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#26 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von Stutty 29.04.2021 23:28

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Zu später Stunde, 1 Tag und 32 Minuten vor dem 1. Mai 2021:

Sooo schlecht sieht der Kollektor doch eigentlich gar nicht aus! Ich würde dem mit SR24 Modellbahnfluid die Lamellen = Kontaktflächen reinigen. Die beiden Kohlen auch säubern, die Andruckfedern ein wenig "strecken", falls die Andruckkraft zu schwach geworden ist.
Was mir aber mehr Sorgen macht, ist die Information

Zitat von Gast im Beitrag #14
Die Räder drehen ca. 320 grad frei und dann kommt ein Rollwiderstand, den man überwinden muß. Aber die Räder blockieren nicht.


Die Frage ist, ob der momentan nicht ganz so fit und robust erscheinende Motor diesen "Rollwiderstand" überwinden kann. Falls nicht, kann das zu Überhitzung und Schäden an den Spulen des Ankers/Läufers/Rotors des Motors führen. Also würde ich, nachdem der Anker eh' schon frei gelegt ist, versuchen ihn auszubauen. Das klingt vielleicht vermessen.

Aber: irgendjemand hat ihn ja mal eingebaut, also bekommt man ihn auch irgendwie wieder heraus. Vorsichtig Drehen, Fummeln und Kippen... Achtung aber auf die Drahtwicklungen. Ein leichter Kratzer auf der Außenseite schadet nicht. Aber ein einziger abgerissener Draht macht den Rotor funktionsunfähig. Er ist dann nicht irreparabel, aber reparaturbedürftig...

Ohne den Rotor müsste sich die Lok leicht hin und her schieben lassen. Falls nicht, ist der Fehler in der Mechanik zu suchen. Verbogene Kuppelstangen, verbogene Achsen, auf den Achsen verdrehte Räder?

Gruß, Thomas

#27 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von Es(s)bahner 30.04.2021 06:58

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Moin. Die Räder sind mit Paßstiften auf den Achsen befestigt, da verdreht sich normalerweise nichts. Meist ist es so, daß ein Rad nach außen "gewandert" ist, die Achse zu viel seitliches Spiel hat, sich verschiebt und dann kämmen die Zähne nicht mehr ineinander und eine Achse verdreht sich. Dadurch klemmt dann das Gestänge. Auch "beliebt" sind verdrehte Gegenkurbeln, wodurch die Steuerung alles behindert. Letzteres kann bis zum Bruch des Steuerungsträgers gehen - die blaue 05 von HvO war mit dem Problem bei mir zu Gast. Wenn die Lok wirklich mal gestürzt ist, dann könnte auch ein Rad schräg auf der Achse sitzen und schleifen. Es gibt da also etliche Möglichkeiten bzw auch Kombinationen davon. Aber man kann nicht alles auf einmal richten, zumal wenn man neu in der Materie ist.

#28 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von cmnhorsebreeder 30.04.2021 10:53

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Nach den Schilderungen von Karsten denke ich auch, daß seine Lok ein "Sturzopfer" ist!

Wenn alle Oberflächen und Zahnräder gesäubert sind und nirgendwo ein Draht lose ist, solltest Du also erstmal mit gesundem Augenmaß schauen, ob irgendwo etwas verbogen erscheint. Und wenn ja, schreibst Du uns, was und wo es ist. Dann sehen wir weiter, Karsten!

