#1 märklin und die zeit von ancella1039 23.06.2017 12:22

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Hallo zusammen

Wie sich die zeit ändern, beim stöbern durch verschiedene foren bin ich auf 2005 irgentwo gelandet.
ganz stolz wurden da märklin vorkriegsgleise gezeigt, viele wussten gar nicht was es alles für verschiedene gleise gab.
jetzt kräht kein hahn mehr danach, wenn märklin vorkrieg gezeigt wird.
wir sind übersättigt, haben schon alles gesehen, oder aber alles ist zu finden auf google.
wie war es früher bei denn sammlern, die schon 40 oder 50 jahre sammeln, wie habt ihr alles raus gefunden,was es gab ?
wäre sehr interresant um zu wissen, google gab es ja damals noch nicht.
vielleicht meldet sich ein sammler der diese zeit mit gemacht hat, und erzählt über früher.

grüsse thomas

#2 RE: märklin und die zeit von B12 23.06.2017 12:48

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Ich war fast jedes Wochenende auf einer Börse oder Auktion.
Es war schon recht mühsam im Vergleich zu heute.

#3 RE: märklin und die zeit von Blech 23.06.2017 16:06

Thomas,
ich habe in den Sechzigern begonnen.
Mein Lehrmeister war Carlernst Baecker+.
Und das begann so:
Ich traf ihn auf einem Flohmarkt und fragte nach seiner Sammlung.
Die von ihm genannte Stückzahl war bescheiden -da hatte ich als Anfänger weit mehr!
Stolz fragte ich ihn, ob er mal meine Sammlung sehen wolle -er wollte.
Als er vor meinen Schätzen stand, schwieg er lange.
Da meinte ich keck, dass er doch offenbar beeindruckt sei.
"Ja", sagte er und weiter, "so viel Mist auf einem Haufen habe ich nie gesehen".
Ich war wie erschlagen -meine schönen Bahnen von HWN, Distler oder anderen Billigmarken.
Alle etwas rostig -aber es waren doch so viele!
Dann sein teurer Rat:
"Verkaufen Sie diesen Rosthaufen auf dem Flohmarkt an Leute,
die noch dümmer sind. Dann kommen Sie in den Laden meiner Frau in Frankfurt, an der Braubachstraße
und kaufen sich für diesen Erlös Fachbücher (seine Bücher, meinte er) und dann, wenn Sie belesen sind,
erst dann kaufen Sie wieder altes Blech".
Genau so habe ich es gemacht -und später selbst viele Bücher dazu geschrieben.
Sammler bin ich seit rund 50 Jahren.
Und Alice sammelt ebenso lange Puppen und Puppenküchen usw, hat auch einige Bücher dazu geschrieben.
Da wir beide diesem Hobby huldigen, gibts auch nie (na ja, eher seltener) Krach bei teuren Käufen.
Und wir kaufen noch immer, trotz hohem Alter -es macht Spaß!
Schönes Wochenende wünscht
Botho

#4 RE: märklin und die zeit von ancella1039 23.06.2017 16:37

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Hallo blech

Tolle geschichte , sowas liebe ich.
Aber dein blech, war für dich ja auch wertvoll damals,was du gesammelt hattest ?
was stand denn früher schon in denn büchern ? genau soviel wie wir jetzt wissen, oder hat sich das die letzten jahre noch mehr gebessert.
Ich stand vor 10 jahren , an ein konvolut, wo eine TP 800 version 1 dabei war.
Katalog hatte ich keinen, ebay sagte SEHR VIEL WERT haha , also kaufte ich das konvolut, und bin auf die schnautze gefallen.
so ging es am anfang ofters, bis ich den dreh raus hatte, aber ich hatte ja google und ebay weltweit, was ihr früher nicht hattet.
Auch habe ich eine zeit 24 stunden am tag nur für Märklin gelebt,geträumt,gedacht usw , das hat mir viel gebracht.
würde früher denn öfters seine sammlung gezeigt, oder war das früher auch schon heilig, wegen hohen wert, und angst vor einbruch ?

