Einst der Stolz meiner Ansammlung. 2001 bei Lankes aus Unkenntnis für über 100,– DM erworben.... BUCO war eigentlich nicht mein Thema, aber hier ließ ich mich wohl blenden. – Die Achslagerblenden sind schwarz statt silbern. Überlackiert? – Der Kesselwagen ist grau statt silberfarben, 2 ESSO-Schilder statt nur eins.
Gab es diese Lackvarianten? Weitere Unstimmigkeiten? Bitte Meinung.
Einst der Stolz meiner Ansammlung. 2001 bei Lankes aus Unkenntnis für über 100,– DM erworben.... BUCO war eigentlich nicht mein Thema, aber hier ließ ich mich wohl blenden. – Die Achslagerblenden sind schwarz statt silbern. Überlackiert? – Der Kesselwagen ist grau statt silberfarben, 2 ESSO-Schilder statt nur eins.
Gab es diese Lackvarianten? Weitere Unstimmigkeiten? Bitte Meinung.
Viele Grüße Heizer
Hallo Heizer,
zu deiner Feststellung kommt noch dazu; Puffer sind aus Aluminium und unlackiert. Die Ladeflächen sind bei Buco grau.
Dein Esso müsste die Version .7 sein: Grausilber, Schiebebild Logo "Esso" neues Anschriftenfeld mit Wagennummer "8656", Kupplung Buco-Typ 02, ab 1950.
Dein Weinfasswagen könnte die Version .2 sein: Fässer Ahorn (hell), Kupplung Buco-Typ 02, ab 1952.
Zu Deiner Frage: Gab es diese Lackvarianten? Weitere Unstimmigkeiten?
Neu - und Umbauwagen aus Teilen
Zwei Voraussetzungen ermöglichten den Bau oftmals gelungener neuer "Wagenkreationen". Einerseits waren nach dem Ende der Produktion noch zahlreiche Bauteile vorhanden, andererseits basieren die 2-achsigen Wagen auf wenigen untereinander kompatiblen Komponenten.
Teilweise wurden auch Bauteile nachproduziert. So gibt es sogenannte "offizielle Neubauten", wie sie seit den 1960er Jahren beispielsweise durch Friedrich Krähenbühl entstanden sind. Diese Wagen kann man von den originalen Buco-Modellen vor allem an den Innenseiten der Wagenböden erkennen. Während die Buco Produktionen immer grau lackiert wurden, glänzen jene von Krähenbühl in tiefem Schwarz. Aber auch diese Wagen tragen das ins Blech geprägte "Buco"-Logo. Quelle: Mikado Schweiz-Edition
Deine Wagen könnten demnach durch Friedrich Krähenbühl entstanden sein.
wo auf dem Bild kannst du erkennen, dass die Oberseite vom Chassis auch schwarz lackiert ist? Die Unterseite, oder wie du es nennst, die Innenseite, ist eigentlich immer schwarz! Mit Krähenbühl hat das vermutlich nichts zu tun. Ich tippe eher auf das "Finish" eines Bastlers. Das kam nicht selten vor, denn beim Vorbild sind die Blattfedern und Puffer nunmal schwarz
wo auf dem Bild kannst du erkennen, dass die Oberseite vom Chassis auch schwarz lackiert ist? Die Unterseite, oder wie du es nennst, die Innenseite, ist eigentlich immer schwarz! Mit Krähenbühl hat das vermutlich nichts zu tun. Ich tippe eher auf das "Finish" eines Bastlers. Das kam nicht selten vor, denn beim Vorbild sind die Blattfedern und Puffer nunmal schwarz
Gruß, Horst
Hallo Horst, ich kann bei beiden Wagen von "Heizer" nicht erkennen, in welcher Farbe die Ladeflächen sind. Es ist eine Frage an "Heizer", wie diese lackiert sind. Buco Produktion = Ladefläche grau Krähenbühl = Ladefläche schwarz Im "Mikado Schweiz-Edition" wird dies als Hupterkennungsmerkmal genannt. Ob es noch weitere Unterschiede von Friedrich Krähenbühl gibt, ist nicht geschrieben.
