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#1 E77 ein Ebaywrack von REHSE 12.01.2014 16:08

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Neulich bekam ich eine mail mit einen Hinweis auf ein E77 Wrack im ebay .
Das Wrack gab es zum Taschengeldpreis,gebaut wurde die Lok nach einen
Bauplan aus den MEB 2/3 1970.Sie ist exelent gebaut wurden aber leider
nicht fertig so fehlten Motoren Pantos Isolatoren Laufbretter Dachleitungen
Blindwelle/gehäuse Kuppelstangen Treibstangen Radschleifer Radsatzniederhalter
Gewichte Faltenbäge Laternen Einstiegsleitern Grifstangen Grifstangehalter
Türklinken.Viele der Dinge habe ich selbst gebaut u.a. das Gestänge hier
wollte ich erst Märklinteile verwenden doch waren die einfach zu häßlich
weil zu breit wie 1:60.Die Lok läuft sehr ruhig und nichtüberzogen schnell.








Gruss Tino

#2 RE: E77 ein Ebaywrack von B12 12.01.2014 16:22

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Nimmst du Aufträge entgegen?
Super Arbeit

#3 RE: E77 ein Ebaywrack von bernd k 12.01.2014 18:49

Hallo Tino,
das ist wieder einmal ein feines Teil geworden.
Wie sieht die Blindwelle aus im Detail (Antrieb über Kuppelstange, abgedrehter Radsatz)?

#4 RE: E77 ein Ebaywrack von REHSE 13.01.2014 08:48

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Aufträge?Kommt drauf an was es ist und wie hoch der Aufwand ist.
Lutz,die Blindwelle wird über das getriebe mit angetrieben.Die
Blindwelle ist ein Piko BR01 Tenderradsatz wo im Schraubstock den
Spurkranz runtergefeilt habe ,abdrehen ging nicht weil der Kunststoffkern
geschmolzen war.Das Lagergehäuse um den runterfeilten 01er Radsatz ist
ein Radsatz von Rivarossie ohne Kunststoffkern und an den 01er Radsatz angepasst,
simpel keine große Hexerrei.Die Griffstangenhalter sind 2 teilig ,zuerst habe
ich eine Kupferniete den Rundkopf flach gefeilt dann das ganz von hinten eingelöten
und ein Messingquetschperle aufgelötet in die ich ein 0,8 Kupferdraht als
Griffstangen einlöten konnte.Die Laternen bestehen aus ein einen 3mm
Kupferrohr was abgesägt wurde und wo ein kleines Stück 1,5mm Messing
aufgelötet wurde.Die Laufbretter sind 3mm breites und 0,5 mm dicke Messingstreifen
wo alle 8mm ein 0,7mm Kupferdraht aufgelötet wurde und anschließend
alles auf Dach zu löten.Die Isolatoren sind mittels 1mm Messingschraube innen
ins Gehäuse gelötet .Die Pantos sind von Roco E44.


Gruss Tino

#5 RE: E77 ein Ebaywrack von B12 13.01.2014 11:22

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Auftrag:
Also da gab es mal ein kleines Blechhaus, bekannt als Märklin Villa,
ein CCS700, die E800 - für den Anfang genug?
Falls nicht, das Dorf von der Liliput-Bahn wäre der Hit. Und den
Stuttgarter Bahnhof könnte man mit einem Mittelteil verlängern.

Ideen gibt es genug

#6 RE: E77 ein Ebaywrack von REHSE 13.01.2014 13:05

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Oh das geht nicht ,ich bin kein Fälscher allenfalls ein Modellbauer.Ich habe nur eine
DDR Kopie... die SK800 ,die einzige Lok die es als Kopie eines Serienmodells in meine
Sammlung geschafft hat aber auch nur weil sie "granate "gebaut ist ...besser als das
Original.