liebe grüsse aus holland

#5 RE: märklin und die zeit von Blech 23.06.2017 17:11

Thomas,
wir hatten nur den alten "Strauss" und "Reder" aus den Zwanzigern, das waren die einzigen Bücher am Anfang.
Dann bemühten wir uns um die alten Kataloge der Firmen, waren oft bei Märklin.
Damals wurden für Kataloge unglaubliche Preise bezahlt...
Wir lernten alte Märkliner kennen und quetschten sie aus bei Wein oder Bier.
Wir fuhren nach Nürnberg ins Museum und in die Archive, fragten, fragten...
Wir fragten Gott und die Welt. Sogar ehemalige Bingler haben wir getroffen,
und natürlich Leute von TippCo oder anderen ehemaligen Firmen.
Dann kam 1970 der neue Reder -und wir hatten glänzende Augen. Was der Mann alles wusste! Unglaublich!
Gleichzeitig, oder etwas später, kam das Becher-Buch in der DDR -und wir wunderten uns über so manch falsche Zuschreibung.
Okay, da waren wir schon weiter, hatten ja wohl auch bessere Möglichkeiten. Und doch brachte auch dieses Werk neue Erkenntnisse.
Dr. Väterlein kam dazu und damit das Archiv des Württ. Landesmuseums -und sein Wissen über Lutz usw.
Meine Wiederentdeckung von R&GN beruhte auf der Beschriftung eine Wagenplane -das konnte niemals aus Nürnberg kommen
-da hakte dann Väterlein ein und alles lag plötzlich wie auf dem Präsentierteller.
Dieter Haas+, der Frankfurter Sammler und Händler, Wolf Kaiser -der Dampf-Papst und viele andere Leute mit Blechwissen kamen dazu.
Natürlich klapperten wir alle Börsen ab -es gab nur wenige, Köln und München waren wichtig.
Und Von-der-Warth begann mit seinen Auktionen, dann Rossig & Richter in Weinheim.
Die dabei stattfindenden Hofmärkte waren wahre Fundgruben an Informationen.
Flohmarkt-Kontrolle im weiten Frankfurter Raum waren jeden Samstag und Sonntag Pflicht, möglichst drei, vier pro Wochenende.
Aber da gabs auch ein Problem für uns:
Wenn uns jemand erkannt hätte und gesehen, was wir da kauften -Kinderpielzeug! Das hätte unseren Ruf ruiniert! Noch naiv oder schon senil?
Beispiele: Dr. Gros -bekannter Arzt, Baecker -bekannter Würfelzuckerhändler, ich -Zeitungsredakteur, Wolf Kaiser -Lehrer an einem Gymnasium.
Ein Pfarrer und der Amtsgerichtspräsident -und die beiden sammelten auch noch Militärspielzeug.
Später kamen noch zwei Rabbi der US-Army dazu -und der eine sammelte auch noch deutsches Militärspielzeug! Wenn das jemand gesehen hätte...
Der Frankfurter Sammler-Stammtisch entstand, heute der älteste dieser Art in Deutschland -und wieder trafen wir Leute mit Wissen.
Mit der DDR gabs via Deutrans-LKW einen regen Austausch: Jeans gegen Blech usw -auch mal eine Waschmaschine gegen eine HR.
Da hatte ich gute Verbindungen, denn wir lieferten lange Jahre den DDR-K-Wagenfahrern westliches Kartmaterial auf diesem Weg.
Der Trick: Plombe an der LKW-Tür mit Feinstbohrer aufgebohrt, Draht rausgezogen, umgeladen und dann den Draht mit Cyankleber wieder eingeklebt.
Wussten die Grenzer damals noch nicht...
Tja, unser Weg war schon schwierig -aber immer sehr interesant!
Schöne Grüße aus Hessen
Botho

So, jetzt langs mal mit meinen Erinnerungen.
Es sollen ja auch mal andere Kollegen von ihrer Startzeit berichten.
bgw

#6 RE: märklin und die zeit von sammelwahn 23.06.2017 18:53

Hallo Thomas,
ich bin zwar erst etwas über die 50, aber ich sammle schon seit über 35 Jahren. Am Anfang wurde das noch von meiner eisenbahnbegeisterten Oma finanziert. Lange Zeit war die Sammlung auf Märklin H0 beschränkt. Als Literatur gab es am Anfang nur den Brassen Katalog und die Märklin Kataloge, dann kamen noch der Walter Sammlerkatalog und der Koll dazu. Die Börsenpreise orientierten sich ziemlich an den Sammlerkatalogen. Ob ein Modell wirklich orginal oder verbastelt war konnte man oft nicht erkennen. Heutzutage findet man in den Foren genug Bilder, um zu erkennen was orginal und was verändert wurde. Auf den Börsen bekam man zwar immer wieder Informationen, aber vieles davon war falsch. Auch in den Sammlerkatalogen stehen bis heute noch viele falsche Informationen. Vorkriegsware gab es hier in NRW kaum, meine erstem Vorkriegsgleise habe ich erst in den 80ern nach 10 Jahren sammeln bekommen.

