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#76 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von Dieter Weißbach 12.03.2014 15:23

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@Tino: naja, Daniel hatte ja schon angemerkt, dass die Originalität geklärt werden sollte und außerdem ist der
Preis recht hoch. Da werden die Interessenten sich das schon genauer überlegen, und ggf. direkt Kontakt mit
dem Verkäufer aufnehmen.

Du kannst ja mal im Netz nach Märklin-Fabrik suchen, oder hier einen Film anschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=SRTUeQgKVw0
Der Film wurde übrigens von einem Georg Eiermann eingestellt.

@Elaphos: Ich weiß noch, dass Frank verzweifelt nach besonderen Plastik-Bällen gesucht hat. Normale
Tischtennis-Bälle passten nicht, er brauchte einen besonderen Durchmesser.

#77 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von Blech 12.03.2014 15:31

Besondere Bälle?
In Gaggenau sagt man mir noch "ganz normale Tischtennisbälle -aber Zelluloid".
Warum sollte damals auch Märklin nicht den einfachen Weg mit den überall vorhandenen Tischtennisbällen gegangen sein?
Der Hinweis auf Zelluloid sagt mir da mehr. Das Problem liegt vielleicht im Material.
Schöne Grüße aus Hessen
Blech

#78 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von Dieter Weißbach 12.03.2014 15:39

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... die Bälle für die alte Märklin-Fabrik müssen einen Durchmesser von 38 mm haben.
Die neuen Tischtennisbälle haben aber einen Durchmesser von 40 mm, die passen
da nicht mehr durch.

Das war gar nicht so einfach, Bälle mit 38 mm Durchmesser zu bekommen, besonders
die farbigen ...

#79 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von Blech 12.03.2014 15:46

...Goggle hilft auch mir:
Tischtennisbälle hatten bis zum Jahr 2000 einen Durchmesser von 38 mm, heute 40 mm.
Zelluloidbälle mit 38 mm sind aber noch im Handel erhältlich.
Das wusste man also in Gaggenau.
Schöne Grüße nach Berlin
Blech

#80 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von Dieter Weißbach 12.03.2014 15:51

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... das war eine Berliner Märklin-Fabrik, für die die Bälle gesucht und gefunden wurden !

#81 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von Blech 12.03.2014 15:57

...na, Dieter,
da bleiben wir aber mal hartnäckig am Ball:
Wenn die Berliner Fabrik "echt" ist, wie die in Gaggenau -und davon gehe ich mal aus- dann sehe ich ja wirklich kein Problem.
Außerdem hat Frank ja das Berliner Problem gelöst. Amen.
Botho

#82 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von B12 12.03.2014 16:01

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Eine der beiden Fabriken hat die falschen Gleise,
nämlich solche mit Punktkontakten.
Im Original sind die Gleise der Uhrwerkbahn mit
nachgerüstetem Mittelleiter verlegt gewesen. Das
ist das seltenste Gleis überhaupt.

#83 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von Blech 12.03.2014 16:11

Daniel-
da sind wir an einem interessanten Punkt!
Märklin hat für solche Schaustücke immer gerne Teile verwendet, die nicht mehr serientauglich gewesen sind oder auch preisgünstiger -so auch bei den Gleisen:
Du findest bei elektrischen(!) Bahn-Schaustücken in Spur 0 oft Uhrwerkgleise in den Bergabstrecken! Schwaben sparen! Und wenn es nur die Mittelschiene samt Arbeit ist.
Es gibt auch in der Ausgestaltung von Serienartikeln solche Dinge:
Der Kesseldeckel bei der Wehrmachtsfeldküche auf der Halbkette -ist eine Spur 0-Kesseltür einer Dampflok.
Auf alten Schiffen findest du oft Gehäuse uralter Personenwagen als Deckkabinen.
und und und...
Schöne Grüße aus Hessen
Botho

#84 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von B12 12.03.2014 16:40

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Hier ging es wohl vor allem um den Radius. Die Uhrwerggleise
haben den Industrieradius den es damals im normalen Sortiment
nicht gab.

#85 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von Blech 12.03.2014 16:47

Danke, Daniel-
ich bin ja kein ausgebildeter H0er und erweitere gerne hier mein Wissen.
Schöne Zeit!
Botho

#86 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von ypsilon 12.03.2014 18:42

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Zitat von Blech im Beitrag #83
Du findest bei elektrischen(!) Bahn-Schaustücken in Spur 0 oft Uhrwerkgleise in den Bergabstrecken! Schwaben sparen! Und wenn es nur die Mittelschiene samt Arbeit ist.


Botho, kann es nicht auch sein, dass man auf die Art eine Regelung machen wollte? Bei Schaustücken kann ja keiner mit dem Regler dabei sitzen. Und wenn die Lok bergab auch noch Strom bekommt, dann hat es sich in der ersten Kurve erledigt!? Als Techniker denke ich eher an eine solche Lösung als an den geizigen Schwaben.

Gruß Y.

#87 RE: Stellmotoren - umgangssprachlich Wehrmachtsmotoren von Blech 13.03.2014 08:02

Ypsi-
möglich erscheint mir das nach deiner Erklärung schon.
Dann sage ich mal: Hier wurde klug gespart. So sind sie, die Schwaben.
Schöne Grüße bis Wittenberg
Blech

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