Hallo Zusammen Zurzeit entstehen in meiner kleinen Werkstatt einige Güterwagen. Vorbild für zwei neue Typen waren lithograpierte Modelle einer günstigen Kaufhausbahn.
Diese beiden Wagen sollen es mal werden. Einer davon hat mir ein netter Forumskollege ausgeliehen, den anderen atte ich mir im Netz besorgt. Die schickte ich dem Grafiker um die Decals anzufertigen.
Grundlage sind meine Ätzungen aus den ich den Königsbacher Brauereiwagen gebaut habe.
Dieses Halbrundprofil löte ich an der oberen Kante des Stehblech an, dort soll sich später das Dach einklippsen.
Nachdem ich das Blech ausgeschnitten, gekantet und in Form gebracht habe verlöte ich das Profil.
Eine Hälfte ist gemacht.
Hier beide Hälften, die stehen schon mal auf einem Chassis.
Da es diese Teile zu kaufen gibt brauche ich sie nicht anzufertigen. Unschwer ist zu erkennen das diese Wagen ein hochstehendes Bremserhaus bekommen.
Gestern kamen die Decals an.
Die Unterteile haben Überlänge und mussten gekürzt werden, die Pufferbohlen hatte ich mir auch mal anfertigen lassen.
Inzwischen wurden die Seitenwände zusammengefügt und durch kleine Winkelbleche verstärkt.
Da ich zum Zusammenbau oder zerlegen die Wagen verschraubbar ausführe habe ich Löcher gebohrt und Muttern eingelötet.
Alle Teile für den Unterwagen liegen bereit ...
... und sind hier bereits verlötet.
Jetzt geht es an die positionierung des Bremserhaus. Die originalen Zapfen werden entfernt ...
... und neue eingelötet. Dieser Umbau hat etwas damit zu tun weil der Wagen ein G 10 mit flachem Dach werden soll.
An den Kopfseiten werden die Laschen angezeichnet und mit dem Dremel herausgeschnitten.
Hier ist nochmals ein Vorbildfoto an dem ich mich orientiere. Das hatte ich allerdings erst nach Baubeginn gefunden. Wie Ihr seht, hat der Wagen länsseits weder eine Treppe zum Bremserhaus noch einen großen Tritt unter der mittleren Tür, sondern ein durchgehendes Trittbrett. Also lötete ich das was zuviel war wieder ab und das was fehlte nach dessen Anfertigung an.
Dabei machte ich folgende kuriose Entdeckung, da hatte ich doch glatt beim ersten Versuch zwei Achshalter übereinander verlötet. Die waren so miteinander verklemmt das ich diesen Umstand übersehen hatte. Sachen gibts.
So, jetzt passt es.
So bleibt es. Ab jetzt laufen meine Planungen in zwei verschiedene Richtungen was die mittleren Türen betrifft. Den Brauerei Wagen baue ich nach Vorbild mit angedeutenen Flügeltüren, den Bananen Wagen mit Schiebetüren. Jeweils einen mit hochstehendem und einen mit angesetztem Bremserhaus. Insgesamt also vier Wagen.
Trotzdem schneide ich an allen Wagen gleichgroße Ausschnitte für die Türen.
Von einer anderen Ätzung mit senkrechten Bretter schneide ich die Türen für den Brauerei Wagen ...
... und löte diese wieder in die Ausschnitte hinein, zuvor habe ich von hinten Haltebleche eingearbeitet.
Von außen überdecke ich die Stoßstellen mit diesem Türrahmen. Hier sind die Lötungen noch nicht verschliffen.
Beim Bananenwagen fräßte ich die Schlitze für die Türschienen.
Hier habe ich die Türblätter und die Schienen mal probeweise eingesetzt.
Von diesen Türen baute ich dann aus verschiedenen Teilen vier Stück.
Am Ende dieses Tages standen vier G 10 bis zu diesem Stadium auf meinem Tisch. Es fehlen noch diverse Kleinigkeiten, da mache ich mich nach Gaggenau dran.
So die Blecharbeiten an den Brauereiwagen sind beendet.
Zwischendurch hatte ich dann noch begemerkt das an einem Wagen die Trittbretter fehlten, wurde dies umgehend geändert. Jetzt haben beide Bierwagen lange seitliche Tritte, ... sowas aber auch.
Es wartet noch der Bananenwagen auf seine Fertigstellung.