Freundliche Grüße von Claudia

#29 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von kagu 01.05.2021 07:40

Hallo Zusammen,
ich möchte Euch mitteilen, dass ich die Lok gestern abend zu später Stunde zum Laufen gebracht habe. Nach mehrmaligem Ein- und Ausbau der Kohlen, dem Verlängern der Federn, dem Geradebiegen der Kontakte auf dem Umschalter und nach dem Reinigen der Kontakte am Umschalter mit der Pappe (Vorschlag von Ypsilon) habe ich sie auf das Gleis gestellt und Spannung angelegt und sie fuhr los. Ein erhabenes Gefühl.
Die Situation mit dem Rollwiederstand habe ich erstmal so gelöst, dass ich die Schraube vom Rad gelöst habe. Das Kuppelgestänge läuft jetzt ohne Widerstand. Was noch Probleme macht ist das Vorwärts- und Rückwärtsfahren. Wenn ich den Regler des Trafo auf Vorwärtsfahrt stelle, dann fährt die Lok manchmal rückwärts. Der kleine Hebel, der in den Umschalter einrastet hakelt. Muss ich den Bereich noch intensiver reinigen? Oder ist das eine Frage der Feineinstellung.
Gruß Karsten

#30 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von Es(s)bahner 01.05.2021 08:51

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Moin. Der Richtungsumschalter ist ein häßliches Thema.
Zur Funktion. Beim Anlegen von Spannung zieht der Anker an und mit der Stoßklinke wird der Schalter betätigt. Wenn die Lok dann fährt, sorgt ein Fliehkraftversteller (angetrieben vom Zahnrad der letzten Achse) dafür, daß der Anker nicht mehr abfallen kann. Das soll dafür sorgen, daß die Lok bei Kontaktproblemen am Gleis nicht in voller Fahrt umschaltet. Beim Anhalten fällt der Anker wieder ab und beim erneuten Anfahren wechselt die Lok die Richtung. Weil das nervig ist, wenn man nicht gerade Rangieren will, gibt es auf dem Kessel diesen kleinen Messingknubbel, mit dem man den Umschalter blockieren kann. Das Blech unter dem Knubbel greift dazu in den 4eckigen Ausschnitt des Ankers ein - muß man beim Zusammenbauen also aufpassen.
Die "beliebtesten" Probleme sind bei der Konstruktion Kontaktprobleme, gefolgt von der Stoßklinke. Letztere wird von einer kleinen Blattfeder in Mittellage gehalten und die Feder ist gerne Mal verbogen. Der Anker muß leichtgängig sein. Da klebt gerne Öl und Schmutz in der Lagerung. Und der Anker darf den Spulenkern nicht berühren, sonst bleibt er dort kleben. Der Abstand ist hauchdünn und dort wirken Öl+Schmutz wie Leim. Wenn der hintere Anschlag des Ankers (Ruhelage) verölt ist, zieht der Anker erst bei höherer Spannung an. Dann fährt die Lok erst an um dann plötzlich die Richtung zu wechseln. Das gleich passiert auch, wenn der Anschlag zu weit weg gebogen ist. Ist jedoch der Anschlag in die andere Richtung verbogen, schaltet die Lok zwar schnell, aber weil Anker+Stoßklinke nicht genug Schwung haben, nicht mehr sicher. Und zu guter Letzt, falls der Stelldraht des Fliehkraftverstellers verbogen ist, kann der manchmal den Anker behindern.
Wenn Du aber den Rest schon gemeistert hast, dann trau ich Dir den Richtungsumschalter auch zu. Ich freu mich, daß sich die Lok schon wieder bewegt und Du kannst stolz sein, das auf Anhieb geschafft zu haben!

#31 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von cmnhorsebreeder 01.05.2021 13:00

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Sie fährt!!!!!
Prima, Karsten - das hast Du gut gemacht!
Den etwas hakeligen Rest kriegst Du auch noch hin....

Mit der Rückwärtsfahrt dieser Lok habe ich auch Probleme.
Da habe ich mir überlegt, daß ich diese Funktion eigentlich nie nutze. Das Überfahren der Weichen rückwärts mit Tender macht auch Probleme und diese große Schnellfahr-Lokomotive mit Schlepptender wird wohl kaum im Schiebebetrieb eingesetzt.
Also habe ich den Fahrtrichtungsumschalter in Vorwärtsstellung blockiert. Das geht mit einem Gummiband. Diesen Trick hat mir Kollege Guido Schalt beigebracht!