Gruss Tino

#7 RE: E77 ein Ebaywrack von Ostmodell69 13.01.2014 14:50

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Hallo Tino,
na das nenne ich mal wieder einen Volltreffer! Wir hatten ja letzte Woche drüber gesprochen wie du dir das alles vorstellst, nur konnte ich dir kaum folgen! Zu viele Ideen und zu wenig Vorstellungskraft meinerseits. Aber ich sehe das Ergebnis, und das ist Hammer! Wer braucht da schon ne Hensel E77. Wie hast du denn die "Faltenbälge" an den Übergängen der einzelnen Segmente gemacht? Und, kommt noch Farbe?

Grüße
Torsten

#8 RE: E77 ein Ebaywrack von B12 13.01.2014 14:58

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Eine Fälschung wäre es, wenn man das Stück als echt ausgibt;
das ist keinesfalls beabsichtigt. Man kann z.B. sehr gut mit
Messingblech arbeiten; dann ist sichergestellt daß niemand
damit Dummheiten machen kann.

#9 RE: E77 ein Ebaywrack von REHSE 13.01.2014 16:49

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Torsten leider hats mein Lötkolben nicht geschafft ...auch den ERSA habe ich zerknallt.
Gibt es in diesen Land keine Lötkolben die länger halten als wenige Tage bis eine handvoll Monaten halten???
Jetzt muß ich wieder meinen 30 !!Jahre alten rausholen.
Farbe ?Zur Zeit noch nicht.
Was eine E800 oder eine CCS700 angeht Kopie bleibt Kopie ,wenn ich die E800 Kopien
von Ritter sehe ...ne sorry wird mir schlecht A:eine Alte Lok die neu aussieht geht garnicht
B :der Preis ein Witz oder doch nicht??
Was wird denn bezahlt wenn ich so eine E800 aus Messing baue ?was ist euch so eine Lok
wert? 50 Euro?
Übrigens ich suche auch noch einen kleinen Schraubstock den ich am Tisch befestiegen kann
ohne Dreheinrichtung ohne Riffelung in den Backen und mit einen kleinen Ambosfläche.....gibts nicht.
Man kann im ebay wenn man sowas sucht nur alte DDR Modell kaufen.
Hier ein lustiger???link zur einer E800 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14328594.html ob man das ernst nehmen kann?
E800?Eh ! ich hab da noch ne Kiste mit 50 Stück...ich habe mich kaputt gelacht.
Solche Aufschneider.
Gruss Tino

#10 RE: E77 ein Ebaywrack von Blechdidi 13.01.2014 18:36

Da muß ich euch aber enttäuschen! Ich finde meine E800 echt gut gelungen. Geht ganz einfach: R800 um 1cm verlängern und Vorläufer von HR800 drunter und fertig ist eine gut proportionierte Maschine.
Sieht besser aus als die R800.
Ein Stuttgarter Bahnhof zu verlängern, dürfte wohl wegen der Steinprägung nicht ganz einfach sein. Wäre aber eine Herrausforderung.
Ich persönlich bin gerade dabei meinen Leipziger für Spur 00 fertigzustellen, da ich mir Aufgrund Monitärer Mittel keinen Stuttgarter leisten kann. Ich brauche einen großen Bahnhof, wegen meinen zwei Hallen 424B.

#11 RE: E77 ein Ebaywrack von REHSE 13.01.2014 19:02

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Ich meine ja nicht die E800 ansich sondern das die Lok bzw.Räder Rahmen und Gestänge
nicht zum angedachten Alter von über 70 Jahren aussehen ...die Lok wirkt wie
eine Lok aus aktueller Produktion.Eine chemische Behandlung
die tief ins Metall geht sodas die Lok wie eine Lok aus den 30er Jahren ist doch heute kein
Problem.Das wäre das gleiche als hätte ich das überfette Märklingestänge an die
zierliche E77 gebaut...es passt einfach nicht.
Die Faltenbälge an der E77 ist simpler Fotokarton.Das Wrack kam knapp 11 Euro ,die
Pantos 10 und der angebaute Rest auch so um 10 Euro ..macht knapp 30 Euro.Im ebay
ging gestern eine E77 mit Märklinfahrwerken und einen Bausatz gehäuse von Schlosser
für über 200 Euro raus ..olala.

