Ich habe diesen BR64 seit Jahren in meiner Sammlung. Das Lokgehäuse und das Chassis sind aus Messing und die LüP beträgt 27,5 cm. Der Motor ist unbekannter Herkunft, hatte 5 (!) Anschlussdrähte und war mit einem alten Siliziumgleichrichter ausgestattet, der nicht mehr funktionierte. Ein Freund installierte dann einen neuen Gleichrichter und einen Widerstand, so dass die Lokomotive mit 20 V betrieben werden konnte, wobei der Motor etwa 2,2 - 2,3 Ampere verbrauchte. Räder und Getriebe scheinen von Märklin zu stammen. Wenn ich mir das Lokgehäuse und das Chassis ansehe, scheint der Motor nachträglich eingebaut und mit recht primitiven Spanngurten am Chassis befestigt worden zu sein. Ist das BR64 Selbstbau oder aus einer Kleinserie?
Moin, ich habe dieses Thema mal in das SBZ / DDR Forum verschoben, möglicherweise finden wir in diesem Unterforum den Hersteller. Falls die Vermutung abwegig ist, bitte um Hinweis.
Hallo zusammen, weil Dieter die Firma Stephan ins Spiel brachte, eine 64er von Stephan gab es als Fertigmodell erst 1980. Diese wurde in einer angekündigten Auflage von 40 Modellen über die Firma MBT (Modellbahntechnik Hamburg) vertrieben und kostete stolze 2290 DM. Als Bausatz war sie meines Wissens nicht zu bekommen.
In meinen Augen ist die oben gezeigte 64er ein klassischer Eigenbau den ich eher im Westen als im Osten verorten würde.