Seite 1 von 2
#1 TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53, 21/54 und 21/55 für den Export nach England von trixkarl49 23.08.2017 18:15

Hallo TRIX – Freunde,

schon bei der ersten Lok 20/51 benötige ich Hilfe hinsichtlich der zeitlichen Einordnung:






Gehäuse 20 051, Kupplung vorne = unbeweglicher Blechhaken = 1935


Tender mit Gewicht von 1936


Chassis mit Ölkammer = 1937
Gravur auf der Halterung der Mittelschleifer ab/von 19??



Die nachstehend gezeigte 20/53 ist m. E. von 1936











Viele Grüße,

Karl

#2 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51 und 21/53 für den Export nach England von Dieter Weißbach 23.08.2017 20:09

avatar

Hallo Karl,

vielen Dank, wie am Telefon besprochen habe ich auch diesen Beitrag in zwei Themen aufgeteilt.

In der ersten Bildgruppe sehen wir eine Lok ähnlich der 21/51 mit Speichenrädern. Diese Lok wurde
als "Übergangslok" zwischen der echten Scheibenradlok mit 3,5 mm Achsen und den späteren Loks
mit 3,0 mm Achsen und Speichenrädern Anfang 1936 produziert. Hier ist aber ein etwas jüngeres
Fahrgestell von Ende 1936 bzw. 1937 reingetauscht worden.

Bei der zweiten Lok sehen wir eine 21/53, die schon das Gehäuse mit der Nummer 20 053 besitzt.
Hier ist noch das originale Fahrgestell mit den Sechskantmuttern an der Fiber-Bürstenbrücke
erhalten geblieben. Ein Bild der Zahnradseite wäre noch interessant.

#3 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Emmer 23.08.2017 20:17

avatar

Hallo Karl,

zu den beiden Loks 20/51 und 20/53 für den Englischen Markt.

Die 20/51 wurde meines Wissens mit roten Scheibenräder geliefert 1935.

Die 20/53 später mit roten Speichenräder.

Die Fahrgestelle der kleinen B-Loks waren bis Kriegsbeginn aus Deutschland
mit der Aufschrift Motor Foreign am Schleiferhalter.

Der Tender ist ein Original Exportmodell von 1936, es gab ihn auch mit der
Aufschrift; Twin Train und Twin Express.

Gruss, Armin

#4 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Dieter Weißbach 23.08.2017 20:33

avatar

Hallo Armin,

es gab bei der 21/53 rote und schwarze Speichenräder.






Vor dem Schleiferdeckel mit der Prägung "Motor Foreign" gab es einige Monate auch
Lokomotiven mit Stempelung "Motor Foreign" unterhalb des Führerhauses. Dies habe
ich selber bei einer Lokomotive mit frühem deutschen Fahrgestell und LMS-Lokgehäuse
aus englischer Produktion gefunden.

Meiner Einschätzung nach ist diese Lok authentisch, ich schätze sie auf das 3. Quartal 1936 ein.
Dies dürfte einer der ersten Lokomotiven mit englischen Gehäuse sein.


Nachtrag: die abgerundeten Schleifer sind nicht mehr original, das sind TTR-Nachkriegsschleifer.

Nachtrag 2: Bei der LMS-Lok kann man gut sehen, dass die Räder ursprünglich rot lackiert waren
und später schwarz überlackiert wurden.

Edit: Einschätzung auf 3. Quartal 1936 geändert. Tony Matthewman datiert die Vorstellung
der ersten TRIX-Lokomotiven mit englischen Gehäusen mit Juli 1936

#5 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von trixkarl49 23.08.2017 20:35

Hallo Armin,

vielen Dank für die Information.

Hallo Dieter,

anbei das gewünschte Foto.



Auch Dir vielen Dank für Deine Hilfe und Information.

Viele Grüße,

Karl

#6 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Dieter Weißbach 23.08.2017 20:40

avatar

Hallo Karl,

hier sieht man die beiden Einkerbungen auf der Lagerschildseite, jeweils neben den Sechskantmuttern.

Diese Einkerbungen gibt es bei allen Fahrgestellen der 20/51 und den ersten Fahrgestellen der 20/53.
Die ersten Fahrgestelle mit englischen Gehäusen (z.B. auch meine eben gezeigte LMS-Lok) besitzen
diese Einkerbungen auch.

