keine hat) den ich übrigens auch nur durch Zufall in einem Konvolut bekommen habe. Auf den Bildern des Angebots war nicht zu erkennen, nur dass es ein Gebäude aus Blech ist. Umso überaschter war ich als ich ausgepackt habe. Mit dem Rest wie Wägelchen mit KK und Tender hast Du mich ja angesteckt... ,aber jetzt weist Du auf was ich mein Geld spare, wenn eines deiner Angebote ablehne.
PS welche Versteigerung wäre denn die richtige (PN oder Mail)?
@Botho Danke
Was ist den Eure Meinung zur Dachfarbe? Wenn das Hellblau orginal ist müsste sie ja andere Abnehmer und Kupplungen bekommen. ..so dann warte ich mal gespannt auf Eure Antworten.
Zur HS 800 kann ich sagen bruiniertes fahrwerk,und keine vernickelten räder mehr, dies würde ich auf 1941 bis 1945/1946 schliessen ab 1946 wurde ja das gehäuse erneuert mit mittelsteg,und ab da wären dann die phanto,s drauf die du drauf hast- es kann aber eine zusammen gewürfelte HS 800 sein. Dafür müsste ich das innen leben sehen. aber eine TOLLE lok ist es trotstdem.
schönes Spielzeug. Die Spuren erzählen von einer schönen Kinderzeit, sind alle erträglich. Damit sie beim Fahren nicht so verkümmert wirkt, kann man ihr ja erstmal ein Repro-Vorläufer geben. Wird ja nur geschraubt und ist auch nur für kurz ....
Das mag Thomas jetzt gar nicht lesen! Gruß . . . Thomas
Thomas halb so schlimm,wenn du das sagst,so beklopt wie ich sind die wenigsten.
Klaus danke für,s zeigen.
Also es ist eine zusammen gewürfelte HS 800
gehäuse vorkrieg,aber mit nachkriegs teilen zum neuen leben erbracht. so sind die phanto,s nicht die richtigen und auch die verbindung innen für die phanto,s ist falsch,das teil von dir gehört in ein gehäuse mit mittelsteg auf dem dach. bei dir müsste ein roterdraht von links nach rechts liegen,und von dort an denn motor.
fahrwerks rahmen ist vorkrieg,zur verstärkung kann ich nichts sagen,da es zu wenig sonne war,um es scharf zu zeigen,dieses problem mit sonne und camera kenne ich auch
Freut mich wirklich das die harte Substanz orginal und pestfrei scheint!!!
Die Verkabelung ließe sich ja relativ einfach in den Orginalzustand zurück setzen, wenn man heraus fände welches Kabel damals verbaut wurde. Ich werde das nicht machen, da diese Variante für die Wartung deutlich vorteilhafter ist. Die Lok wird bei mir nämlich zum Spieleinsatz kommen und dadurch auch des öfteren gewartet werden müssen.
Achso ja die Phantos wären nach Koll die richtigen, wenn die Dachfarbe nicht die orginale ist. Das wäre dann auch die Version mit BK anstatt KK. Deshalb auch eingangs meine Frage, ob Ihr diese Farbe für orginal oder nachgepinselt haltet? Dementsprächend möchte ich mit nämlich Kupplungen und eventuell nach Pantos suchen.
Neu Fragen: Gestern Abend beim spielen ist eines der Räder von einer Antriebswelle gerutscht. Als Maschinenbauer sage ich mal dass das bei dieser Werkstoffpaarung ganz normal ist. Der Guss weidet sich über die Jahrzehnte aus, so dass die Presspassung auf der Welle etwas Spiel bekommt.
Kommt das bei Euch auch öfters mal vor? In den Foren ließt man ja relativ wenig darüber...
Nach der Demontage des Rades kamen 2 Unterlegscheiben zum Vorschein. Gehören die da hin?
Meine Reperaturlösung Rad wird mit Schraubensicherung auf der Welle festgeklebt. Diese Maßnahme hat sich bei mir schon mehrfach bewehrt, ist praxis nahe und einfacher zu realisieren, als eine Büchse einzusetzen und diese wieder auf zu bohren. Zumindest solange das Spiel des Rades noch nicht zu groß ist, aber bekantlich gibt es ja für diverse Spaltmaße auch passende Kleber.
Bin gespannt auf Eure Meinungen und Antworten. Kritik ist übrigens auch immer gerne willkommen!
Schönen Abend Euer Klaus
PS Ich habe die Fragen Fett geschrieben, damit sie im Gesamtbeitrag nicht zu sehr unter gehen.
Die Räder lösen sich gerne mal. Ich habe früher auch Schraubensicherung verwendet; das hat sich im Fahrbetrieb nicht bewährt. Ich verwende heute einen Kleber von Loctite zum Einsetzen von Kugellagern. Der hat bisher gehalten. Eine Unterlegscheibe ist normal. Ich halte aber auch 2 für möglich und habe das auch schon gesehen.
Ich verwende z.B. Loctite 648 für max. Spaltmaße bis 0.15 mm mit sehr gutem Erfolg.
Diesen Wellen-Naben-Kleber gibt es z.B. bei Conrad.
Der Vorteil ist, dass Du genügend Zeit zum Ausrichten hast (Spurkranz- Innenmaß und Winkelstellung der Kurbelzapfen) und dass die Verbindung deutlich fester und zäher ist bei den üblichen Sekundenklebern.