Freundliche Grüße von Claudia

#32 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von kagu 02.05.2021 13:23

Hallo Steffen,
vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung der Fehlerbeseitigung. Es ist tatsächlich so, das die Lok teilweise vorwärts anfährt und dann plötzlich rückwärts weiterfährt. Mit der Fehlerbehebung möchte ich erstmal warten. Ich bin froh, dass die Lok erst einmal in eine Richtung (vorwärts) fährt. Und der Hinweis von Claudia, dass es sich um eine D-Zug- Lok handelt, die meistens sowieso nur vorwärts fährt, ist da genau richtig. Die automatische Umstellung von Vorwärts- auf Rückwärtsfaht ist dann Feintuning.
Ich werde als nächstes den losen Draht für die Beleuchtung anlöten. Ein weiteres Problem sind auch noch 2 fehlende Teile (auf dem Foto sind die Teile auf der linken Seite der Lok zu sehen) der Koppelstangen auf der rechten Seite der Lok. Kann mir da jemand mit Ersatzteilen weiterhelfen?
Ich hatte ja auch schon erwähnt, dass ich eine Schraube vom letzten Rad gelöst habe, damit das Koppelgestänge keinen Rollwiderstand erzeugt. Ich hätte hier die Idee, das Loch im Koppelgestänge zu vergrößeren, damit mehr Spiel vorhanden ist. Ist die Idee gut, oder ist das hier auch wieder eine Frage der Justierung der Räder?

Gruß Karsten

#33 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von Udo 02.05.2021 13:43

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Nee, Loch vergrößern wäre das letzte Mittel, was man machen könnte. Erst mal den Grund für den Fehler suchen. Zwar habe ich vorher gelesen, dass die Treibräder durch Passstifte immer in einer bestimmten Stellung sind. Ok, die könnten also nicht verstellt sein ?

Bei Loks in Spur 0 usw. kann das nämlich ein Problem sein. Da müssen die Räder in den Schraubenpositionen um 90° verdreht sein bzw. beim C-Laufwerk wie hier um 120°. Das bedeutet: Die Lok einmal von unten ansehen und eine Schraubenposition in die Mitte bringen und dann schauen, ob die andere Schraubenposition auf der gegenüberliegenden Seite um 120° verdreht ist. Stimmen die Winkel nicht, gibt es genau dieses Problem, von dem Karsten geschrieben hat.

Schönen Gruß
Udo

#34 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von ypsilon 02.05.2021 13:46

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Udo zielt auf eine Dreizylinderlok ab. Ich denke hier bei dieser Lok ist der Versatz wie üblich 90 Grad.
So ein Blechteil scheint eine einfache Sache zu sein. Meist ist sowas schneller gefeilt als gefunden.

#35 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von cmnhorsebreeder 02.05.2021 14:27

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Ich habe vom Elektriker der Reflektor einer ausrangierten langen Neonlampe bekommen.
Das Material ist stabiles Alu-Blech. Es eignet sich hervorragend dazu, Schubstangen nachzubauen:
aufzeichnen, Löcher bohren, ausschneiden, Kanten brechen.... fertig!

Freundliche Grüße von Claudia

#36 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von Es(s)bahner 02.05.2021 16:37

