Mit gemischten Gefühlen betrachte ich diese T 66. (Vergl. Schiffmann S. 137) Niedliche Rangierlok, aber – Der Kessel ragt zu weit ins Führerhaus. – Galeriestange ist mir in dieser Art an Tenderloks (Vorbild) nicht bekannt. (Griffstange nur quer über die Kesseltür)
Die Magnetprobe ergab > Wasserkästen und Führerhaus sind nicht magnetisch. Wer verkauft solche Einzelteile? oder Eigenbau?
– die „Rückseite" ist insgesamt bei Märklin eine Katastrophe, hier hätte man beim Nachbau wesentlich nachbessern können ohne den Märklin-Stil zu stören. Es fehlen Spitzenlicht, Laternen, Kohle, Leitern, Griffstangen. Zeuke z.B. hat das andeutungsweise besser gelöst, wenn auch nur in Bakelit. Werde gelegentlich einen Gleichrichter einbauen, dann entfällt die Umschaltstange,– vielleicht reicht das Loch für ein kleines Spitzenlicht...
Hallo Heizer Ich finde die Lok nicht schlecht. Wir wissen nicht ob der Erbauer ein original zur Verfügung hatte oder nicht. Es stimmt, zum Original gibt es einige Abweichungen, wie Du schon erwähnt hast. Eigentlich ist nur die Galeriestange am Kessel bzw. um die Rauchkammertür, die aufgelöteten Kesselringe und der ins Führerhaus reinragende Kessel nicht dem Original entsprechend. Wir wissen auch nicht ob es eine Auftragsarbeit war und der zukünftige Besitzer dies so gewollt hat. Über die Schönheit der Rückseite kann man ebenfalls unterschiedlicher Meinung sein. Fakt ist aber, sie wurde dem einer Märklin T 910 nachgebaut. Die von Dir beschriebenen Fehlteile wie Spitzenlicht, Laternen, Kohle, Leitern u. Griffstangen kann ich nicht bestätigen. Die originale Märklin T hatte diese Teile nicht. Als Nachbau gab es diese Lok schon mehrfach in verschiedenen Qualitäten. Ich meine Hennig Meister hatte einmal einen Umbausatz aus Weisblech angeboten, man brauchte dafür aber eine Märklin R 910 als Basis. Das Hehrmodell basiert auf seiner TCE, die hat nämlich den 920 Motor als Antrieb und ist deshalb in den Abmessungen etwas größer. Ich selbst konnte vor Jahren einmal an einem originalen Märklin Modell die Maße abnehmen und hatte in Messing einen Umbausatz als Ätzung anfertigen lassen. Den Schornstein, die Dome sowie die Pfeife hatte ich mir auf einem Teilemarkt besorgt. Damals bekam man solche Teile noch.
Auch bei meinem Teilesatz ist die Vorraussetzung das man eine R 910 verwerten muß.
Der Umbausatz ...
... und hier das Resultat.
Ansonsten sei gesagt, diese Lok muß man mögen wie sie ist, wenn man eine BR 80 haben will soll man sich eine bauen.
ich schließe mich der Einschätzung an, dass das eine nette kleine Lok ist. Natürlich fehlen einige Tenderlokdetails der echten Eisenbahn, aber ich finde den Charme der einfachen Märklinmaschinen der Blechbahnzeit trifft sie ganz gut. Also, freu Dich dran!
Franks Maschine gefällt mir ausgesprochen gut. Sei es wegen der akkuraten Beschriftung oder der „fehlenden" Galeriestange,– einfach schön. Vielleicht sollte ich den Galeriestangenbogen einfach kappen und die seitlichen Teile belassen. Im Führerhaus den zu langen Kessel kürzen.
Ich wäre froh über die Lok wie sie ist. Weil das mal etwas fertiges wäre. Meine Kraft würde ich in die vielen anderen Projekte investieren, die es noch gibt....
Vielleicht machst du einfach in die vorderen Fenster eine Verglasung rein und in die Türen stellst du Heizer und Lokführer. Dann ist der Kessel nicht mehr zu sehen.
Das reizvolle an Tenderloks ist ja, wenn sie Tender voraus fahren. Und dann geht es mir auch so, Märklin hat für den Fall einfach keine ansprechende Rückansicht. Und von vorn sehen die Loks aus wie alle anderen, es sind eben Einheitsloks. Nur, was will man von einer so kleinen Lok erwarten? Die lebt ja von der Vereinfachung und Verkürzung.
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Ich konnte es einfach nicht lassen. Warum sollen die kleinen nicht so ausgestattet sein wie die großen Märklins? Ist doch alles nur eine Verkaufsphilosophie. Ein Supermodell wird hergestellt und immer mehr abgespeckt, damit auch alle Käuferschichten erreicht werden.... Kann mir kein Supermodell leisten, aber ein Sparmodell entsprechend sachte nachrüsten.
Fahrradventil, unten dünnen Büchsen-Blechstreifen angelötet und reversibel unter die Lok-Lasche geschoben.