#7 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Emmer 23.08.2017 22:14

avatar

Hallo Dieter,

beide Loks von Karl sind ja Komplet Exportmodelle, das heisst Fahrgestell, Lokgehäuse und Tender
aus den ersten beiden Deutschen Produktionsjahren.
Darum ging ich davon aus, dass auch die Speichenräder rot sein müssten.
Wenn ich Dich richtig verstehe gibt es die 21/53, also mit Deutschem Gehäuse auch mit schwarzen
Rädern.

Bei Deiner Lok wurde das Fahrwerk geliefert; Lokgehäuse und Tender wurden in England gefertigt.
Auch interessant, wurden die roten Speichenräder schon in Deutschland umlackiert?

Habe auch eine jüngere Export LMS mit der Loknummer 8067 von 1939.

Werde noch Bilder zeigen.

Gruss, Armin

#8 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Dieter Weißbach 23.08.2017 22:32

avatar

Hallo Armin,

Tony Matthewman zeigt in der History of TRIX auf Seite 117
die 21/53 in beiden Varianten mit roten und schwarzen Rädern.

#9 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von trixkarl49 23.08.2017 22:36

Hallo Armin,

bis zum Ausbruch des II. Weltkrieges wurden immer nur komplette Lokomotiven nach England exportiert. Ab ca. Mitte/Ende 1936 wurden die deutschen Gehäuse abgenommen und durch die typischen Gehäuse nach engl. Vorbildern ersetzt.

TTR begann nach dem Krieg die eigene Produktion von Fahrgestellen.

Die deutschen Gehäuse aus der Vorkriegszeit, die man aufbewahrt hatte, wurden nun auf engl. Chassis gesetzt und wurden schon ab 1948, überwiegend in die Schweiz, exportiert.

Nachzulesen in dem Buch: TRIX, Schuco Bing und Co - Band 4 - Seite 39

Somit ging auch die Lok von Dieter zunächst als kpl. Exportlok nach England.

Viele Grüße,

Karl

#10 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Emmer 23.08.2017 22:39

avatar

Hallo,

LMS 2/525 von 1938-39

Ich weiss nicht, wie lange die B-Fahrgestelle exportiert wurden.

Meine Lok weisst ein paar Merkmale auf, könnten aber auch im laufe der Zeit
ausgetauscht worden sein.









Gruss, Armin

#11 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von trixkarl49 23.08.2017 22:47

Hallo Armin,

wie schon gesagt, es wurden nur komplette Loks ( nicht nur das Chassis) bis ca. Ende August 1939 nach England geliefert.

Der II. Weltkrieg begann am 1.9.1939.

Mit diesem Datum endete auch der Export der Lokomotiven.

Gruß,

Karl

#12 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Emmer 24.08.2017 16:56

avatar

Hallo Karl,

TTR introduced at the Britisch Industries Fair in 1936.

Meine Geschichte sieht etwas anders aus, vielleicht irre ich mich.

TTR produzierte ab 1936 in England eigene Waggons, Lokomotivgehäuse und Tender.
Zudem eigenes Zubehör zu der Spur 00 Bahn.

Auf Vorkriegs-Tendern zu den B-Loks steht : Patents TTR Pending, Made in England.

Trix Express lieferte auch noch das Pacific Fahrgestell der 20/57 für the Princess Elizabeth 4-6-2,
the Coronations Scot 4-6-2.

The Compounds 4-4-0 und the Pytchleys 4-4-0 wurden bereits 1938-1939 selber in England gebaut.

Deshalb ist von Dieters Lok lediglich das Fahrgestell exportiert und die Räder in England ab Werk
überlackiert worden.

Vielleicht liege ich wirklich falsch, dann müsste ich nochmals über die Bücher.

Nachtrag: Bei meiner LMS Lok von 1938-39 wäre auch nur das Fahrgestell exportiert.

Gruss, Armin

#13 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Dieter Weißbach 24.08.2017 21:21

avatar

Guten Abend,

offen ist ja noch die Frage, ob und wie lange TRIX England komplette Lokomotiven aus
Deutschland erhalten hat.

