Ich möchte mich endlich auch mal an einen Eigenbau wagen. Dabei dachte ich an das Zerfleddern dreier RS700.10 (aus der 0050 Packung) und zweier Fahrwerke der CE oder CEB800, damit daraus etwas E91-ähnliches ensteht.
Wie schalte ich die Motoren zusammen?
Merlin
"Geduld Lewis, wir sind alle nur Menschen." [Officer Alex Murphy]
Ganz einfach: parallel. Wie üblich. Wenn Du nur einen Schleifer oder eine Stromabnahme machen willst mußt du die beiden Pole (Schleifer an Rad oder Puko) für beide Lokteile eben erst zusammenführen und dann die Motoren parallel schalten.
Eigentlich schon. Nur meist kommt der Einfall wenn man drüber spricht.
Sorry, es geht ja um Märklin, also Mittelleiter. Du mußt dann eben nur entscheiden wo du den Schleifer einbaust. Einer genügt ja. Und dann geht eben nur der eine Pol vom Schleifer auch zum anderen Lokteil. Aber frage mich nun nicht wie das aussieht mit der Umschaltung. Die Motoren werden ja sicher Dioden drin haben. Falls nicht wirst Du dir da schon noch ein paar Gedanken machen müssen.
Ich glaube der mechanische Teil ist schwieriger bei der Lok als der elektrische.
Masse hast Du ja an beiden Motoren automatisch. Die von Märklin so genannten Hauptlötstellen (an den in Draufsicht linken Bürsten, die mit dem Schleifer verbunden sind) müssen von beiden Teilen verbunden werden. Ein Umschaltautomat muss entfernt werden und die Feldspule von dem Teil ohne Umschalter mit der anderen verbunden werden. Wenn die Fahrwerke danach gegeneinander arbeiten, sind die Verbindungskabel umzupolen. Wegen der besseren Stromabnahme würde ich ruhig beide Schleifer belassen, die Verbindung zwischen den Hauptlötstellen der beiden Motoren sollte trotzdem hergestellt werden. Grüße, elaphos
bevor Du anfängst mit dem Zusammenschalten, teste mal das Geschwindigkeitsverhalten Deiner beiden Fahrwerke bei verschiedenen Spannungen und in beiden Richtungen.
Mitunter ist die Geschwindigkeit zweier Antriebe so unterschiedlich, dass Du in der Praxis Probleme bekommen kannst: Drücken, Zerren, Ruckeln; das kann in Kurven oder Weichen sogar zum Entgleisen führen. Dies ist bereits öfter beim Umbau zu zweimotorigen Drehgestell- Lokomotiven passiert. Dann lieber weitersuchen, bis es passt.
Wenn die beiden Fahrgestelle aus derselben Bauserie stammen, müssten die Fahrgeschwindigkeiten beider Teile etwa gleich sein. Unterschiedliche Geschwindigkeiten dürften dann von Verschleißdifferenzen am Kollektor oder den Bürsten herrühren. Diese sollten ggf. gegen Neuteile ausgetauscht werden. Die Bauserien gerade bei der CM 800 /3001/2 wurden bezüglich Anker, Feldspule und Motorschild mehrfach geändert. Teilweise "rennen" die Loks, teilweise "schleichen" sie. Grüße, elaphos
Hallo. Zur Geschwindigkeitsangleichung wird der schnellere Motor durch einen LASTUNABHÄNGIGEN Vorwiderstand gebremst. Dazu werden Diodenpaare antiparallel (also gegenläufig parallel) geschaltet und als Vorwiderstand eingefügt. Je nach verwendetem Diodentyp wird so pro Diodenpaar ein konstanter Spannungsabfall von 0,2 bis 0,7 V erreicht. Welche Dioden und wie viele Paare, sollte sich experimentell leicht ermitteln lassen. Der maximale Durchlaßstrom der Dioden wäre zu beachten, ggf. müßten 2 solcher Diodenpaare untereinander parallel geschaltet werden. Die Punkte zur Stomabnahme sollten direkt miteinander verbunden werden, macht sich besonders auf Weichen/Kreuzungen positiv bemerkbar. Diese Verbindungen bitte mit ausreichendem Querschnitt dimensionieren! Im Falle einer Entgleisung und eines Kurzschlusses müssen die den kompletten Kurzschlußstrom aushalten können, bis die Sicherung anspricht. MfG Steffen
Vor einiger Zeit habe ich angefangen eine E 91 mit Blechaufbau zu bauen. Sie ist noch nicht ganz fertig, aber sie läuft schon sehr gut über die Anlage. Einige Sachen müssen noch gemacht werden.
Hallo Merlin, mittlerweile sind zu der grünen Maschine, die gegenüber den obigen Bildern noch einige Veränderungen erfahren hat, noch zwei weitere Eigenbauten im Stil er 1930/40er Jahre in anderen Farben dazu gekommen. Die zweite Maschine gibt es in Braun und die dritte Maschine in Reichsbahngrau. Die Reihenfolge ergibt sich aus der selbst vergebenen Betriebsnummer.
Die grüne Ausführung trägt auf diesen Bildern noch keine Beschriftung, die aber mittlerweile vorhanden ist, sie trägt als erste gebaute Maschine die Betriebsnummer E 91 800.
E 91 800 vor einem Zug aus selbstgebauten vierachsigen gedeckten Güterwagen im Stil der 1930/40 Jahre.
Mich würde ja mal interessieren, wie Deine 91er von innen aussehen, bzw. wie Du die 3001er Rahmen mit den 0050ern Gehäuse verbunden hast. Ich erkenne an den jeweiligen Kopfsektionen am Dach die Befestigungsschraube für den 3001er Rahmen, aber wie ist das Mittelteil befestigt?
Also die braune Farbgebung sieht klasse aus!
Mit den 3001er Fahrwerken und den 0050 Gehäusen kann sich eine ganze Schar an verschiedenen Baureihen nachbasteln lassen, oder? Wenn ich mir die Baureihen E-77, E-61 und E-49 anschaue...
Viele Grüße
Merlin
"Geduld Lewis, wir sind alle nur Menschen." [Officer Alex Murphy]