Außerdem trocknet die angebrochene Flasche nicht ein. Meine ist seit Jahren im Einsatz und ich benötige immer nur kleine Mengen.
Das mit denn rädern kenne ich auch,bei einer dampflok,nicht so schlimm,das rad wird gehalten vom gestänge. Bei einer HS kommt aufeinmal ein rad,an der lok vorbei gerolt Kleben,mache ich schonmal mit sec kleber. man kan auch auf der achse eine kerbe machen,mit denn seitenschneider,sokann man das rad wieder drauf drücken,und es hält----- dies hat denn vorteil,man kann das rad auch wieder abmachen. Unterleg scheiben,sind immer mal vorhanden,wieso eigentlich?
Sekundenkleber ist völlig ungeeignet, er läuft in die Lager und hält nicht auf Dauer. Eine Kerbe in der Achse führt zum eiern des Rades; bitte nicht machen! Ausserdem reissen die Räder gerne wenn sie Druck bekommen.
Unterlegscheiben stellen das Mass ein, um das die Achse seitlich verschiebbar ist. Zu viel erschiebbarkeit führt zum Taumeln der Lok, zu wenig schränkt die Kurvengängigkeit ein.
da ich nun weiß das die U-Scheiben da hin gehören, habe ich die Gute wieder zusammen gebaut und sie durfte heute auch wieder ein gutes Stündchen, ihre Runden drehen.
Ich nutze die Schraubensicherung von NOW, hochfest, mittelviskos. Bisher halten alle Räder die ich so geklebt habe, trotz meiner Steigungstrecken, die die Loks in jeder Runde durchfahren müssen. Damit angefangen habe ich, da ich diesen Kleber schon in der Werkstatt hatte. Das Produkt ist vergleichbar mit der die es auch von Loctide gibt, nur das mein Heimwerkermarkt (wohlgemärkt nicht Baumarkt), diesen vorrätig hatte. Sonst wäre meine Wahl wohl auch auf den Lager und Buchsenkleb gefallen...
Schraubensicherungen/Lager und Buchsenkleber, gibt es ja in diversen Festigkeiten, für diverse Spatlmaße und und Viskositäten. Eventuell muss man da einfach etwas rumprobieren, welcher gut hällt und mit welchem man gut klar kommt, was die Verarbeitung angeht. Dünnflüssige Kleber sollte man an der Luft kurz durchziehen lassen, dann läuft er nicht ewig weit weg, hat aber dennoch seine gute Eigenschaft, in die kleinen Kapilare vor zu tringen. Oft ist auch beim Kleben, weniger mehr!
...aber zum Thema lose Räder: Was ist mit dem Horror-zenario: Eine Dampflok hat ein loses Rad, dieses verdreht sich so dämlich, dass es mit dem Gestänge, das Getriebe blockiert. Bis man reagiert steigen längst weiße Wölkchen aus der Lok auf. Hat da niemand Angst?
Zum Thema HS Hat hier im Forum jemand eine Version 1 nach Koll mit dem blauen Dach und KK? Könnte ich/wir von der Lackierung des Dachs ein paar Bilder sehen?
Zum Thema Loctite Es ist schon Jahrzehnte her aber immer noch interessant: Wir hatten bei einem Kart-Rennen an einem Motor einen Zylinderstehbolzen überdreht -brauchten aber genau diesen Motor. Also mit Loctite eingeklebt -hielt Zeittraining und Rennen. Dann wurde das vergessen...und erst am Saisonende bei einer Totalzerlegung wiederentdeckt. Zwischenzeitlich wurde der Motor mehrfach revidiert...nix ist aufgefallen. War doch ein ordentliches Erlebnis mit einer einfachen Klebehilfe. Freundliche Grüße aus Hessen Botho
natürlich kann es passieren, dass durch einen mechanischen Schaden der Rotor nicht mehr dreht und durchbrennt. Das fällt aber meist schnell auf, wenn die Lok eines fahrenden Zuges blockiert und der Zug plötzlich stehen bleibt. Wenn man sofort die Spannung unterbricht, passiert nichts.
Kritischer wäre es, wenn ein Zug nicht anfährt, obwohl ausreichend Spannung anliegt. Das bekommt man aber meistens auch mit, bevor der Rotor durchbrennt.
Ein anderer Fall wäre: ein schwerer Zug belastet den Motor zu stark, der Zug wird immer langsamer, besonders in Kurven und der Motor überhitzt sich und die Rotorspulen brennen durch. Wenn man seine Züge kennt und die Anlage im Blick behält, kann man dies meistens rechtzeitig erkennen.
Im schlimmsten Fall wäre ein Rotor zu tauschen, das ist zwar nicht schön, aber erschwinglich.
Da haben es die TRIX EXPRESS-Wechselstromfahrer gut, diese alten Lokomotiven sind bei guter Pflege nahezu unverwüstbar. Besonders die englischen Lokomotiven mit den Nachkriegsfahrwerken sind absolute Langstreckenläufer. Da kann man auch mal vom Tisch weggehen und die Züge laufen lassen. Sieben Stunden Dauerbetrieb pro Tag ohne Zwischenfälle sind möglich.