Gruss Tino

#12 RE: E77 ein Ebaywrack von Blechdidi 13.01.2014 19:20

Hallo Tino

das sehe ich genauso. Bei mir ist es die Idee und dann die Umsetzung. Ich schrecke nicht davor zurück ein Märklin Gehäuse zu zersägen um eine neue Lokomotive für meine alte Sammlung zu bauen. Wobei ich dann aber die Teile wie Gestänge usw. selber baue, meist aus Messing und dann vernickel. Die Probleme vor die man gestellt wird und dann die Lösungsfindung machen den Reiz aus und sind einfach unbezahlbar.

Mit freundlichen Grüßen
Frank

#13 RE: E77 ein Ebaywrack von REHSE 14.01.2014 08:35

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Hallo Fank genauso ist es ,der Weg ist das Ziel oder Nach den Bau einer Lok in Messing
ist vor den Bau einer Lok in Messing.Für mich gielt immer die Deviese aus Nichts bzw.
Abfall die Loks so zu bauen das man die "Abfälle" nicht mehr als solche erkennt.
Ich habe keine Maschienen wie Drehbank oder Fräße ,zernickeln geht auch nicht ,
ätzen mach ich auch nicht oder das neumodische 3 D Drucken.Bei mir ensteht alles noch
klassisch an der Werkbank mit Schraubstock Hammer Feile Lötkolben und co.
Anbei mal ein Interessanter Vergleich Eigenbau Ost gegen West .
Ost= Messing Gehäuse gelötet ,lok 2 Leiter DC
West = Gußgehäuse geklebt ,Lok 3 Leiter AC
Beide dürften zeitlich in etwa gleich sein ...70er Jahre,bei der AC Lok fällt sofort
die Wuchtigkeit auf alles dick massiv im Gegensatz der Ostbau alles zierlicher.


Gruss Tino

#14 RE: E77 ein Ebaywrack von 101 14.01.2014 08:39

Hi Tino,

ich finde, die Westlok passt viel besser in meine Vitrine

Wenn Du sie abgeben würdest, sag bitte Bescheid.

Gruss
Jens

#15 RE: E77 ein Ebaywrack von REHSE 14.01.2014 12:23

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HAllo Jens ja klar ,tausche West gegen Ost....wie sich die zeiten ändern
früher hat man Ost gegen West getauscht.
Hier noch schnell ein Bildnachtrag zur weiter oben erwähnten E77 von Walter Hensel.


Gruss Tino

#16 RE: E77 ein Ebaywrack von Blechdidi 14.01.2014 17:50

Hallo Tino,

auch ich arbeite überwiegend mit Messing, wegen der guten Form- und Lötbarkeit. Zusätzlich verwende ich aber auch Dosenblech von Lack- oder Lasurdosen. Die haben die selbe Stärke wie damals die verarbeiteten Bleche von Märklin, nämlich 0,3mm. Selbst Bahnhöfe, Brücken und Kräne baue ich in dieser Art und weise.
Ich habe weder eine Drehbank noch eine Fräsmaschine oder ähnliches. Meine Löcher bohre ich mit einer HANDBOHRMASCHINE mit Kurbel. Wichtig ist gutes Werkzeug, wenn das Werk gelingen soll.
Das Vernickeln mache ich mit einen Hand-Galvanisiergerät oder mit einem Tauchbad z.B. für die Gestänge, Handläufe oder Kupplungen.
Ersatzteile lassen sich auch sehr gut mit den Blechen herstellen und sind hinterher vom Original kaum zu unterscheiden.