Dazu möchte ich Tony Matthewman aus seiner History of Trix, Seite 119, zitieren:

"The engines, which were always available separately, were of charming design catching
the style of British locomotives well, which was quite an achievment when one recalls
that the chassis was the standard 0-4-0 as fitted to the Trix Express locomotives.
As mentioned earlier, the chassis for these British designs came from Nuremberg, and,
initially, complete Trix Express locomotives were imported, the body castings removed
and discarded, and the British style body fitted after the red wheels had been painted black.
This practice did not last very long but Nuremberg continued to supply all the 0-4-0 chassis
complete with black wheels for the TTR locomotives until the outbreak of hostilities in 1939."

Man kann also mindestens feststellen, dass zunächst komplette Lokomotiven mit roten Rädern
aus Nürnberg importiert wurden und die deutschen Gussgehäuse entfernt wurden. In der
zweiten Häfte des Zitates gibt es Interpretationsspielraum. TRIX Nürnberg hat später Chassis
mit schwarzen Rädern geliefert. Ob dann weiterhin Gehäuse aus Nürnberg mitgeliefert wurden,
ist aus diesem Zitat nicht eindeutig erkennbar.

Vielleicht kann ein Kollege eine weitere Quelle benennen, mit der diese Frage beantwortet werden
kann.

#14 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Dieter Weißbach 25.08.2017 21:29

avatar

Guten Abend,

im obigen Zitat gibt es diesen Satz:
"As mentioned earlier, the chassis for these British designs came from Nuremberg ..."

Tony Matthewman deutet an, dass er in seiner "History of TRIX" bereits vor der Seite
119 die Lieferungen von Deutschland nach England beschrieb. Ich finde diese Stelle
gerade nicht, wer kann mir einen Tipp geben ?

#15 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von trixkarl49 25.08.2017 23:32

Hallo Dieter,

"History of TRIX" Seite 31 u.a. (Google Übersetzung):

"Es wurde auch festgelegt, dass die Lizenzagenten in BRITAIN und Frankreich bis zum Jahr 1942 ausschließlich von neuen Besitzern, TRIX-Lokomotiven und Zubehör, Fern- und handbetriebenen Weichen, bis zum Wert von RM 800.000 ( 40.000 Pfund); Inkl. Aufträge bereits erhalten."

Diese Klausel beantwortet also die Frage, warum keine Weichen oder Lokomotiv-Chassis, inklusive bestimmtes Zubehör, in Großbritannien vor September 1939 hergestellt wurden."

Im ersten zitierten Satz wird u.a. von "TRIX-Lokomotiven", im 2.zitierten Satz wiederum nur von "Chassis" gesprochen.

Also auch diese Aussage von Tony M. hilft im Moment nicht weiter.

Viele Grüße,

Karl

#16 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Emmer 26.08.2017 00:42

avatar

Hallo Karl,

einen Schritt weiter sind wir.

Ich gehe nach diesen Aussagen nun auch davon aus, dass die Lok von Dieter komplett nach England
geliefert wurde. Frage ist; wo blieb das Gehäuse der 20/53 und der Germany Tender ?

Ziemlich klar sind deine Lokos 20/51 und 20/53 mit dem Deutschen Tender ( Trix Express Germany ).

Es heisst im Bericht; dass man bald von der Praxis wegkam, komplette Lokomotiven zu liefern und
nur noch Fahrgestelle mit schwarz lackierten Rädern exportierte.

Es ist aber auch so, dass TTR in den 50igern die 20/54 Continental, 20/55 Continental und vor allem
auch die 20/52 Continental Dampflok mit Englischem Tender anbot. Das Gehäuse der 20/52 Dampflok
gab es ja erst ab 1939.

Wie kamen die Engländer zu diesem Gehäuse, wenn es nicht in der Vorkriegszeit mitgeliefert wurde?

Und wo blieben die Deutschen Tender die sich sehr stark mit den Englischen unterscheiden?

Gruss, Armin

#17 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Dieter Weißbach 26.08.2017 06:45

avatar

Guten Morgen,

in den beiden von Karl zitierten Sätzen bezieht sich Tony Matthewman auf den erzwungenen Kaufvertrag vom April 1938 im Rahmen der von den Nazis erzwungenen Arisierung. Hier haben wir bzgl. der Gehäuse u.U. eine neue Situation. Ich muss mir den Originalvertrag nochmal ansehen.

