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#26 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von geopiri 23.03.2019 12:50

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Hallo Udo,

das klingt schon einleuchtend....

lass uns mal Ypsilons Gedanke nochmal anschauen...

Dein TW besteht aus zwei Hängern, vorne sind links und rechts je ein Rollenschleifer,
und hinten am zweiten Hänger ebenfalls zwei Rollenschleifer, die vier Rollenschleifer
sind zusammen verbunden, Kabel zwischen den Hänger...

Dann brauchst du dir doch keine Arbeiten an den Weichen und Kreuzungen zu machen,
fährt der TW langsam auf die Weiche, Kreuzung, ist vorne kein Strom an den Rollen
aber hinten, fährt der TW weiter... dann ist vorne wieder Strom, u.s.w....

Der TW ist etwa doppelt so lang wie eine Weiche oder Kreuzung, also gäbe es
doch damit keine Probleme....?

Oder doch...?

mit GRüssen Georg

#27 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Blech † 23.03.2019 14:57

Udo,
du kennst die Märklinsche Lösung?
Bodo kann da sicher helfen.
Erst kürzlich sah ich irgendwo in einem Forum dazu Zeichnungen von Werner Reiche.
Im Buch "Bodenläufer-Spielbahn-Supermodell" sind sie wohl nicht.

Bis zum Stammtisch am Montag!
Botho

#28 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Udo 23.03.2019 16:46

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Hallo, Botho,

ist denn der Bodo auch hier in diesem Forum unterwegs ?

Mein Wissen zu den S-Bahn-Weichen habe ich durch eine Zeichnung von Werner Reiche. Da ich aber unterwegs bin, kann ich dir im Moment nicht sagen, in welchem Buch sich die Zeichnung befindet. Jedenfalls ein Buch von Becher und Reiche. Was Reiche leider nicht zeigt, ist eine Explosionszeichnung, so dass man über die Isolierung von Schienenteilen, so wie von Georg vorgeschlagen, nichts sehen kann.

Aber, wie ich schon schrieb, die Weiche hat Märklin auch so gebaut bis auf die beiden kleinen Insel-Stromschienen in der Mitte. Die Praxis steht noch aus, aber ich denke, wenn man den Rollenschleifer in der Machart wie in Beitrag # 1 Bild 3 gezeigt baut, dürfte ein Verhaken usw. nicht oder kaum vorkommen.

# Georg: Ja, vier Außenstromabnehmer könnte man an Zugwagen und Hänger anbringen usw. Aber der gag ist doch den Nachbau von dem, was Märklin seinerzeit mit Außenstromschiene angeboten hat. An die Teile von früher dranzukommen, ist fast unmöglich. Jedenfalls habe ich solche Teile noch nie im Angebot gesehen. Stell dir mal eine solche Anlage mit Außenstromschiene vor, und dann kommt eine Weiche, bei der diese Stromschiene fehlt. Das sieht nicht so gut aus. Diese Weiche mit der außenliegenden Stromschiene ist doch ein Hingucker (vorrausgesetzt, das Ganze funktioniert ). Und die entsprechende Rechtsweiche wird auch noch umgebaut. Gleise sowieso, allerdings mit glatter Schwelle, denn der Bau der verlängerten Schwelle aus originalen Schwellen hält zu lange an und sieht auch nicht so berauschend aus.

Schönen Gruß
Udo

#29 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von geopiri 23.03.2019 18:14

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Hallo Udo,

dann ist das doch einfach....
die Weichen bekommen Stromschienen aussen, wie du schon gebaut hast,
die Inseln können verschwinden weil ich denke auch... zu kompliziert...
Die Kreuzungen ebenfalls aussen, lange Kante...
Im Grunde genommen reicht das ja aus, der Wechsel von einer zur anderen Seite
der Stromschiene würde auch optisch fast der Wirklichkeit entsprechen...

Schönes Projekt.....!!!!!

mit GRüssen Georg

#30 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Udo 23.03.2019 19:15

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Hallo, Georg,

die Insel-Stromschienen sind im Prinzip einfach herzustellen. Märklin hat sie nicht so gemacht, aber grundsätzlich sehen die richtig gut aus. Das Bild der Weiche ist in sich stimmig.