Das folgende Bild zeigt einen kleinen Teil meiner damaligen Sammlung, ende der 80er Jahre. In den 90ern habe ich die Sammlung verkauft und bin auf Spur 0 umgestiegen.



mit bestem Gruß
Arne

#7 RE: märklin und die zeit von ancella1039 23.06.2017 19:14

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Danke arne

das ist ja nicht zu glauben, das es kaum vorkriegs märklin sachen gab.
da wäre ich wohl aufgeschmissen gewesen früher.
glaube viel wurde früher auch über zeitungs anzeigen gefunden ? kann mich noch erinnern das früher immer sowas drin stand , suche alte eisenbahn und so. da sammelte ich noch nicht.
habe es dann 2013 selber mal probiert, hat nicht viel geholfen , nur 1 starterset TM 800 , mehr war nicht drin.
was du sagst stimmt zu 100% , es ist noch vieles nicht korekt was in denn katalogen steht, habe aber auf gegeben um die leute zu verbessern.
wenn ich zum beispiel denn neuen Mikado anschaue, wo ein hoch rangiger märkliner mit am werk ist, und sehe dann soviele fehler ? zb der seltene graue 364 , ist mega billig im katalog genau 50 euro , mensch da nehme ich doch gleich 10 stück davon.
tolles bild, du hattest glaube ich von jeder lok, alle varianten ?

grüsse thomas

#8 RE: märklin und die zeit von BlackAdder 23.06.2017 20:14

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Hallo Thomas,

ich habe Ende der 80iger Jahre angefangen zu sammeln...mit sehr wenig Geld und einer Börse alle 1-2 Monate in der Jahrhunderthalle Frankfurt-Höchst. Damals gab es außerdem in Frankfurt das Geschäft von Dieter Haas in der Braubachstrasse und einen Laden in der Wallstrasse in Sachsenhausen (Petri? - Botho wird's wissen). Die Preise waren hoch (so wie in meinem ersten Koll Katalog von 1987) und das Angebot beschränkt nicht nur wegen meiner finanziellen Limitierung als Student.

Das war mein ganzer Stolz:



Ein 346/3 J in guter Erhaltung, den ich von meiner damaligen Freundin zu Weihnachten bekommen habe...gekauft haben wir ihn gemeinsam in der Jahrhunderthallte für ca. 140 DM (!!!). wenn ich ihn heute verkaufen wollte, könnte ich mich glücklich schätzen, wenn 30 Euro rausspringen würden.

Viele Grüße
Patrick

#9 RE: märklin und die zeit von BlackAdder 23.06.2017 20:29

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Hallo Nochmal,

anbei ein Zeitungsartikel aus der Bild von Anfang 1980, den mir mein Großvater damals mitgebracht hat - schon damals mit 10 Jahren faszinierte mich das alte Blech mehr als die moderne Modellbahn



Viele Grüße
Patrick

#10 RE: märklin und die zeit von ancella1039 23.06.2017 20:37

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Hallo patrick

danke für deine info.
dann bist du ja auch schon ein alter hase,im geschäft.
fast 40 jahre sammeln.
Ich hatte als kind eine eisenbahn, kannte denn geruch noch genau.
ob es märklin war, oder fleichmann weis ich nicht mehr genau.
es war ein grosser karton, wo alles papschienen drin waren, diese baute ich mir als kind immer auf , und spielte damit.
die zeiten waren hart, und so verkaufte mein vater die ganze kiste schienen, jede menge loks und wagons für 100 deutsche mark.
später bekam ich eine spur N bahn von meinen vater, grosse eisenbahn platte.
eisenbahn loks und wagen gab´s immer wenn wir in die DDR führen, die waren je spot billig, Ich habe diese eisenbahn noch immer, mit OVPs haha.
Ich konnte erst vor 10 jahren anfangen mir meinen traum zu verwirklichen , ich hab´s leider ein wenig übertrieben , die ersten 2 jahre gab´s oft krach zuhause, wenn ich wieder mal für sehr viel geld im monat märklin kaufte.
jetzt dann war jahre lang ruhe, jetzt ist meine frau wieder komisch am schauen,wenn ich dachbodenfunde nicht wieder stehen kann, oder PX funde nie gebraucht von 1945.
nächste woche kommt wiedermal so ein fund in holland an.
ende 1945 , und alles fabrikfrisch , sowas liebe ich einfach, nicht bebasteltes, alles sowie es damals ausgeliefert wurden war.

