Es geht um solche Kontaktgleise... https://www.ebay.de/itm/168163729825 Nicht um den Preis, den ich jenseits von gut uns Böse finde, sondern um die Funktion.
Ist dieses Gleis nicht absolut Nutzlos, solange nicht das vorausgehende Gleis (Hier rechts angeordnet) einen Isolierstift erhalten würde? Selbst ein verkürztes Schienenprofil wie bei den Trenngleisen im Mittelleiter würde ja hier nicht ausreichen. Wie hatte man sich das damals gedacht?
PS: Ich könnte das eine oder andere dieser Gleise gebrauchen, bin aber für solche Preise zu geizig! Hat sich mal jmd. an Selbstbau/Umbau versucht? Wie ist das ausgegangen?
beide verlinkten Angebote zeigen ein unvollständiges Gleis! Der äußere Kontaktstrang muss nämlich an seinen beiden Enden isolierende Stifte haben. Daher hat das Kontaktgleis normalerweise an einem seiner beiden Enden insgesamt 3 Stifte (zwei aus Metall und einen "überzähligen" isolierenden). Dafür muss dann in dem angrenzenden Gleis der äußere Metallstift entfernt werden, sodass dessen Ende keinen Stift mehr hat.
Hallo Andy und Axel, ihr habt ganz recht, dass dieses Angebot sch... teuer ist, wo doch die Herstellung von Schaltgleisen so einfach ist. Zunächst, was soll ein Schaltgleis? Es soll zusammen mit einem 2. gleichen Gleis einen kurzen Streckenabschnitt zunächst tot legen, um ihn dann über einen Schalter und ein Signal zu bestromen. Blockstelle nennt man das Prinzip. Für das Modellgleis baue ich solche Schaltgleise nach, indem ich das Mittelgleis auftrenne und über ein Signal, das die Trennstelle überbrücken kann, wieder zuschaltet. Ein Verfahren, das wir bei Spielertreffen, zum Beispiel in Groß Vätern, siehe unten bei "Veranstaltungen" zigfach anwenden, um Blockstellen zu ermöglichen. Für Spur O Blechgleis gibt es solche Trenngleise auch, aber ihr könnt solche Gleise auch selbst herstellen. Nehmt ein Gleisstück z.B. 280 lang, trennt die Mittelschiene nahe der Mittelschwelle mit einem Dremel, Schleifscheibe, auf und schiebt von der offenen Seite der Schiene einen Kunststoffstift in die Schiene, der die Trennstelle überbrückt, halt gibt und mit Sekundenkleber fixiert werden kann. Dann habt ihr die Schaltschiene fertig, bleibt im Schienenraster und braucht keine Stifte zu ziehen oder sonst welche Klimmzüge. Falls ihr fragt, wo gibt es Kunststoff 2,7 -3mm dick und 20 - 30 mm lang, will ich euch gerne helfen, aber viel mehr will ich nicht tun, denn die Herstellung neuer Modellgleise sowie die Bereitstellung von Ersatzteilen für Märklin forden mich schon hinreichend. Gerzliche Grüße Horst, der Soester
Beim Kontaktgleis mit der äußeren isolierten Schiene aus #1 bis # 3 geht es doch aber um eine andere Aufgabe, als das Zu- oder Abschalten des Fahrstroms am Mittelleiter. Aber recht hast Du natürlich mit der Anmerkung zu Signalen und der pragnatischen Selbstanfertigung von solchen Gleisen.
Ich hatte ja auch schon mal was geschrieben mit den Kabel und Klemmen an die Schienen. Im Grunde braucht man nur ausreichend Gleise mit gezogenem Mittelstift und zwei Kabel mit Klemme. Dann braucht es gar keine speziellen Trenngleise mehr. Früher gab es mal aus rotem Kunststoff gedrehte Stifte mit Bund in der Mitte. Die sind sehr sinnvoll, aber die Quelle kenne ich nicht mehr.
Vielleicht schreibt Andy nochmals um welche Aufgabe es bei ihn geht.
Zitat von ypsilon im Beitrag #5Vielleicht schreibt Andy nochmals um welche Aufgabe es bei ihn geht.
Na klar mach ich das...
Ne, die Unterbrechergleise zu den Signalen mit Zugbeeinflussung, das ist nochmal ne andere Baustelle. Bei denen wird ja nur der Mittelleiter Stromlos gestellt, bzw. wie Horst schon schreibt, fremdbestromt, damit die Züge wieder rollen. Solche Trenngleise aus kleinen Passgleisen zu bauen, ist ja mit recht einfachem Aufwand zu bewerkstelligen. Die Trenngleise für direkten Signalanschluss bekommt man ja manchmal mit Glück "relativ" günstig.