Was Märklin allerdings gemacht hat, ist diese kurze gebogene Außenschiene am Ende der Abbiegeschiene. Nur diese eine gebogene Stromschiene. Dazu sollte auch noch die Alternative kurze gerade Stromschiene gehören, also die Stromschiene, von der ich vorher geschrieben habe, das ich sie vllt als Draht 2,5 mm ausführen möchte. Aber Märklin hat das nicht gemacht, warum auch immer.

Noch einen Hinweis: Im Anschluss an die drei Enden der Weichen kommen noch jeweils ein halbes oder viertel Gleis mit zwei elektrisch verbundenen Stromschienen, um die ankommenden Gleise immer mit Strom versorgen zu können, egal, wie herum sie verbunden sind. Auch für den Aufbau einer s-förmigen Linienführung braucht man als Zwischenstück ein strommäßig verbundenes Viertel-Gleis, weil bei runden Gleisen die Stromschiene innen angebracht ist.

Ja, die Kreuzungen könnte man auch einfacher machen. Das Problem ist aber auch, dass ich im Moment keine entsprechende Kreuzung aus der Zeit habe. Und zudem wollte ich ein absolut unregelmäßiges Oval mit einer Parallelstrecke für einen Bahnsteig bauen. Iwann kommt dann auch noch eine Regelung mit Lichtsignalen - und möglicherweise eine weitere S-Bahn.

Schönen Gruß
Udo

#31 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Holzschwelle 12.01.2020 10:24

Hallo Udo,

in #1 hast du ein schönes Detailbild des seitlichen Stromschleifers gezeigt. Hier zwei Bilder vom Drehgestell mit Außenstromaufnahme vom Pfeifenwagen - vielleicht ist das auch eine serienmäßige Alternative für deinen Triebzug. Man müsste allerdings das Bauteil etwas modifizieren: die unteren Kanten des Lagerbleches durch Abfeilen "höherlegen" und über die Messingrolle einen breiten Ring (aus einem Messingrohr gesägt) schieben. Damit müsste die Unterkante der (neuen) Rolle trotz Höhenspiel der Rolle immer auf der Oberkante der Stromschiene rollen können. Hier nun Fotos:






Eine baulich einfachere Alternative ist ein kleines Schleifstück an einem federnden Blech wie hier an einem Drehgestell einer Spur-0-Eigenbau-S-Bahn mit einer Stromabnahme von unten - diesen Stromabnehmer kann man auch umdrehen für eine Stromabnahme von oben:




Viele Grüße
Christian

#32 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Udo 27.09.2020 23:59

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Hallo,

heute Nachmittag war ich bei Georg zum Kaffeetrinken und habe zwischen den Kaffeetassen die S-Bahn aufgebaut und Georg hat Strom beigesteuert und die Bahn hin- und her fahren lassen..

Es gab eine Schwierigkeit mit einem Kurzschluß an einem Gleis. Das muss noch behoben werden. Dann stellte sich heraus, dass die S-Bahn, die auf beiden Seiten Rollen-Stromabnehmer hat, beim Abbiegen sehr schlecht über die 8-er Weiche kam. Vorwärts entgleiste sie, rückwärts fuhr sie problemlos. Da muss also noch nachgeschaut werden, was verändert werden muss. Im Übrigen wird die S-Bahn zukünftig nur über 12-er Weichen fahren.

Zuerst aber einmal Bilder über den Motorwechsel. Das Uhrwerk kam heraus und ein elektrischer Antrieb kam rein. Den habe ich von Horst Zwintzscher erhalten.









Die anfangs gezeigte Schwellenproduktion aus alten Märklin-Schwellen habe ich aufgegeben. Zum einen, weil es doch recht aufwändig ist, zum anderen, weil es bedingt durch die Lötereien zu Rostbefall kam, obwohl ich so gut alles gesäubert hatte. Ich habe also aus Blech 0,3 mm neue Schwellen gebaut; die meisten für die Aufnahme einer Stromschiene, und einige auch für doppelseitige Stromschienen. Bei doppelseitigen Stromschienen gibt es allerdings das Problem, dass die Oberleitungsmasten für den Betrieb der Oberleitungsloks nicht montiert werden können. Da muss nach einer Lösung gesucht werden.

Hier die umzubauenden Gleise und danach Bilder der zu montierenden Außen-Stromschienen.




Schwellenproduktion und Vorlötung an den entsprechenden Stellen. Die Schienen wurden von unten kurz mit einer kleinen Flexscheibe angeschliffen, damit das Lot hält.