Mit freundlichen Grüßen
Frank

#17 RE: E77 ein Ebaywrack von tyyyyraa 14.01.2014 19:39

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Hallo Frank,

wie stellst du denn deine Beschriftungen her?
Machst du dir selber Schiebebilder oder wie läuft das bei dir?
Z.B die Bedruckung/Lackierung der gedeckten Güterwagen "Seefische" oder "Kühlwagen".

Gruß
Marcus

#18 RE: E77 ein Ebaywrack von bernd k 14.01.2014 23:23

... als kleine Ergänzung zum Eigenbau von Fahrzeugen mag dieses Übersicht
aus dem Herr-Programm dienen:



(ME 06_57 - Herr jetzt KG! Luise raus?)

#19 RE: E77 ein Ebaywrack von Holzschwelle 14.01.2014 23:58

Die Diamond-Drehgestell-Blenden in Rot und in Schwarz haben beide den Achsabstand von 22,7 mm. Ob es zusätzlich auch rote Diamond-Drehgestell-Blenden mit 21,5 mm Achsabstand gab, kann ich nicht sagen.

Viele Grüße
Christian

#20 RE: E77 ein Ebaywrack von REHSE 15.01.2014 11:56

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Man könnte im DDR Zubehör Bereich mal einen Beitag mit solchen Herr,Swart,Rehse usw.Teilen machen?
Ich baue überwiegend in 0,5 mm Messing ,0,3 mm nehme ich nur für Kleinteile oder Teile die nicht belastet werden.
Beschriftungen sind für mich auch immer Alptraum ,15-20 Euro für einen Satz Messingschilder für eine Lok
sind mir zuteuer ...da ist ja Gold billiger.


Gruss Tino

#21 RE: E77 ein Ebaywrack von REHSE 15.01.2014 13:46

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Die E77 in ihrer natürlichen Umgebung.




Gruss Tino

#22 RE: E77 ein Ebaywrack von B12 15.01.2014 14:44

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Zeigst du und die E19 auch mal?

#23 RE: E77 ein Ebaywrack von REHSE 15.01.2014 16:31

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Welche E19?...nein nein das ist ein E18.Bilder kommen noch.

Gruss Tino

#24 RE: E77 ein Ebaywrack von Blechdidi 15.01.2014 17:36

Hallo,

1.) Beschriftungen nach eigen Gut-Dünken : Decal-Folien besorgen beim Modelbau(z.B. Modellbau König). Ich zeichne diese Beschriftungen in EXCEL und drucke dann mit einem Laserdrucker diese auf Decal-Folie aus. Decal-Folien gibt es in klar(durchsichtig) oder weiss, für Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker. Nachteil: Klare Folien mit Beschriftungen geht nur dunkel auf helleren Untergrund. Weiße, Goldene und Silberne Schrift geht nicht.

2.) Modellbeschriftungen für Modellbahnen gibt es bei Gaßner. Geätzte Lokschilder, Decals in weiss und mehrfarbig, für Modelbahnen Spur H0, DB, DR und DRB. (www.gassner-Beschriftungen.de)

3.) Für Beschriftungen in weiss, gold oder silber kann man sich auch mit Andreas Nothaft in Verbindung setzen. Bei Firmenlogos bitte die Rechte beachten.

Soweit einige Erkenntnisse von mir. Meine Old-Style Märklin Personenwagen- und Güterwagenbeschriftungen habe ich zum größten Teil selbst erstellt.
Nur bei meinen aus 346er Schürzenwagen hergestellten Berlin-Leipzig Zug habe ich Beschriftungen von Gaßner verwendet.

Mit freundlichen Grüßen
Frank

#25 RE: E77 ein Ebaywrack von Holzschwelle 15.01.2014 22:45

Hallo Tino,
Deinen Vorschlag mit einer "Teile-Liste" von Herr, Swart und Co finde ich gut. Der Übersicht wegen sollte aber jeder einzelne Hersteller ein eigenes Thema bekommen!?! Sonst geht es zu wild durcheinander.
Viele Grüße
Christian

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