Es war einmal ein armselig Blechfragment eines Freundes..... Die rot angekreuzt Teile fehlten. Mit Messing Ätzteilen wurden die Fehlteile ergänzt und ein neues Fahrgestell mit Faulhaber Getriebe Motor eingepasst. Auch der Tender ist neu. Läuft zum Schrecken der Finescaler sehr gut auf heutigen Modellbahngleisen. Blechotto
Ich denke, das ist ein einfacher Faulhaber Motor mit integriertem Getriebe. Die haben sehr hohe Übersetzungen und dann geht das mit der 1:1 Übersetzung auf die Lokachse. Mich würde die Fahreigenschaften auf Tinplategleisen interessieren. Stichwort - Auslauf.
Woher bekommt die Lok den Strom? Fehlt nur noch der Stromabnehmer und sind die Löcher in der Platine dafür vorgesehen?
Die Bauweise mit den geätzten MS-Platinen ist schon recht interessant. Das sieht alles nach rationeller Bauweise aus, wenn man Messing schön selbst in Heimarbeit ätzen kann.
Denke, sie bekommt den Strom über die Räder, die gegeneinander isoliert sind. Die Fahrt auf Tinplategleisen scheidet damit aus. Auch eine der Kolbenstangen müsste in einer isolierenden Hülse laufen. Grüße von elaphos
Danke für das Interesse! Zur Erklärung: Räder sind von Slaters , Finescale, mit Kunststoff Radkörper. Daher 2 Leiter Betrieb. Laufen daher nicht auf Blechgleisen. Auslauf 3 bis 4 loklängen ohne Lampen- mit Glühlampe starke Bremswirkung wegen Generatorwirkung des Motors. Selbstätzen ist nicht zu empfehlen- sollte professionell gemacht werden nach individuellem eigenen Design. Die Kegelräder sind mein Design, kommen auch aus professioneller Fertigung. Für eine Innenansicht müsste ich die Lok auseinander nehmen- bringt aber nicht viel zu sehen, da Getriebemotor eine Einheit ist. Weitere Rückfragen gerne. Grüße, Blechotto
Vielleicht wäre das Thema Ätzen mal ein Eintrag in der Rubrik "Beschaffung / Technik" wert. Ich denke das interessiert einige Selbstbauer. Wenn es gute Dienstleister gibt und nur wenig Vorarbeit notwendig ist, z. B. das Planen und denken und die Anfertigung von Zeichnungen, dann rückt das ja in greifbare Nähe.
Hallo Y, Die Konstruktion muss auf jeden Fall sauber selbst gemacht werden , die Ätzvorlage sollte man auch selbst gestalten, wenn man die Anforderungen kennt und erfüllt. Hilfe und Information gibt es gewiss auch reichlich im Netz.
OK, also nicht von dir. Klare Ansage. Schade. Da hat man mal einen Praktiker im Forum... "Wenn man die Anforderungen kenn und erfüllt": ja eben. Darum geht es mir. "Reichlich im Netz" ist in der Regel auch wenig Hilfe. Bewährtes kurz und knapp bringt mehr als stundenlanges Selbststudium auf Youtube.
Ok, verstehe, deine Finger zeigen auf mich! Muss überlegen, könnte den Werdegang eines kleinen Bauteils skizzieren und beschreiben, so , wie ich es mache. Mal sehen, ob ich was finde, braucht aber etwas Zeit.
#5 Räder sind von Slaters , Finescale, mit Kunststoff Radkörper. Daher 2 Leiter Betrieb.
Sind die Slaters Radreifen nicht mehr aus Metall? Dann ist auch ein 3-Leiter-Betrieb auf den alten Tinplate-Gleisen möglich... über federnde Kontaktbleche vom Gehäuse zu den Radreifen. (Patent Blechotto)
Wenn die Lok einen Mittelschleifer hätte, entsprechend verdrahtet wäre, könnte 3 Leiterbetrieb möglich sein. Für eine sichere Fahrt auf Blechschienen sind aber hier die Spurkränze wohl zu klein. Da droht ständige Entgleisung. Gruss Blechotto
Kann ich nicht beurteilen. Wenn diese die gleichen Masse haben wie zb. Atlas 3Rail würde es funktionieren. Hatte meine ehemalige Anlage auf Atlas umgestellt, auf denen alles läuft, von alt Bing über Fleischmann bis Finescale- Modelle. Blechotto