Aus früherer Gleisschlachterei habe ich eine Menge Schienenklammern. Diese müssen gerichtet werden, so dass sie eine U-Form aufweisen. Von unten werden sie angeschliffen.



Um immer den gleichen Abstand der Stromschiene zu den Fahrschienen zu haben, habe ich mir aus Aluminium eine kleine Lehre gebaut, die ich auf die Fahrschiene klemme. An das Ende kommt die Schienenklammer. Sie wird mit einem Schraubenzieher festgedrückt und mit der Flamme gelötet. Wer sich diese S-Bahn-Gleise nachbauen will, dem leihe ich gerne diese Alu-Lehre aus.









In die Klammer lege ich ein Isolierstück. Das stammt auch aus der Gleisschlachterei und besteht aus sogenannter Lederpappe. Es ist ein kreisrundes Stück, dass eine Grundfläche für die Schiene aufweist und seitlich jeweils halbrund hochgeklappt wird.





Jetzt wird die Stromschiene in diese Isolierung eingepasst, und mit einer Zange wird die Klammer zugedrückt.



Bei den innen montierten runden Stromschienen ist die Länge unterschiedlich zu lang. Das überstehende Stück wird mit der Trennscheibe abgeschnitten. Die gebogenen Stromschienen für die Doppelausführung mit einer Stromschiene auf der Außenseite stammen aus der Schlachtung von Gleisen der Spur 1. Der Abstand der Stromschiene zum Fahrgleis von etwa 14 bis 15 mm wird durch ein Passstück überprüft.





Jetzt geht es zum Bau des Stromabnehmers. Nach einer Lehre werden die Konturen mit der Reißnadel auf Blech der Stärke 0,5 mm aufgezeichnet, ausgeschnitten und befeilt. Dann werden die notwenigen Löcher gebohrt.





Die Röllchen des Stromabnehmers sind 8,5 mm breit und haben einen Durchmesser von 8 mm, und deshalb habe ich diese kleine Bleche mittig über ein 8 mm dickes Metallteil gebogen.





Erst nach genauer Ausrichtung wird von oben mittig ein Loch gebohrt, um die Schraube M 2,5 für die Federung dort einsetzen zu können. Zur genauen Führung wurden 5 mm hohe Röhrchen mit einem Innendurchmesser von 2,5 mm eingelötet. Da diese Röhrchen in dieser Dimension schwierig zu bekommen sind, habe ich sie mir aus einem Blechstreifen von 5 mm Breite gebogen und die nach dem Abschneiden vom Streifen etwas eckige Verbindung vorsichtig mit dem Hammer gerundet. Das genaue winklige Einlöten dieser Röhrchen wurde so vorgenommen, dass ich in den Schraubstock einen Bohrer von 2,5 mm Durchmesser eingespannt und dann das gebogene Blechstück und danach das Röhrchen eingefädelt und festgelötet habe.

Die nach rechts und links reichenden Befestigungsarme wurden etwas nach hinten verschränkt, so dass der Stromabnehmer mehr nach vorne positioniert wird, damit das gefederte und stromführende Schraubenende oben nicht an die Karosserie stößt.





Einen Stromabnehmer habe ich schon zusammengebaut, liegt auf der linken Seite. Auf die Wangen des Fahrgestells wurden die beiden Befestigungslöcher markiert und mit einer kleinen rechts sichtbaren Lochzange in das Blech eingestanzt. Danach wurde auf 2 mm Durchmesser aufgebohrt.





Fortsetzung folgt.

Schönen Gruß
Udo

#33 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Udo 30.09.2020 15:29

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Hallo,

am vergangenen Montag habe ich auf den Tischen beim Frankfurter Blechbahnstammtisch ein kleines Stück der S-Bahn mit der Stromaussenschiene aufgebaut und die Bahn dort laufen gelassen. Folgende Probleme sind aufgetreten:

Da ich aus dem Bereich Uhrwerkantrieb komme, war es bisher nicht wichtig, bei den Gleisverbindungen auf die Enge der Schienenlöcher zu achten, in den die Schienenverbindungsstifte eingeführt werden, was nun beim elektrischen Betrieb dazu führte, dass der Strom zeitweise nur teilweise im nächsten Gleis ankam. Ich muss also die teilweise ausgeleierten Löcher der Schienen enger machen, so dass die Gleisverbindungsstifte saugend passen und so den Strom optimal fließen lassen.

