Also ich hab bei meiner RS66/12910 ne Innenbeleuchtung nachgerüstet. Hab aus 1,5mm² Kupferdraht/Kabel nen Halter gebogen. An einem Ende ne E5,5-Fassung angelötet, und den Halter mit der Schraube fixiert, die das Fahrwerk im Gehäuse hält. Strom hab ich von der Steckdose abgezweigt. Birne rein, alles Top, und jederzeit reversibel/rückbaufähig. Hab allerdings keine transparenten Fenster, sondern weiße/milchige Einlegefolien gebastelt. Die Lok hat ja ab Werk keine Fensterfolien.
Hallo zusammen, ich habe diese Lokomotive vor einigen Jahren restauriert. Nachdem ich ihre Funktionsfähigkeit getestet hatte, wollte ich eine Beleuchtung im Führerstand installieren. Dazu habe ich eine kleine Messingplatte mit einer Dicke von 0,3 mm verwendet, die ich wie auf dem Foto gezeigt gebogen habe. Ich habe eine Lampe an der Decke befestigt und um das Licht besser zu streuen , habe ich vor der Lampe eine kleine Plexiglasplatte angebracht, die ich mit sehr feinem Schleifpapier abgeschliffen habe.
Hallo Heizer. Die Altbau-Eloks dieser Epoche hatten meist ein stehendes Schaltrad. Vergleichbar mit einem Steuerrad eines Schiffes. Dieses übertrug über ketten und Wellen die Drehbewegung auf eine stehende Spindel mit Schaltschlitten am mechanischen Stufenschaltwerk am Haupttransformator und dessen Spannungsangriffe für die Motorspannungen. Was noch fehlen würde wären zwei Bremsventile. Eines für die direkte Bremse (Zusatzbremse) und eines für die indirekte Bremse (Zug und Lok). Eine Menge Rohre hin- und weg zu den Ventilen. Und auch zu der Zeit gab es schon ein Notbremsventil Bauart Ackermann. Ein Rohrstutzen mit Blindkappe die, ähnlich einem Bügelverschluss einer Bierflasche, mit einem Handgriff aufgerissen werden konnte um die Hauptluftleitung schnellstmöglich zu entlüften. Alles was Bremse anbelangte befand sich rechts an der Stirnwand (A-Säule). Wahlweise an der Stirnwand (hinter dem Schaltrad) oder über dem Frontfenster finden sich Anzeigeinstrumente für Oberspannung, Motorstrom und Oberstrom. Je nach Bauart auch noch ein Instrument zur Anzeige der Schaltstufe. Die Instrumente könnten Rundinstrumente oder Balkenanzeigen sein. Viele Grüße Roman
"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten..." Otto von Bismarck
Ne, der Stufenschalter ist in Grösse und Position ziemlich angemessen, das Vorbild der Lok sind ja die Ae 3/6 I (oder die grösseren und jüngeren Ae 4/7). Von einer Ae 3/6 I und Ae 4/7 habe ich je ein Führerstandsfoto gefunden
Grüsse
Ursin
****** alle meine Bilder und Texte verfügbar nach cc-by-nc-sa
Danke für die Links und Roman für die Beschreibung. Dann ist das Rad rechts für die Bremse.
Hätte gerne gewusst, wie weit der „Tisch" in den Raum ragt, ob er seitlich zurückspringt wegen den Türen. Ein Stuhl könnte auch vorhanden gewesen sein, aber nicht, wenn das Rad senkrecht steht. Hinter dem Fahrersitz befand sich vermutlich eine Wand. Schaltschrank? und seitlich davon jeweils ein Durchgang.
Ist es richtig, wenn ich bei dieser gedachten Ae 4/7 beide Führerstände gleich gestalte oder waren sie unterschiedlich? Senkrechtes / waagerechtes Rad ? oder 2 x waagerecht?
Ich bin gerade vorsichtig geworden weil ich das Vorbild der Lok als deutsches Fantasieprodukt gehalten habe... Und nicht in die Schweiz verortet habe. Aber: wenn es den Kollegen dort so ging wie bei der DRG, dann wurde beim Fahren gestanden. Das Sitzen wurde den Lokführern erst in den 50igern durchgehend gestattet. Man war der Ansicht, dass es den Lokführer ermüden würde, zu sitzen. Die Sicherheitsfahrschaltung übernimmt ab dann die Prüfung auf Dienstfähigkeit des Triebfahrzeugführers.
"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten..." Otto von Bismarck
Diesmal kann ich die Aussagen bestätigen @maerklino87 die Führerstände waren weitestgehend gleich und die beiden Loktypen wurden bis zu ihrer Ausrangierung in den 90er Jahren im Stehen gefahren.
Und Heizer, im von mir verlinkten Führerstandsfoto der Ae 3/6 I kann man erkennen, dass die Tische ungefähr auf die Flucht der Türen verlaufen (später wurde eine je Führerstand verschweisst) und ganz rechts ist Bremse, dann ungefähr mittig hinter dem rechten Fenster ist der Stufenschalter (das Handrad) und links ist die Handbremse. Wegen des Buchli-Antriebs ist der Durchgang nur auf einer Seite möglich und deswegen haben Buchli-Loks auch nur auf einer Lokseite Fenster und auf der anderen Wartungsklappen, respektive später Düsenlüfter
Grüsse
Ursin
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