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Moin. Wenn ihr mich nicht verpetzt, verrate ich, daß ich bei HvO auf einer Seite ein gefaltetes Blech von einem alten silbernen Aktendulli als Schieberstange zweckentfremdet habe (das glänzt fast genau so wie das Original). Das muß ja nicht viel aushalten, ist eh nur zur Show da dran. Die Löcher der Kuppelstangen würde ich NICHT erweitern. Bau die ganze Steuerung ab. Das sind je Rad eine Schraube mit Kontermutter und die 2 Schrauben, welche den Steuerungsträger, die Zylinder und die vordere Beleuchtung zusammenhalten. Vlt machst Du vorher ein paar Bilder, daß Du hinterher auch alles wieder richtig zusammenpuzzlen kannst. Das ist jetzt auch noch mal eine gute Gelegenheit, die Lok auf den Rücken zu legen, Strom anzulegen und die Räder mal laufen zu lassen. Da siehst Du am besten, ob ein Rad vlt einen Seitenschlag hat. Es sieht für mich so aus, als ob mal eine Achse etwas verschoben war und das Zahnrad einen Zahn weiter gesprungen ist. Sieht man ab besten an den Gegengewichten, die sollten alle ganz exakt in die selbe Richtung zeigen. Dreh die Räder einer Seite so, daß die Gegengewichte oben oder unten sind. Es sollte sich so drehen lassen, daß die Innenkanten der Gegengewichte eine gerade Linie ergeben, wenn man von vorn oder hinten guckt. Das muß auf beiden Seiten stimmen. Wenn meine Vermutung richtig ist, dann tanzt da eine Achse aus der Reihe. Zum Prüfen deshalb beide Seiten, damit Du siehst, ob es wirklich nur eine Achse ist und welche. Zur Korrektur hebelst Du ganz vorsichtig das Rad auf der Stromabnehmerseite nach außen. Ich benutze dafür einen kleinen schmalen Maulschlüssel, den ich unmittelbar an der Achse ansetze und dann rechts und links von der Achse gleichzeitig hebeln kann. Sehr vorsichtig arbeiten und die Räder immer wieder ein kleines Stück weiter drehen, so daß Du nicht nur immer an der selben Stelle hebelst. Viel mehr als 1-1,5 mm brauchst Du das Rad nicht abziehen. Dann drüchst Du die Achse zur Getriebeseite, so daß die Zahnräder nicht mehr ineinander greifen und drehst die Achse in die richtige Position. Anschließend schiebst die Achse wieder zurück - jetzt sollte alles passen. Kontrolliere nochmal auf beiden Seiten ob es stimmt, bevor Du das Rad wieder fest aufpreßt. Ich habe zum Aufpressen eine uralte Wasserpumpenzange, mit der das gut geht. Auch wieder mit viel Gefühl und in mehreren Etappen und die Räder dabei weiter drehen. Dann ist das Risiko geringer, daß Du etwas schief quetschen könntest.
Deine Steuerung war auf einer Seite noch komplett, so daß Du eine Vorlage hast. Wenn Du keine so kleinen Niete zum verbinden hast, nimm kleine Adernpreßhülsten. Von außen nach innen einsetzen (die aufgeweitete Seite außen) und innen quetschen. Was zu viel ist wegschneiden. Dabei nicht zu dicht an den Teilen quetschen, damit alles noch leichtgängig bleibt. Das flachgedrückte Stück zur Seite biegen /abwinkeln. Wenn Du kannst, dann lassen sich diese Preßhülsen auch breit reiben. Das siehst dann wie kleine Hohlniete aus. Dazu mußt Du sie passend ablängen, einsetzen und dafür sorgen, daß sie sich nicht drehen können. Dann wird ein stark gekürzter 6kant-Bit passender Größe in die Bohrmaschine gespannt und dann mit mäßiger Drehzahl und leichtem Druck die Preßhülse aufgeweitet und breit gedrückt. Wer zu starkt drückt, bei dem reißt das Material. Die Kunst ist in diesem Fall hier, das Gegenhalten von der anderen Seite, so daß die Hülse sich nicht drehen kann. Gute Dienste leistet dabei machmal ein keiner 6kant, der geringfügig größer als der Innendurchmesser ist, aber kleiner als der Außendurchmesser der schon fertig erweiterten Seite. Dann klemmt sich die Hülse daran fest und dreht nicht mehr mit.
Beim Zusammenbau die Kontermuttern rchtig anziehen. BEI DEN GEGENKURBELN IST DAS BESONDERS WICHTIG! Die Gegenkurbeln an der mittleren Achse stellst Du am besten so, daß sie zur Mitte der Achse zeigen. Das ist zwar nicht vorbildgerecht, minimiert aber die mechanischen Probleme. Dann bewegen sich die Schieberstangen fast nicht und am Gestänge kann sich dann auch nichts verhaken. Verstellte Gegenkurbeln sind das Hauptproblem bei hakenden Steuerungen der 05. Im ungünstigsten Fall wird die kleine Schwinge oben am Steuerungsträger nach hinten hoch geschlenkert und ehe sie wieder runter fallen kann, schiebt die Schieberstange sie schon wieder hoch und dann blockiert das Ganze. Bei langsamer Fahrt passiert daß selten, bei rasanter Fahrt sind die Auswirkungen dann um so schlimmer. Also lieber auf die richtige Bewegung der Schieberstange verzichten und dafür mehr Freude an einer schön fahrenden Lok haben - zumal das während der Fahrt wirklich nicht auffällt.