Ich vermute, dass die deutschen Gehäuse zum Teil eingeschmolzen wurde. Tony erwähnt, dass zwischen 1936 und 1956 rund. 250.000 Lokgehäuse für B-Loks im britischen Stil produziert wurden. Nur ein kleinerer Teil der deutschen Gehäuse wird als Continental Loco wieder auf den Markt gekommen sein.

Die Frage nach der Herkunft der 20/52 Dampflok-Gehäuse ist interessant, weil diese Lok erst auf der Leipziger Herbstmesse 1939 vorgestellt wurde und unmittelbar nach Messeschluss der zweite Weltkrieg ausbrach. Das könnte bedeuten, dass bereits vor der Messe eine Vorab-Lieferung der 20/52 Dampflok nach England erfolgte.

Wie das mit den deutschen Tendern ablief, bleibt weiterhin offen. Ich werde mir die deutschen und englischen Tender mal genauer ansehen. Vielleicht wurden Teile weiterverwendet.

#18 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Dieter Weißbach 26.08.2017 22:08

avatar

Guten Abend,

leider enthält der Kaufvertrag 27. April 1938 zwischen den Verkäufern „jüdischer Rasse“ (den Gesellschaftern
Stephan Bing, Hermann Oppenheim und Siegfried Kahn) und dem „Arier“ Ernst Voelk, als Käufer (der Anfang
1936 schon die Blechspielwarenfabrik Johann Distler KG arisiert hatte) für die Vereinigten Spielwarenfabriken
Andreas Förtner & J. Haffners Nachf. GmbH in Nürnberg keine genauen Informationen zu den gelieferten
Teilen. Der Vertrag enthält u.a. folgenden Klausel:

"§ 7.

c) Die Verkäufer werden die Firmen Machinery (Smith's Patents) Ltd.-London und S.A. Gobin-Daudé, Paris
verpflichten, Trix-Lokomotiven, Weichen und andere Eisenbahnartikel, wie sie bisher von den Verkäufern
bezogen worden sind, ausschliesslich von dem Käufer solange zu beziehen, bis mindestens die Aufträge
in der Gesamthöhe von RM 800.000,-- abgenommen sind.
Die TRIX-Ltd.-London schließt sich dieser Verpflichtung an für den Fall, dass sie selbst den Einkauf dieser
Artikel übernehmen sollte.
Die Verpflichtung der Firmen Machinery (Smith's Patents) Ltd.-London und S.A. Gobin-Daudé, Paris
gegenüber dem Käufer aus dem auf den Käufer übergegangenen Lizenzverträgen werden hiervon nicht
berührt. "

Mehr zum erzwungenen Verkauf gibt es hier:
https://trixstadt.de/trix-express-geschi...-zwangsverkauf/


In diesem Vertrag wird von Trix-Lokomotiven gesprochen. Ob damit nun komplette Lokomotiven oder
nur Teile von Lokomotiven (z.B. Chassis) gemeint sind, ist m.E. nicht eindeutig. Entscheidend war sicher
das Erreichen des vereinbarten Auftragsvolumens von RM 800.000,--

Wir kennen nicht den Einkaufspreis einer Trix-Lokomotive, nur den Verkaufspreis. Wenn man den
damaligen Verkaufspreis einer TRIX EXPRESS 20/55 mit RM 8,-- heranzieht, erhält man zumindest
eine Größenordnung. Die Verkäufer mussten sich verpflichten, Waren im Wert von rund 100.000 kleinen
Lokomotiven in den fünf (genau genommen viereinhalb) Jahren 1938 bis 1942 vom Käufer zu beziehen.
Wie wir heute wissen, wurden die Lieferungen bereits am 1. September 1939 abgebrochen.

#19 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von trixkarl49 31.05.2018 15:20

Liebe TRIX –Freunde,

im letzten Jahr konnte ich die 21/51 erwerben und diese Lok im Oktober 2017 in Berlin unserem sehr geschätzten F. N. aus München zur Begutachtung vorlegen.
Die Expertise war ein kleiner Schock: Die beiden Windleitbleche waren unfachmännisch angeklebt. Es gab noch weitere Klebestellen und die kpl. hintere Treppenkonstruktion war aus dem Hause F. N.

