Hallo Tischbahner, im Weihnachtskatalog 1937 von F.A.O. Schwarz findet sich eine interessante Zusammenstellung der Bub Tischbahn (ex Bing) in einem Kunstlederkoffer!. Meines Wissens dürfte diese Referenz des Jahres 1937 der derzeit letzte Katalognachweis der Tischbahn Bing'scher Prägung sein.
Bemerkenswert ist bei der Lok, dass sie noch den älteren kürzeren Uhrwerkmotor aufweist, obwohl ja zur Bub-Zeit mehr der längere bei den Loks der alten Form üblich war. Grüße, elaphos
Hallo elaphos Meines Wissens waren die Bub Loks immer mit B Uhrwerk ausgesatattet. Das " C Uhrwerk" mit dem langen Radstand gab es nur bei Bing Grüße Rainer
Genau darüber habe ich vorhin nachgedacht, als ich im Garten herumkratzte, lieber Fritz!!!
Einen passenden Puppenkoffer aus den 1920/30er Jahren habe ich. Allerdings fehlt mir einiges zum Inhalt: Ich besitze den Bahnhof von Bub, die Bub-Lok und das Stellwerk. Bub-Waggons habe ich auch. Mir fehlen die Bub-Gleise und der Bub-Tunnel.
Die Signale habe ich von Bing und ähnliche Tannenbäume werden sich finden lassen.
Es gibt natürlich die Möglichkeit, ALLES mit Bing Tischbahn Teilen nachzubauen. Die habe ich reichlich!
Die zweite Möglichkeit wäre, nur zu Ausstellungszwecken Patrick zu einer Gemeinschaftsarbeit zu überreden😄...
Der Plan reift! Mal schauen, was sich ergibt.... Liebe Grüße von Claudia
Ich habe mal etwas rumgesucht, weil mir Patricks Lederkoffer etwas zu edel erscheint - er mag mir das verzeihen. Die Bub-Bahn war ja ein Ladenhüter, der verramscht werden sollte, da paßt ein Lederkoffer nicht gut. Für alle eiligen Mittäter vielleicht dieses Angebot - wenn er groß genug ist wäre das mein Topfavorit! https://www.ebay.de/itm/Kinderkoffer-Pup...T4AAOSwtcNdG1Ke
Oder auch diese Koffer passen gut, man ja ja altern, sie haben aber nur eine Schnalle - vielleicht bei den größeren mehr? Gehen bis 45 cm Breite und gibts in verschiedenen Farben: https://www.ebay.de/itm/Kinderkoffer-Pap...5.c100005.m1851
Du hat natürlich Recht, aber immerhin ist der Koffer im Katalog aus "Kunstleder" nicht aus Pappe...
Der Koffer in Deinem ersten Link passt allerdings wirklich sehr gut, leider ist er etwas zu klein.
Die inch Maße in cm übertragen resultieren in etwa mit 38 x 25 x 13 cm, d.h. meine Neuerwerbung ist auch etwas zu flach, hoffe das passt trotzdem mit dem Tunnel.
solche Koffer wurden beispielsweise aus Fiberglas (ab 1935) hergestellt oder aus Lederpappe, die bei der Modellbahn als Isoliermaterial für nachträglich einzusetzende Stromschienen verwendet wurde. Lederpappe kennen wir auch als Material bei alten Aktenordnern.
der Patrick mausert sich zu einem zweiten Monsieur Brianne aus Paris, der den großen Spielzeugkoffer, unter anderem mit Märklin-Teilen, für den Sohn des russischen Zaren ausstattete, den der französiche Präsident Fallières anläßlich seines Staatsbesuchs 1908 in Russland dem Zarensohn Nikolei geschenkt hat. Allerdings war der Koffer mit dem sogenannten Zarenzug etwas größer: Geschlossen hatte er die Maße 1,30 x 0,90 x 0,80 m.
# Patrick, das hast du ganz toll hinbekommen. Da frage ich mich: Wäre das etwas für die Enkel von Putin ? So könntest du ins Geschäft kommen. Die Russen zahlen gut, haben aber anscheinend die Eisenbahn noch nicht entdeckt.
Tolles Projekt Geschichte genauso wie FAO Schwarz auf der 5th Avenue wo ich 2010 noch die Lionel Eisenbahnen bestaunt habe und leider nichts mitgenommen habe.
Doch, Udo! Die Russen haben die Eisenbahn schon entdeckt...😄
1948 lud Josip Stalin die Firma Lionel aus den USA nach Moskau ein! Lionel stellte dort eine große Modelleisenbahn in Spur 0 aus.
Stalins Ingenieure kupferten viele Teile dieser Bahn sowie die Schienen 1:1 ab. Nur die Loks, der Bahnhof und der elektrische Kabelbaum sind eigene Entwicklungen der Sowjets gewesen.
Die Moskauer Kabelwerke haben dann ab 1951 diese Eisenbahn gebaut: die Moskabel Pionerskaja!!! Über die faszinierende Geschichte dieser Bahn habe ich hier im Forum ausführlich berichtet und will mich hier nicht wiederholen - das wäre Off Topic. Wen's aber interessiert, der wird hier im Archiv fündig, wo ich die Übersetzungen der Schriften aus USA eingestellt habe.
Claudia, ich meinte das anders. Im Hinblick auf die Präsenz von russischen Käufern auf Auktionen in den westlichen Ländern und dem "Alleshabenwollen" ist es verwunderlich, dass sie noch nicht oder wenn ja, dann in einem bescheidenen Umfang, auf den Spielzeug-Auktionen aufgetaucht sind.
Der Zarensohn hat mit seiner Märklin-Eisenbahn 1908 den Anfang gemacht, und Märklin hat nachgezogen, als die Firma 1913 in Moskau und 1914 in St. Petersburg Verkaufsniederlassungen gründete. Dann kam erst einmal die Revolution und dann lange nichts mehr bis zur Moskabel Pionerskaja.
Also, es kann durchaus sein und ist auch vorstellbar, dass schon vorher in kleinem Umfang Blecheisenbahnen in Russland hergestellt worden sind. Das ist aber ein eigenes Thema und bedarf sicherlich einer umfangreichen Recherche.