Mehr fällt mir jetzt erstmal nicht ein, außer daß ich die Lok natürlich gerne mal fahren sehen würde. Mir würde dazu ja die GHO im Oktober gefallen *grins* Aber ich weiß nicht, ob das zu weit wäre. Einen "Testparcours" hätte ich auf alle Fälle und sehenswert ist die Veranstaltung sowieso.

#37 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von kagu 02.05.2021 17:23

Hallo Steffen,

vielen Dank wieder für die detaillierten Hinweise. Wenn ich wüßte, was Du mit GHO im Oktober meinst, dann wäre ich schlauer. Wenn Du damit Euer Treffen im Bingmuseum in Freinsheim meinst, dann kann ich vorbeikommen und die Lok auf dem Testparcours fahren lassen. Ich komme aus der Nähe von Pforzheim. Ich habe mich schon vor einiger Zeit mit dem Bingmuseum in Verbindung gesetzt, weil da auf der Internetseite etwas von Voranmeldung geschrieben steht. Der Museumseigner hat mir telefonisch mitgeteilt, dass rechtzeitig vorher im Internet ein "Vorverkauf" von Eintrittskarten stattfinden soll. Das wäre vielleicht auch die Möglichkeit, das Feintuning der Lok von einem "Fachmann" letztendlich ausführen zu lassen?

Gruß Karsten

#38 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von Es(s)bahner 02.05.2021 18:01

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Hallo Karsten. GHO - das ist die Ausstellung in der G ustav- H einemann- O berschule in Berlin, Mitte Oktober (wenn uns Corona läßt). Von Pfortzheim leider recht weit weg ...
Für Freinsheim reicht meine Zeit leider nicht, aber da finden sich genügend Experten, die das können.

Ciao Steffen

#39 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von kagu 02.05.2021 18:26

Hallo Steffen,

auf der Internetseite von Trixstadt wird Samstag 16.10. und Sonntag 17.10.2021 als Termin in der GHO genannt. Ist das der Termin , den Du meinst? Berlin wäre kein Problem für mich, weil mein Bruder da wohnt. Vielleicht fahre ich erst nach Berlin und dann 14 Tage später nach Freinsheim.
Gruß Karsten

#40 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von ypsilon 02.05.2021 18:36

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Das klingt nach einem guten Plan.

#41 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von BlackAdder 02.05.2021 19:24

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Hallo Karsten,

Zitat
Vielleicht fahre ich erst nach Berlin und dann 14 Tage später nach Freinsheim.



Gute Idee - Freinsheim ist auch ein tolle Ausstellung, allerdings mit 100 % Bing, d.h. mit einer Bub-Spur-S-Lok wirst Du dort keine Fahrgelegenheit finden...

viele Grüße
Patrick

#42 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von tischbahn 02.05.2021 20:46

Zitat von cmnhorsebreeder im Beitrag #31


Also habe ich den Fahrtrichtungsumschalter in Vorwärtsstellung blockiert. Das geht mit einem Gummiband. Diesen Trick hat mir Kollege Guido Schalt beigebracht!