Das Finish kann natürlich von einem Bastler ausgeführt sein, auch das 2. "Esso" Logo welches bei den 2-Achsern nicht angebracht ist.
Meine Informationen mit Quellenangabe beantworten lediglich die Fragen in #1 von Heizer.
Hallo in die Runde, Nach meinem Wissensstand hat weder BUCO (bis 1958, resp. 1963), noch F. Krähenbühl (1963 bis 2009) noch die BUCO GmbH (seither) Puffer und Radlager-/Federpaket in schwarz lackiert. Sondern, diese waren immer hellgrau-/silberfarben = Puffer aus Alu blank und Radlager-/Federpaket Guss blank. Letztere sind «bei der alten BUCO» hellgrau, bei der späten F. Krähenbühl Produktion und der BUCO GmbH eher silberfarben.** Die Gebrauchsspuren und der Hochglanz an den Fass- und Kesselstützen lassen diese beide Wagen eher alter BUCO-Produktion zuordnen; bei Krähenbühl waren sie später matter. Diese beiden Wagen sind höchstwahrscheinlich alte BUCO, die von einem Bastler aufgearbeitet wurden = eben Puffer & Radlager schwarz überlackiert. **anders die Personenwagen-Drehgestelle: diese waren bei BUCO-alt rotbraun-kupferfarben lackiert, später in Guss blank silber-hellgrau, bei den BLS-Wagen von BUCO-GmbH dunkelgrau lackiert… Da BUCO Einzelteile verkaufte und Restbestände nach dem definitivem Aus in verschiedene Hände gingen, entstanden durch mehrere engagierte BUCOianer einzelne Wagen und Serien, teils nach altem Vorbild, teils neue Gestaltung: ZemUeli, BUCASE, Webtrain, Stauffer, um einige zu nennen. Bei Stauffer war es so, dass wenn ein Originalteil aufgebraucht war, stellten sie es selbst her, und so findet man z.B. 2-achs-Wagen mit Radlager-/Federpaket in schwarzem Kunststoff-Spritzguss. Oder, als die Wagenböden ausgingen, formte Stauffer welche, die man daran erkennt, dass ihnen die Seiten-Längssicke fehlt. Irrtum vorbehalten; Ergänzungen & Kritik willkommen. Beste Grüße - spurnullo
Danke für die ausführlichen Infos: Daraufhin habe ich mir die Wagen nochmals genauer angesehen. Weinfasswagen: Ladefläche grüngrau, Fässer seitlich mit eingebrannter Nummer 8667 Kesselwagen: Ladefläche schwarz Bodenprägung bei beiden Wagen: „MADE IN SWITZERLAND" und alte Notiz: 1422 /JK 36 / DEBAS (Kann das jemand deuten?)
Hallo Heizer Der grüngraue Boden lässt den Weinfasswagen alter BUCO-Produktion zuordnen. Beim Kesselwagen könntest du mal schauen, ob die Ladefläche schwarz überlackiert wurde, also ob darunter eine Schicht grüngrau zum Vorschein kommt. Wenn nicht, ist es wohl ein Fahrgestell aus Produktion Krähenbühl und später, denn dann waren die Ladeflächen ab Werk schwarz. Was ich in meinem vorherigen Beitrag vergessen habe anzufügen, als weiteres Unterscheidungsmerkmal: bei frühen BUCO Wagen ist die Kupplung mit einer gequetschen Niete am Wagenboden befestigt. Erst später kam die Befestigung mit Mutter auf einem eingepressten Dorn mit Gewinde. Die Bodenprägung sagt mir leider nichts. Frohes Blechbahner wünscht dir (und allen), mit Gruß - spurnullo