#1 Und abends mit Beleuchtung von Oxytocin 31.08.2019 13:44

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Moins,
Moba ohne Beleuchtung wäre nicht das Gleiche wie bei Tageslicht. Nun haben sich viele Hersteller einiges einfallen lassen, um kleine Lämpchen an die unmöglichsten Stellen zu montieren und tadaa! Es leuchtet vor sich hin.

An dieser Stelle kann man einen Philosophiestreit vom Zaun brechen, ob nur die Lösung des jeweiligen Herstellers orthodox ist oder ob der Modelleisenbahner frei ist in seiner Entscheidung für abweichende Lösungen.

Bei aller Vielfalt der Meinungen, können wir hier ja einfach mal Lösungen zeigen, ohne sie sofort zu bewerten. Das soll mal schön jeder für sich tun.

Anfangen möchte ich mit einer Frage, wie denn eine Lösung für den kleinen Schienenbus von Primex aussehen kann. Das hat ja vielleicht schon mal einer gemacht. Mit dem Beleuchtungssockel der dreiachsigen Abteilwagen kommt man jedenfalls nicht weit:



Ich zeige gerne in der Folge der Antworten, wofür ich mich entscheiden habe.

#2 RE: Und abends mit Beleuchtung von elaphos 31.08.2019 16:36

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Dieser Beleuchtungssockel passt:









Möglicherweise musst Du die Niete ausbohren und durch eine Schraube ersetzen.

Grüße, elaphos

#3 RE: Und abends mit Beleuchtung von Oxytocin 02.09.2019 22:30

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Vielen Dank für den hilfreichen Hinweis. Die Niete hatte mich verunsichert und auch, dass die Glühlampe nicht durch das Loch passt. Nun, die Lampe gibt es ja auch kleiner und die Niete zu entfernen, geht natürlich. Ich dachte, mir ist ein spezieller Sockel entgangen, den es evtl. speziell für diesen Anwendungsfall gegeben haben mag.

#4 RE: Und abends mit Beleuchtung von elaphos 03.09.2019 11:19

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Die Glühlampe muss doch nicht durchs Loch. Wenn Du das Gehäuse abschraubst, kannst Du sie von oben einschrauben.
Grüße, elaphos

#5 RE: Und abends mit Beleuchtung von Oxytocin 03.09.2019 23:23

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Ich habe den Sockel wie von elaphos beschrieben montiert, mich aber dann doch für zwei statt nur einer Lampe entscheiden, die an ähnlicher Position wie im Triebwagen zum Einsatz kommen. Das Ergebnis finde ich harmonischer, als die ungleiche Lichtverteilung mit nur einer mittigen Lampe. Zum Boden hin ist es nötig, Lichtfall aufs Gleis zu unterbinden, wenn man schon beide Fahrzeuge im Dunklen ähnlich wirken lassen möchte. Ich hab die Öffnungen einfach mit Isolierband verschlossen, was auf dem letzten Bild noch nicht zu sehen ist.





#6 RE: Und abends mit Beleuchtung von Oxytocin 05.09.2019 07:13

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Vielleicht sollten wir relativ früh in diesem Faden die unterschiedlichen Leuchtmittel behandeln, weil es bei Baugleichheit manchmal schwierig ist, ein Leuchtmittel für den Nachkauf exakt zu spezifizieren.

Es ist zuweilen von 12 V, 16 V oder 19 V Glühlampen die Rede. Auf einem E 5,5 Gewindesockel finde ich aber i.a.R. keine entsprechende Angabe.

Also kann man solche „Birnchen“ nur an ca. 12 V testen und anhand der Leuchtstärke abschätzen, worum es sich handelt.

Ist der Glaskörper schon von innen geschwärzt, kann man sich dabei täuschen. An der höheren Spannung tut so eine Lampe nicht mehr lange Dienst.

Im Netz ist es ferner hilfreich, den korrekten Namen einer Bauform zu kennen. Ich bezweifle zwar, dass sich jeder Anbieter intensiv danach richtet. Aber wenn wir zu mehr Einigkeit beitragen können, ist das ein guter Zweck.

Hier mal eine schnelle Auswahl:



Der gezeigten Gewinde heißen E 5,5, weil sie einen Gewindedurchmesser von 5,5 mm haben. Die Kopfform ist sekundär und beides sagt nichts über die Betriebsspannung oder den Stromverbrauch, geschweige denn über die Leuchtleistung aus. Die spitze Kopfform fand oft Verwendung für das Spitzensignal hinter Lichtleitern bei Märklinloks.

Es folgt eine sog. Knaggefassung, die aber besser als BAS 5 (auch BA5S) im Netz gefunden wird. Sie hat zwei Quetschungen seitlich, mit denen sie sich von einer Feder von hinten gehalten in einer Art Bajonetthalterung festhält. Auch diese Form ist bei Märklin oft anzutreffen.

Rechts davon sind zylindrische Fassungen zu sehen, die als MS 4 bzw. MS 2,8 bezeichnet werden, wenn sie diese Verdickung am unteren Rand aufweisen. Die beiden letztgenannten Typen sind dem Märklinisten ebenfalls sehr geläufig. Den Typ ohne Verdickung kann ich nicht genau benennen.

Die Lampe mit der kleinen Platine ist typisch für Fahrzeuge der Spur Z. Sie vertragen nur max. 9 V.

Rechts davon sehen wir Lampen für Stecksockel mit unterschiedlich großem Kopf und unterschiedlich dicken Drähten. Nur die linken beiden haben ausreichend steife Drähte, um in einen typischen Sockel gesteckt werden zu können.

LED mit Fassungen richten sich in aller Regel nach der gleichen Nomenklatur.

Ergänzungen oder Berichtigungen sind willkommen.

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