Freundliche Grüße von Claudia



Hallo Claudia,

...grundsätzlich eine gute Idee, das gleiche Prinzip nutze ich bei meinem Southern Electric von TTR (TRIX)
guggdu #2 in: TRIX TWIN Southern Railway Motor Coach
Mich hat es immer genervt, dass der Schalter, der bei TE ja ähnlich funzt, immer wieder unkontrolliert umgeschaltet hat.
Wenn man sowas dann auch noch auf einer Gleichstromanlage fahren lassen will, so wie ich mal beim Trix Stammtisch in Fürth,
dann ist es auch sinnvoll den Schalter zu arretieren.
Und da hab ich mal iwo gelesen, dass so ein Schaltanker, wenn er über längere Zeit an der Spule anliegt ohne abzufallen,
mit der Zeit magnetisieren kann und er dann nicht mehr von selbst abfallen kann. Man muss den Schaltanker dann entmagnetisieren!

Aus diesem Grund habe ich bei dieser Lok
[BUB] [Spur S] [4 Lokomotiven und Triebwagen, elektrisch] 2930/18 Schlepptender-Lokomotive mit Beleuchtung (1952-53)
den Schalter dann ganz ausgebaut. Bei meiner Lok kann man den Schaltanker nämlich noch nicht arretieren!
"Steffen, bitte nicht wieder einen Führerhaustausch in Frage stellen"

Claudia, du solltest daher das Gummiband immer wieder mal entfernen.

Ciao,
Horst

#43 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von Es(s)bahner 02.05.2021 21:25

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Moin. Die ganze Nachrichtentechnik der vergangenen Jahrzehnte funktionierte Relaisgesteuert, zu über 95% mit Gleichstrom. Um das Klebenbleiben des Ankers zu verhindern, haben die Relais ein ganz dünnes Messingblech eingebaut, was das direkte Aufeinandertreffen von Anker und Spulenkern verhindert. Und schon funzt die Sache. Mir ist seit Beginn meiner Lehre 1983 noch nie untergekommen, daß es eine Störung gab, weil sich Bauteile aufmagnetisiert hätten und deshalb nicht mehr richtig schalten würden. Und wenn bei der Modellbahn das Messingblech schon zu stark wäre, dann würde ich es mit einem Schnipsel aus dünnem Papier versuchen, als Zwischenlage. Bei den mechanischen Schrittschaltwerken wurde das Problem so gelöst, daß der Anker seine Endstellung immer kurz vor dem Kern erreichte. Da war das also eine Frage der Einstellung - bei Hebdrehwählern System Siemens&Halske aus dem Jahr 1927 war beispielsweise ein Abstand von 0,3mm vorgeschrieben (für die Stangenwähler von 1922 habe ich die Daten nicht im Kopf, die waren zu meiner Postzeit schon selten und in unserem damaligen Bereich gab es keine mehr). Und die Dinger waren in der DDR bis kurz nach der Wende in Betrieb und laufen in manchen Museen heute noch. Wenn es also ordentlich gebaut ist, dann ist das mit dem Entmagnetisieren flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig.

Nachsatz: Entmagnetisieren wäre, die Polung am Trafo ändern und die Lok mal 1-2 Meter fahren lassen. Würde ich jetzt nicht unbedingt als großen Aufwand betrachten.

#44 Facebook group für Trix? von mikkel 17.05.2021 21:30

Hallo!

Gibts ein Facebook gruppe für Trix fans und verkaufen Trix Modell?

Danke. Mikkel Burchardt

#45 RE: BUB Spur S BR 05 Inbetriebnahme von Caepsele 17.05.2021 23:06

Hallo Karsten,

wenn Du von 'Pforze' kommst, dann kannst Du Dir schon mal die Tischbahnausstellung im Unimog-Museum in Gaggenau für den -hoffentlich - nächsten Februar vormerken.

Grüße
Harry

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