grüsse thomas

#11 RE: märklin und die zeit von Blech 24.06.2017 09:17

Ja, Patrick,
das war Karlheinz Petri.
Und sein berühmter Spruch ging so:
"Jeden Tag kommt ein Dummer aus dem Bahnhof
und meine Aufgabe ist es, diesen in meinen Laden zu bringen".
Hat geklappt, bis er sich nur noch seinen historischen Motorrädern
widmen wollte und der Sohn den Laden übernahm.
Der wollte ganz schnell Großgrundbesitzer in Costa Rica werden
und "modernisierte" daher das Angebot mit Swatchuhren und Telefonkarten.
Das Ende vom Lied ist bekannt.
Einst gab es in Frankfurt viele Gelegenheiten für uns:
Hobby-Haas, Dieter Haas, Mecki, Petri, Böttger (auch Sachsenhausen) und zwei Antikläden am Dom.
Aus und vorbei.
Schöne Grüße aus Hessen
Botho

#12 RE: märklin und die zeit von ancella1039 24.06.2017 10:06

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Hallo bohto

der spruch

"Jeden Tag kommt ein Dummer aus dem Bahnhof
und meine Aufgabe ist es, diesen in meinen Laden zu bringen".

lebt ja heute weiter aud ebay. ich tu mich schwer um diesen spruch zu gebrauchen,
aber Dumme leute gibt es noch wie sand am meer.

Ich selber bin ich dumm.
hatte ein tolles exemplar preisliste Export 1949 zu hause rum liegen.
in 10 jahren, ist nie etwas weg gekommen, meine kinder bleiben von meinen sachen ab, die hunde auch.
so hatte ich besuch, eisenbahn liebhaber, und auf einmal war das schreiben weg. beweissen kann ich es nicht , schade das man nichts liegen lassen kann im eigenem haus.

grüsse thomas

#13 RE: märklin und die zeit von blechgleis1977 25.06.2017 13:54

Hallo zusammen,

Als ich damals, d.h. 1989 (mit 11 Jahren) meine erste Modellbahn (von Märklin) kaufte, war ich froh überhaupt endlich die schon lange ersehnte eigene elek. Eisenbahn zu haben- an ein gezieltes Sammeln dachte ich damals noch nicht. Ich kannte, ausser dem aktuellen Märklin-Katalog aus "meinem" Spielwarenfachgeschäft ja auch noch nichts, wo ich mich hätte kundig machen können und das änderte sich im wesentlichen die nächsten Jahre auch nicht!

Zudem war das Hobby-Budget als Schüler ja eher bescheiden...

Das änderte sich erst mit der Lehrzeit-auch wenn der Lohn als Bäcker-Azubi (damals 520 DM) im Vergleich zu meinen Freunden, die in die Industrie gegangen waren auch nicht gerade üppig war.

Durch die regionale Zeitung erfuhr ich dann irgendwann in jener Zeit, dass es in Appenweier eine Modellbahnbörse gab, die ich von da an, wann immer es ging , "beehrt" habe. Inzwischen eifriger Leser von "Eisenbahn-Kurier", "Eisenbahnmagazin" und "Märklin-Magazin",die ich in der Bahnhofsbuchhandlung entdeckt hatte, versuchte ich mir die Bundesbahn aus den späten 60-gern , die es mir besonders angetan hatte, zusammenzukaufen.

Auf einer dieser Börsen entdeckte und kaufte ich dann das erste "3600-er" Gleis-die Tatsache dass es vor dem "Zahnstangengleis" noch etwas gegeben hatte faszinierte mich irgendwie. Und weil diese Gleise nach meiner Erinnerung damals eher selten angeboten wurden, hielt ich diese für eine "Rarität"...! Heute weis ich es natürlich besser, aber damit war zumindest das Interesse für die "Alten Bahnen" geweckt...!