Dann habe ich auf dem letzten Stammtisch in Witten gesehen, dass der Horst Zwintzscher zum Abschluss des Aufbaus seines Ovals in Spur 0 alle Schienen sorgfältig mit einem Tuch abgewischt hatte. Auch das muss ich mir angewöhnen.

Desweiteren war der Trafo von Trix Express etwas schwach auf der Brust; hier kommt in Zukunft ein besserer Trafo zum Einsatz.

Ein weiteres Problem ist die Masseübertragung für den Motor und die Beleuchtung, vor allem im Anhängerwaggon, denn der Anhängerwaggon als auch das zweite Fahrgestell im Triebwagen haben Kugellagerradsätze, und wegen der Schmierung der Kugellager wird dort keine Masse übertragen. Die Masse kann also nur über das Fahrwerk des Motors aufgenommen werden. Die Lager der Antriebsachsen sind allerdings auch geölt, so dass die Masse nur über die Zahnräder übertragen werden kann. Auch deshalb dürfen die Zähnchen der Zahnräder nicht geölt werden. Beim weiteren Nachdenken bin ich darauf gekommen, dass es eventuell bei manchen gebraucht gekauften Loks, die dann auf der Anlage nicht so richtig laufen wollen, ein Schmierproblem bei den Zahnrädern ist, die wegen der Schmierung kaum oder keinen Strom übertragen.

Hier ein Bild von der Masse- und Stromübertragung per Steckspiralkabel zwischen den beiden Waggons. Zuerst werden die beiden Kabelenden in die entsprechenden Stecker gesteckt, so dass eine Stromübertragung möglich ist, und danach kann man beide Waggons bedingt durch die vollautomatische Kraus-Kupplung zack zusammenkuppeln.



Jetzt kommen Bilder von dem Rollenstromabnehmer und dann Bilder, die den eingebauten Stromabnehmer an der S-Bahn zeigen.













Die Gleise mit einseitiger und doppelseitiger Stromführung.



Weichenbilder folgen noch. Vor allem aber folgen auch noch Bilder von den beiden im Anhängerwaggon eingebauten Rollenstromabnehmer, da diese etwas verändert werden müssen, um problemlos zu funktionieren. Diese werden der Konstruktion wegen aus einem etwas stärkeren Blech gebaut.

Schönen Gruß
Udo

#34 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Lastra 38 30.09.2020 18:26

Hallo Udo,

warum machst Du die seitliche Stromschiene nicht höher. Das löst dann auch alle Probleme an den Weichen. Solche Gleise gab es schon 1909 von Märklin. Siehe hierzu "Auf kleinen Spuren" von Udo Becher, Seite 180





Man erkennt deutlich die höhere Stromschiene.

MfG Lastra

#35 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Udo 30.09.2020 19:07

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Lastra, danke für die Bilder.

Zu deinem Vorschlag: Märklin hat mit Maschinen gearbeitet, hat alles perfekt gestanzt und gebogen usw. Ich arbeite mit der Hand.

Die Stromgleise sind schon höher als die normalen Gleise. Etwa 2,5 mm. Bei Märklin dürfte der Unterschied in der Höhe auch nicht größer gewesen sein. Und der Stromabnehmer läuft auf dem normalen Gleis ganz prima. Jedoch: An den Weichen sieht die Sache etwas anders aus, weil es da auch bei neuwertigen Weichen im Normalbetrieb durchaus zu "Wackelungen" kommen kann. Bei gebrauchten und abgenutzten Weichen ist dieses Verhalten noch stärker. Es sind oft nur Unterschiede von wenigen Zehntel Millimeter, die das Fahrzeug schwanken lassen können. Ist nun ein Drehgestell eingebaut, verstärkt eine Unebenheit die Bewegung an der Außenseite des Fahrzeugs, die wie hier bei dem Rollstromabnehmer dazu führen kann, dass der Stromannehmer an einer eigentlich unbedeutenden Stelle im Bereich der Weiche stärker wackelt und dadurch an einem Schienenelement anstößt oder dort sogar hängenbleiben kann.

Es muss jetzt so vorgegangen werden, dass das Fahrzeug im Handbetrieb mit verschiedenen Geschwindigkeiten aus verschiedenen Richtungen in Augenhöhe bewegt werden muss, um zu beobachten was gegen was stößt. Dann muss korrigiert werden.