Aber sehen Sie selbst:









Stempel „Foreign“


Stempel „Motor Foreign“








Lok 21/51 mit 21/151 Gepäckwagen und 21/152 Personenwagen von 1935.


Die Packung 11/2 von 1935: Leider fehlt der entsprechende Aufkleber. Der rechte Personenwagen ist aus dem Jahre 1936 mit der entsprechenden Kupplung.

Viele Grüße,

trixkarl49

#20 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von trixkarl49 31.05.2018 17:27

Hallo und guten Tag,

eine weitere interessante Exportlok ist die 21/55 von 1936 mit dem Originalkarton 21/55 von 1936. Allerdings fehlt auf dem Mittelschleifer-Deckel der Hinweis „MOTOR FOREIGN“.














Zum Abschluss noch die 21/55 mit dem Gepäckwagen 21/151 und 2 X mit den Personenwagen 21/152. Alle Wagen haben die 1936er Kupplung.


Viele Grüße,
trixkarl 49

#21 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Emmer 31.05.2018 21:02

avatar

Hallo Karl,

das ist interessant. Ich wusste bis heute nicht, dass 1936 eine 20/55 Eloko als 21/55 nach England exportiert wurde.
Dachte immer die 7/530 London Transport Loko um ca. Mitte 1937 währe die erste mit diesem Gehäuse gewesen.
Die nächste als 20/55 SL erst wieder in der Nachkriegszeit.

Habe eine 20/55 Eloko von 1936 für den Heimischen Markt die sehr ähnlich aussieht wie deine 21/55 Eloko.

Eloko 20/55 von 1936





Gruss, Armin

#22 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von trixkarl49 01.06.2018 20:33

Hallo Armin,

die 20/55 wurde noch im April 1936 in einer Preisliste:

TRIX EXPRESS
Foreign
Revised in force from April 2nd 1936

als 21/52 in England für 14 Shilling angeboten.

Siehe: http://www.trix-twin.co.uk/Trix1936cat.html

Wir wissen natürlich, dass die 1936 hergestellte E-Lok die Nummer 20/55 erhalten hat. Somit müsste in der Preisliste vom April 1936 für England eigentlich 21/55 stehen.
Aber offensichtlich hat man die Preisliste nicht mehr geändert.

Allerdings hat man ab 1936 die richtige Katalog Nr. 21/55 auf den OKT für England gestempelt.

Bis etwa Ende Mai 1936 wurden die Lokomotiven in dem von mir gezeigten OKT. ausgeliefert. Lediglich TRIX EXPRESS und die aufgestempelte Katalog-Nummer.

Ab Juni 1936 mit Erscheinen des 1936er Katalogs und der entsprechenden Preisliste wurden dann die OKT. - so wie von Dir gezeigt - zusätzlich z. B. mit Vollbahnloko bedruckt.

Die 20/52 (1935) und die 20/55 (ab 1936) kosteten 8,00 RM bis zum 31.5.36 und ab 1.6.36 bis 1941 je 8,50 RM.


Viele Grüße,
Karl

#23 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Emmer 01.06.2018 22:42

avatar

Hallo Karl,

vielen Dank, da habe ich wieder was dazu gelernt. Das war mir wirklich neu.

Gruss, Armin

#24 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von Printenbaron 23.12.2018 13:13

Hallo TRIX-EXPRESS FREUNDE,

als Tinplatebahner interessieren mich u.a.auch die Tischbahnen der ersten Baujahre.
Deshalb " musste "dieser Zug für den engl.Markt in die Sammlung. Als Zubehör gefiel
mit der hölzerne Bhf TRIXSTADT.

Schöne Weihnachtstage wünscht Fritz



#25 RE: RE:TRIX EXPRESS Lokomotiven 21/51, 21/53 für den Export nach England von elaphos 23.12.2018 14:42

avatar

Die Packung habe ich mit Güterwagen:





Leider ist der seitliche Aufkleber nicht mehr ganz vollständig:


Die Lok ist ohne Markierung "foreign".

Grüße, elaphos

Xobor Forum Software © Xobor