Ebenfalls durch einen dieser Börsenbesuche und das "MM" wurde ich auf den "Koll-Katalog" aufmerksam,von dem ich mir dann einen "Gebrauchten" anschaffte um mir einen ersten Überblick über das, was es früher von Märklin gab, zu verschaffen! Und ganz nebenbei begann ich auch gezielt nach Material (Loks, Wgen u . Zubehör) aus der Zeit des "durchgehenden Mittelleiters" zu kaufen.

Richtig interessant wurde es dann ab ca. 2000-zusammen mit meinen gleichaltrigen Hobbykollegen begannen wir in jener Zeit an einer gemeinsamen Grossanlage-natürlich auf dem neuesten Stand der Technik- zu bauen,mit der wir dann auch auf Ausstellungen gingen. Unsere Bastelräume- mal ein leerstehendes Fabrikgebäude, dann ein nicht isolierter Dachboden- im Winter so kalt, dass die Hände klamm wurden, im Sommer so heiss, dass man förmlich dahinschmolz-alles äusserst abenteuerlich-aber all dass hat die kleine Gemeinschaft unglaublich zusammengeschweist...!

2007 gründeten wir dann aus steuerlichen Gründen die "Modelleisenbahnfreunde Kinzigtal e.V."...!

Als 2008 dann die erste eigene Ausstellung anstand- beschlossen wir dafür kurzfristig auch eine kleine Anlage speziell für die kleinen Besucher an der sie selbst Hand anlegen konnten, zu bauen. Ich bot an, aus meinem inzwischen reichlichen Fundus, das benötigte Material zu stellen, da mein M-Gleis und die Blechwagen (z.B. 4040 usw.) auch für weniger geschickte Kinderhände am besten geeignet erschienen. Bei den Planungsarbeiten dafür, und weil mein altes 800-er -Material ein schöner Kontrast zur Vereinsanlage die hochdetailliert u. computergesteuert ist, schlug ich vor anstatt der Kinderanlage eine kleine Anlage aus diesem Material zu bauen.

Gesagt,getan und was soll ich sagen- obwohl optisch primitiv, weil aus zeitlichen Gründen nackt, d.h. ohne jegliche Landschaftsgestaltung, Häuser usw. wurde meine "Anlage" ein Erfolg- es gab zu meiner Überraschung sogar Besucher die , nach eigener Aussage, so fasziniert von meinem alten Material , stundenlang bei mir und nicht an der Vereinsanlage standen.

Damit, und der inzwischen erfolgte Zugang zum Internet u. damit ebay und co. ,war auch der Grundstein für meine angedachte "professionelle" 800-er Grossanlage gelegt.

Leider haben etwas später einige sehr unerfreuliche Ereignisse in meinem privaten Umfeld und deren Folgen dazu geführt, dass die Zeit für den Bau der o.g. Anlage "baw" nicht zur Verfügung steht...

"Langfinger", wie "ancella 1039" in der eigenen Wohnung hatte ich leider auch schon, und genau wie er kann ich, obwohl die möglichen Täter bekannt sind, nichts beweisen...!

Aber vermiesen lasse ich mir deswegen mein Hobby nicht und irgendwann werde ich auch sicher wieder mehr Zeit haben!

Grüsse Bernd

#14 RE: märklin und die zeit von ancella1039 25.06.2017 14:17

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Hallo bernd

Tolle geschichte , aber ich hatte weniger gehalt in 1985 als elektriker, ich bekam es noch in einer Papiertüte am ende des monats ausgezahlt, glaube 340 mark haha, und davon musste ich noch geld zuhause abgeben .
Langfinger , traurig ist es, der wert selber ist mir egal , nur dass sowas passiert , da komme ich nicht drüber, aber von der anderen seite , haben die lagfinger sich selber ans bein gepinkelt damit , sie kommen bei mir nicht mehr rein, und verkaufen tu ich auch nichts mehr, dann verkaufe ich es lieber für weniger geld.
Habt ihr früher denn viele fotos gemacht wenn ihr auf börsen wart ?
heute findet man ja alles online ( fotos ) aber damals nicht ?
mich hat mehr das suchen suchtig gemacht , sachen finden die es eigentlich nicht gab, und der erfolg hat sich sehen gelassen.
ich könnte mir die zeit von euch , früher gar nicht vorstellen , wenig ahnung , wenig was man kannte , da war ja jedes teil was auf einmal neu auf einer börse war wie weinachten oder aber aufgepasst das gibt es nicht haha.

liebe grüsse und danke für dein bericht
thomas

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