Interessant ist bei dem von dir gezeigten ersten Bild, dass bei der Kreuzung und bei den beiden Weichen ein Teil der Stromschiene zwecks Auf- bzw. Abrollen des Stromabnehmers an den Enden abgebogen ist und auf der gegenüberliegenden Seite so fortgeführt wird, dass weitere Außenstromschienen eingesteckt werden können. Und sowieso liegt bei der dort abgebildeten Einsatz-Stromschiene die Stromschiene selbst auf der Außenseite des Gleises, obwohl Märklin auch Gleise mit Stromaußenschienen auf beiden Seiten angeboten hat.

Schönen Gruß
Udo

#36 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Udo 03.10.2020 16:41

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Hallo,

der Anhänger hat jetzt auch rechts und links je einen Rollenstromabnehmer. Die Blechstärke von 0,5 mm habe ich beibehalten, weil die auskargenden Ärmchen für die Befestigung doch nicht so viel größer waren wie bei den vorderen Stromabnehmern.

Aber: Ohne Probleme ging das nicht. Ich habe die Rechnung ohne den Wirt gemacht, und der hieß BING. Denn BING hat besondere Drehgestelle gebaut, die nach allen Seiten extrem beweglich waren, ein Wunderwerk der Technik. Dadurch gab es das Problem, die Rollenstromabnehmer an den Drehgestellwangen genau in der richtigen Entfernung und Höhe zu positionieren, damit die Rolle bei allen Gegebenheiten immer auf der Stromschiene aufliegt.

Anschließend wurde der Strom angeschlossen, und alle vier Stromabnehmer nahmen den Strom auf. Nachdem ich alle Gleise überarbeitet hatte, also die Oberfläche der Schienen gesäubert und auch die Gleisverbindungsstifte und die entsprechenden Öffnungen überarbeitet hatte, fuhr die S-Bahn ohne zu ruckeln. Das Licht vorne und hinten leuchtete und auch die Türbeleuchtung, die sich einschaltet, wenn die sechs Türchen geöffnet werden, tat ihren Dienst.





Als ich die Gleise allerdings auf die Hochbahnbrücken aufbaute, stellte ich fest, dass in den Kurven der Abstand der hinteren Rollenstromabnehmer zum Gelände der Hochbahnbrücken sehr gering war. Deshalb habe ich die Achsen der Stromrollen um 180° gedreht, so dass von außen nur noch der Schraubenkopf zu sehen ist und die beiden kleinen Muttern innen liegen. Die nicht auf den Bildern zu sehenden Achslagerkappen werden noch montiert.











Schönen Gruß
Udo

#37 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Udo 15.10.2020 23:10

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Hallo,

aus Krankheitsgründen konnte ich nicht zum Berliner Treffen in der GHO kommen. Aber hier bei mir zu Hause habe ich die Anlage in kleinerem Umfang aufgebaut.

Ein Gleis bekam einen Stromanschluß.



Die Stromverbindung beider Stromaußenschienen erfolgte so.



Bedingt durch unten liegende Gleis-Strecken müssen die Stützen manchmal an anderer Stelle plaziert werden. Dazu habe ich Verlängerungsnasen gebaut.















Damit die Gleise beim Fahrbetrieb nicht hin- und herrutschen, wurden sie mit gleichfarbenen Holzklötzchen festgekeilt. Kaum zu sehen.





Bilder der Anlage. Film folgt noch.











Das hier sind Kurzweichen, die ich mir aus Sattelweichen 8-er Kreis gebaut habe. So kann ich Abstellgleise schön eng zusammenlegen.







Schönen Gruß
Udo

#38 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von cmnhorsebreeder 16.10.2020 11:08

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Das ist wunderschön geworden, Udo!
Großes Kompliment!!!

Aber warum hast Du das Verbindungskabel der beiden Außenstromschienen nicht unter der Höhlung einer Schwelle verlegt?
Dann hätte man kaum etwas davon sehen können...

Liebe Grüße und bleib gesund!
Claudia

#39 RE: Märklin Außen-Stromschiene für die Hoch-, Untergrund- und S-Bahn von Udo 16.10.2020 14:38

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Hallo, Claudia,

Steffen hatte auch diesen Vorschlag. Das mache ich noch mit den verdeckten Verbindungen. Vor allem hatte ich nicht mehr das richtige steife Kabel in der richtigen Farbe.

Schönen Gruß
Udo

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