Richtig Ypsi, wir reden hier natürlich über die aus Alu gefertigte Bahn. Was ich mit dem Bild andeuten wollte ist, der Forist im Nachbarforum schrieb über Wagen aus Blech, zeigte aber welche aus Alu. Wie er auf Blech kam weiß ich nicht. In meinem Konvolut war dieser gezeigte Blechwagen. Möglich, dass es ein paar mehr gab. Weil bei mir die Alu-Wagen fehlen, hab ich die im Museum vermessen und fertige nun eine Form, um die Wagen danach in Alu für mich abgießen zu lassen.
Im Nikolausstiefel steckten die gelaserten Sperrholzteile zur Fertigung eines Modells für die Gießerei.
Mehrere Teile müssen dazu mit entsprechenden Rundungen versehen sein und die sollten weitestgehend gleich sein. Ein aufgetrenntes 200er KG Rohr mit Schleifleinen bespannt konnte dem genügen.
Die einzelnen Teile wurden nun zusammengesetzt
und sollen noch intensiv lackiert werde, damit das Sperrholz resistent gegenüber dem feuchten Formsand wird. Danach wird es etwas außermittig aufgetrennt und es können dann jeweils halbe Gehäuse gegossen werden, die dann wiederum zusammen gefügt werden. Das ist der Plan.
Hast Du in der Breite, jetzt beim Modell, etwas Zuwachs eingeplant, eben damit du den Sägeschnitt und später die Bearbeitung der Fügeflächen mit "drin" hast?
Ypsi, nur nicht so kompliziert. Das Modell ist in den Außenmaßen etwas größer als das Original. Der Gießer sagt Alu schrumpft etwa 2,5% je nach Material. Die damals gefertigten D-Zugwagen wurden als ein Gehäuse gegossen. Dafür gab es aber eine entsprechend geteilte professionell hergestellte Form. Diesen Aufwand kann ich für die drei Gehäuse nicht betreiben. Durch das außermittige Auftrennen hab ich die Möglichkeit das überschüssige Material so abzutragen, bis die Teile akurat zusammenpassen. Die Längen und Höhen der Gießlinge sind ja alle gleich. Die Hälften werden dann an den Stinseiten gebohrt, verstiftet und die Naht verklebt.
Sooo, die Gießlinge sind da, die Nacharbeit ist überschaubar und hält sich in Grenzen. Die Konturen müssen auf das vorgegebene Maß gefräst werden, die Fensterausschnitte per Feile begradigt und die Oberfläche mit der Runddrahtbürste geglättet. Dann können jeweils zwei Hälften verstiftet und mit 2K Kleber verbunden werden. Es entwickelt sich.