jaja, die alten MIBA! Ich schökere gerne mal in alten MIBAs, denn man findet dort tolle Umbau-Tips, die mit geringem Aufwand nachbaubar sein können.
Da steht in MIBA 1958, Heft 15, S. 617 ein toller Tipp für Trix Expresser, die auch andere Marken (Fleischmann, Rivarossi etc) auf ihren Gleisen einsetzen wollen, den ich selber umgesetzt und für gut befunden habe:
Hans H. Teichmann, Würzburg, schreibt:
"Auf meiner TRIX-Anlage fahren Loks und Wagen von TRIX, Fleischmann und Rivarossi sowie Lilipu- und Pocher- Wagen mit ihren Originalrädern über sämtliche Gleise und Weichen. Und das dank zweier Tropfen Plastikol! Diese halten nämlich ein zurechtgeschnittenes, etwa 2 cm langes Streifchen Plastikabfall, das an die Innenseite der Radlenker geklebt wird. Die Stärke des Streifens muß so gewählt werden, daß die TRIX- Räder eben noch und die übrigen gerade kaum geführt werden. Die TRIX-Räder deuten jetzt zwar einen kleinen "Hupfer" an, aber wie gesagt, sie deuten ihn nur an. ..."
Das klappt ganz gut. Trix- und Fremdfahrzeuge laufen gut durch solche präparierten Weichen (wie wir auf früheren Euregio-Stammtischen und in Koblenz bereits demonstriert hatten).
hier ist ein Bild. Das Plastikteil bzw. der Federstahl sollte 0,2 mm Dicke nicht überschreiten. Es ist auch gut, die Einfädelung in den verlängerten Radlenker anzuknicken.
Gruß
Frank
longjohn
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ja, da war es für Pappweichen beschrieben. Ich habe mir solche und auch ein paar Bakelit ebenso umgerüstet. Das klappt auch bei DKWs; nur Bogenweichen wollen nicht.
Um das Holpern von NEM-Radsätzen im "Loch" vor dem Herzstrüpck etwas zu mildern, haben wir dort ein wenig aufgefüttert. Das Maß muß durch Probieren gefunden werden, schließlich sollten die Trix- Wagen nicht allzu stark hoppeln.
Gruß
Frank
longjohn
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