Hallo zusammen, Anfang 2019 habe ich die Wagen der NYC, die ich 2015 gebaut hatte, mit Oberlichtdächern komplettiert und um einen Schlusslichtwagen erweitert. Jetzt beginne ich damit, die sieben Wagen, die alle von einer Commodore Vanderbilt gezogen werden, die vor längerer Zeit aus einer SK 800 entstanden ist, mit dreiachigen Drehgestellen auszurüsten. Damit sehen die Wagen, die aus lädierten Modellen der alten Märklin 350er Wagenserie entstanden sind, optisch etwas mehr nach den amerikanischen Reisezug Wagen der 1930er Jahre aus.
Im ersten Wagen habe ich bereits die neuen Drehgestellen eingebaut, die anderen Wagen folgen noch mit der Zeit, sobald ich neue Drehgestell Teile habe.
... der gesamte New York Central Zug, den ich wie im obigen Muster auf dreiachsige Drehgestelle umgebaut habe, mit Dampflok Commodore Vanderbilt, die aus einer Märklin SK 800 entstand, ist fertig.
Hier einige Bilder
Der Schlusslichtwagen ...
... und mit Beleuchtung
Der gesamte NYC Zug ist etwas mehr als 2 m lang. Er bekommt jetzt noch für jeden Wagen ein kleines Zusatzgewicht zur besseren Fahrqualität.
Dein Zug ist wunderschön geworden. Ich kenne mich nicht mit amerikanischen Waggons aus, aber hatten solche Reisezüge nicht eine Aussichtsplattform hinten am letzen Waggon? Observation Car nannte man die, glaube ich...
In den USA gibt es (mindestens) zwei Arten von Personenwagen. Sogenannte Schwergewichte und Leichtgewichte (heavyweights and lightweights.). Die Schwergewichte sind am Clerestory Dach zu erkennen, während die Leichtgewichte ein rundes Dach haben. Die Observation Car der Schwergewichte haben eine offene Aussichtsplattform, während die Leichtgewichte geschlossen sind, aber diese haben große Fenster und eine Tür am Ende.
Allerdings hatten nur Luxuszüge dieses sogenannte Observation Car. So sieht mein "Observation Car" des NYC-Zuges mit der Commodore Vanderbilt-Lokomotive aus.
Hallo Sandor, vor einigen Jahren berichtete mir Botho Wagner in Gaggenau von diesem Zug, den er in einem New Yorker Bahnhof vor einigen Jahren gesehen hatte. Danach habe ich ihn gebaut.
Hallo zusammen, vor 13 Jahren bekam ich durch einen Nachlass die oben zu sehende Commodore Vanderbilt, die aus einer 1950er Jahre Märklin SK 800 entstanden ist. Vor eineinhalb Jahren hatte ich das Glück, viele Einzelteile, die zum Bau einer weiteren Maschine ausreichten, in einer Auktion als unübersichtliches Konvolut in einer Pappkiste zu erwerben. Der Vorbesitzer dieser nicht fertig gebauten Maschine hatte ein Original Gehäuse einer Märklin SLR 800 aus den 1930er Jahren halbiert und ein abgeformtes Mittelstück des Originals dazwischen gesetzt, der ganze neue verlängerte Aufbau war natürlich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte wieder in seine Einzelteile zerfallen.
Sieben NYC-Wagen hatte ich mir vor ca. 5 - 6 Jahren gebaut, etwas später den Schlusswagen. Dieser Wagen war sehr stark an das alte Märklin Muster von 1940/41 angelehnt, sah in keiner Weise einem Observation Car ähnlich, was ich jetzt nachgeholt habe.
Den damals gebauten Schlusswagen habe ich dafür umgebaut. Ich hatte noch ein rundes Endteil aus Blech von einem stark bespielten beige/roten Trix-Express VT 20/58, dass ich hier einbauen konnte. Der Wagenaufbau des NYC Wagens wurde am hinteren Ende etwas gekürzt, damit das runde Teil des TE 20/58 hineinpasste, zusätzlich bekam das runde Endteil noch eine obere kleine Verlängerung bis zum Wagendach.
Alles wurde miteinander verbunden und gespachtelt. Die mittlere Öffnung des runden Endteil wurde vorher durch eine kleine Messingscheibe verschlossen. Ein eigens hierfür gebauter Lampenhalter für die roten Schraubbirnchen wurde dann eingebaut, der komplette Wagen wurde dann neu lackiert. Mit den auf meinem Laptop noch gespeicherten Vorlagen für die NYC Beschriftung von damals wurde er dann komplettiert und dann final mit transparentem Lack lackiert. Der Wagen bekam wieder die Pullman Beschriftung die er vorher hatte.
Um für beide Commodore Vanderbilt einen Vierwagenzug auf die Schiene stellen zu können, baute ich mir noch einen weiteren NYC-Pullman Wagen aus einem weiteren desolaten alten Märklin Wagen, den ich in der letzten Zeit bekommen hatte, die Rohteile sind auch den folgenden Bildern zu sehen. Es war ein Wagentorso bestehend aus Wagenboden und Wagenkasten ohne Drehgestelle und Dach, dafür aber stark angerostet. Er war der ausschlaggebende Punkt für den Bau und Umbau der beiden Wagen des jetzt acht NYC-Wagen umfassenden Wagenzuges. Den kompletten Zug kann man natürlich auch mit einer Maschine fahren, vielleicht mache ich mir auch noch Gedanken darüber, wie man den Zug mit zwei Maschinen hintereinander zieht.
Hier einige Bilder vom Werdegang der Wagen:
Der bereits zusammengesetzte Schlusswagen mit eingebautem runden Schlussteil vor der Dachanpassung, bereits vorlackiert. Das gebaute rote Schlusslicht wurde nur in die Öffnungen eingeklemmt. Alle NYC-Wagen haben innen ein befestigtes Zusatzgewicht. Davor der selbstgeschriebene Decalsatz im von oben etwas gestauchtem "Times New Roman" Schrifttype.
Die beiden Rohteile des zweiten Pullman Wagens, bereits lackierter Wagenboden und noch verrosteter Wagenkasten.
Hier sieht man das Endteil vor der Dachanpassung.
Die beiden fertigen Wagen, im Endwagen muss noch die obere Abdeckung der Schlusslichter eingesetzt werden, damit die hintere Scheibe nicht in roter Farbe erscheint.