bei mir werden die Bilder auch automatisch gedreht, wenn ich auf Vollbild klicke. Und das "studieren" der Bilder macht dann noch mehr Spaß.
Beeindruckende Darstellung der traditionsreichen Herstellung von Spielzeug in Thüringen. Lange und kalte Winter haben hier und auch anderswo früher dazu geführt, dass ein Teil der Bevölkerung sich im Winter ein Zusatzbrot verdienen musste. Spielzeugherstellung in Heimarbeit war vor der Industrialisierung eine Möglichkeit, die kalte Jahreszeit finanziell zu überleben. Erzgebirgische Holzschnitzer und Reifendreher, Schwarzwälder Kuckucksuhren mit Uhrenschildern und Zahnrädern aus Tannenholz. Thüringer Spielwaren und auch Glaskunst, all' das gehört zur Geschichte und verdient, in Erinnerung behalten zu werden. Nach dem Krieg wandelte sich die Heimarbeit zur kleinen Produktion. Aber ohne die handwerklichen Fähigkeiten der ehemaligen Heimarbeiter gäbe es keine Pico ME 101 aus Oberlind und kein Faller-Häuschen aus Gütenbach.
Hallo Thomas, Du hast schon Recht, Heimarbeit war ein wesentlicher Teil der ganzen Geschichte. Aber man darf nicht vergessen, dass die Spielzeugherstellung hier schon ein gut durchorganisierter Industriezweig mit extrem hohen Exportanteil war. Wir reden ja nicht von der Zeit vor 1900.
schöne Bilder....Danke Der Bagger ohne Räder gehöhrt einem Stadtilmer Vereinsmitglied. Er ist Spur S-er. Er konnte mir aber auch nicht sagen, wo der herkommt.
Hierzu ist noch anzumerken, dass in den Vitrinen, die der Verein aus Stadtilm bestückt hat, auch Zubehör dabei ist, dass nicht aus Thüringen stammt .....
Und ich ergänze mal noch ein paar Detailbilder:
Gruß Klaus
PS: Es hat zwar Spass gemacht, die Ausstellung in wochenlanger Arbeit zu konzipieren und vorzubereiten - aber gestern war ich dann auch völlig geschafft und froh, dass es jetzt erst mal vorbei ist!