Hier mein 17750, der ist auf jeden Fall von Märklin. Der hat im Boden die Märklin Prägung.
In meinem Schiffmann von 1996 auf Seite 231 wird bei diesem Wagen vor Fälschungen und Nachbauten gewarnt.
Das einzigste was dem vorgestellten Wagen fehlt ist diese Bodenprägung. Was ich ebenfalls vermisse ist das Oelschild, weder Papierreste noch Reste von einem Kleber sind zu sehen.
Verstehe nicht die Intention dieses „Nachbaus": Einerseits „Märklin" (Kesselbeschriftung), andererseits zu dämlich um sich ein Unterteil mit geprägtem Logo zu besorgen.?? Kann das sein? Passt irgendwie nicht zusammen. Wenn schon der Stempel verputzt ist, dann erst recht das Papierschild samt Kleber.
Nicht alle Wagen hatten Prägung. Habe mal 10 zweiachsige Güterwagen von Märklin gesichtet, drei davon haben Stempel, keine Prägung. Einen Anhalt für die zeitliche Einordnung habe ich nicht gefunden. Nach meinem Eindruck kamen dei Stempel später als die Prägung.
#3 Mein Beitrag muss natürlich heißen, dass die Märklinwagen "alle" entweder den Stempel oder eine Prägung haben.
Hallo, ich denke, es war genau umgekehrt. Ich besitze Wagen aus der Nachkriegszeit, die hatten noch die Prägung. Möglicherweise waren das aber auch noch Restbestände aus Vorkriegsproduktion. Gruß Frank
Hallo Zusammen Also, ich habe mal einen wirklichen Kenner der Szene befragt. Die Märklin Prägung in den Unterböden wurde ab 1935 verwendet. Da der 17750 seit 1933 produziert wurde, ist es absolut möglich, dass es sich um ein Original handelt. Alle spezifischen Einzelheiten deuten auch darauf hin. Gruß Frank