Normalerweise fahre ich bei Ausstellungen auf meinen Buco/Keiser Gleisen. Wir waren neulich am Chiemsee zu einer Ausstellung und es sollte möglichst historisch wirken, also wollten wir Blechgleise verwenden. Ein Spielerfreund ist ganz gut versorgt mit Hornby Gleisen und somit haben wir diese genommen. Besonders die Double-Track Gleise sind schnell auf- und abgebaut, die Gleisabstände sind vordefiniert und somit unverrückbar. Ich muss sagen, ich war angenehm überrascht.
Ich bin nicht mit allem, was Hornby in Tinplate hergestellt hat, einverstanden. Aber die lithografierten Gebäude sind für mich "großes Kino". Es gibt immer etwas zu entdecken. Zum Beispiel hat der Bahnhof unterschiedliche "Durchsichten" des Mittelgangs je nach Version und ob man von der Straßenseite auf die Gleisseite schaut und umgekehrt.
#29 wunderschöne Wagen, aber leider sind die Dächer nicht abnehmbar, sodass eine Inneneinrichtung nicht so einfach eingebaut werden kann. Hornby benutzte z.T. auch recht dünnes Blech (bei der Ellok z.B).
Die Reproduktionen von Hachette haben sehr dünne Bleche, wenn sie einem nachgeworfen werden, sollte man sich ducken! Die ersten Eisenbahnen nach 1920 sind aber sehr robust gebaut.
Hallo zusammen, da ich ein "pro Hornby 0 gauge Forist" bin....hier mal vier informative Kurzfilme (bissl scrollen) der HRCA ( Hornby Railway Collectors' Association ) https://www.hrca.net/?id=134
Ich kann wenig Qualitätsunterschiede feststellen, wenn man Produkte gleicher Epochen vergleicht. Vieles ist sehr gut gemacht und zudem farbenfroh.
Meine Frau hat mir (virtuell, aber wortreich) mal die ganzen braunen gedeckten deutschen Güterwagen um die Ohren gehauen. In jedem einschlägigen Geschichtsbuch sieht man diese Wagen. Seitdem versuche ich "bunter" zu sammeln.
#31 Fred, ich verstehe warum Du meinen Beitrag nicht verstehst. Ich spiele damit halt auf meine Weise ohne in die Grundsubstanz einzugreifen – alles reversibel. Die Welt lebt auch von Veränderungen. Dazu gehören u.a. Fensterfolien und Innneneinrichtungen, sofern sie vom Hersteller eingespart wurden.
#32 Die Reproduktionen von Hachette haben sehr dünne Bleche, wenn sie einem nachgeworfen werden, sollte man sich ducken! Die ersten Eisenbahnen nach 1920 sind aber sehr robust gebaut.
Dem stimme ich voll zu. Die grüngraue Schneeschleuder von Hornby hat noch das dickere Blech, ob das bei der gelb/blauen noch so ist weiß ich nicht. Bauzeit 1924 – 1940.
Hatte am Wochenende einem Verkauf einer grünen Hornby Ellok (B-Fahrwerk, 1 Schleifer) beigewohnt. Der Kunde griff die im Kasten liegende Lok und man sah wie das Gehäuseblech seitlich einfach nachgab. Vielleicht hatte er auch zuviel Kraft oder das Gehäuse war irgendwie lose. Er schien darüber auch etw. irritiert, hat dann als Ellok-Sammler die Lok doch gekauft. Ist ja auch schon ein ansehnliche Modell mit den seitlichen Bullaugen.
#30 Also ich besitze nur stabiles Hornby-Material. 2 Hachette sind vergraben im Keller, für immer… In einigen meiner Wagen wurde in „5 min“ eine „Innenbeleuchtung“ zur Probe nachgerüstet. LED-Lämpchen für 1€. Durch die vorhandenen Boden-Öffnungen eingefädelt, etwas fixiert und Batteriehalter mit Klettverschluss befestigt, fertig. Mit dem Batteriehalter läuft der Wagen durch mehr Gewicht auch besser.
Mit LED Streifen und Öffnung der Wagen sind sicher unzählige professionelle Varianten der Ausstattung mit Beleuchtung möglich. Ist vlt. ein späteres Projekt, soweit ich Zeit und Lust habe. Mehr als Beleuchtung würde ich ohnehin nicht einbauen. Die Fenster mit Folie ausstatten geht auch noch. Rest bleibt original.