Mir gehts in der Tat hier um Schalt-/Kontaktgleise zur Steuerung von Magnetartikeln! Diese haben nämlich eine zusätzlich isolierte Außenschiene. Lässt sich nicht so einfach bewerkstelligen. Ich hab zum Beispiel nen Elektromagnetischen Bahnübergang 13932 B (Mit "Wippschaltwerk") hier, den ich versuche zu "automatisieren". Das geht nur über Schaltgleis. Genauso die bel. Warnkreuze. Brauchste das "Blinklichtgleis", was ja auch nur nen sehr kurzes Schaltgleis ist. Das sind eben Gleise, die nicht so einfach zu bauen sind. Aber nachdem der Preis der Auktion bei Ebay in den letzten 30 Sek. vor Ende von 40 auf 150€ gestiegen ist, bin ich vom Glauben abgefallen. Da führt kein Weg hin, auch nich, wen ne OVP dabei ist. Ich bin Spielbahner, kein Finanzanleger!
Deshalb würden mich Infos zu Alternativen oder Eigen-/Umbauten brennend interessieren. Ich meine, sone Standard-Gerade zerlegt, und das Außengleis mit Isolierpappe wieder montiert, das sollte mit überschaubaren Aufwand noch zu bewerkstelligen sein. Schön wäre aber auch eine zumindest dem original ähnelnde Anschlussplatte. Hat da schon mal jmd. pos. Erfahrungen sammeln können?
Moin. Wäre es nicht einfacher, Schaltplatten von American Flyer zu kaufen? Die legt man unter die Schwelle und stellt mit einer Rändelschraube die Vorspannung ein. Damit laßt sich das Gewicht, ab wann der Kontakt ausgelöst wird, gut variieren. Je nach Ausführung hätte man dann 1x ein oder 1x um als Kontakt. Ich bin mir ziemlich sicher, daß sich damit auch andere Fabrikate schalten lassen.
Hallo zusammen, stimmt alles, was ihr oben schreibt. Schaltgleis hat nur den Mittelleiter getrennt, "Gleis besetzt Meldung" braucht 2 x eine Aussenschiene getrennt und die Schwellen dazwischen isoliert, Mittelschiene kann aber muß nicht getrennt sein(Gleis besetzt und Signal), Trenngleis heißt, alle drei Schienen sind getrennt. Mehrere Lösungen! Stifte mit Ansatz könnte ich auch mehrere herstellen, bei 100-ten auch beim Automatendreher herstellen lassen. Für ein reines besetzt melde Gleis eignen sich Zeuke Schienen, beide Aussenschienen gegen Schwellen isoliert mit Kunststoffstiften. Lieber Andy, ich kann Dich gut verstehen, für so einen billigen Kleinkram 150 Okken ist gescheuert, wenn man eine Spielbahn im besten Sinne des Wortes aufbauen möchte, die sauber funktioniert. Herzliche Grüße Horst
Y, muß ich knipsen. Sind eigt. für Spur 0, funzen aber auch bei S. Die Ränder sind an mehreren Stellen nach oben gekantet, so daß die Schwelle nicht herunter rutschen kann, aber die Schienen nicht berührt werden. Der Schalter ist Potentialfrei.
auf Spielertreffen habe ich Schaltgleise sowohl in Spur 1 (Schmitz Bahnübergang mit Schaltgleis von Thul) als auch in Spur 0 gesehen die exakt so aufgebaut waren wie die Märklin H0 Schaltgleise. Der Schleifer betätigt richtungsabhägig eine Wippe die dann einen Kontakt schließt. Das hat bei mehreren Spielertreffen in Spur 1 super funktioniert. Leider habe ich davon kein Foto gemacht aber es war mechanisch kein Hexenwerk. Vielleicht ist das ja mal eine Überlegung wert.
Ich hatte neulich so eine Schaltwippe in der Hand und fand die Idee zuerst auch gut. Dann dachte ich mir aber, im Gegensatz zu den langen Schleifern in H0 haben wir Einzelschleifer und die geben mehrere Schaltimpulse, wenn die Lok drüber fährt. Im besten Fall drei. Und dann fand ich die Idee wieder nicht gut.
Mein Vater als alter Robotroner hätte einfach einen Reedkontakt und einen Magneten empfohlen.
Hallo , Möglichkeiten gibt es viele und es war nur so ein Gedanke. Reedkontakte benötigen Veränderungen an den Fahrzeugen (Magnete). Mir fallen noch Lichtschranken ein. Das Problem mit mehreren Schaltimpulsen gab es bei H0 auch bei beleuchteten Wagen mit Schleifern. Liebe Grüße, René
Ich denke, das ist der Grund, warum das originale Schaltgleis von Märklin so lang ist. Immer Räder von mind. 2 Fahrzeugen auf dem Gleis. ERGO: 1 Impuls, so lang, wie der Zug!
Zitat von rot im Beitrag #14Hallo , Möglichkeiten gibt es viele und es war nur so ein Gedanke. Reedkontakte benötigen Veränderungen an den Fahrzeugen (Magnete). Mir fallen noch Lichtschranken ein. Das Problem mit mehreren Schaltimpulsen gab es bei H0 auch bei beleuchteten Wagen mit Schleifern. Liebe Grüße, René
Ich denke ein starker Magnet oben am Boden eines Wagens, dann ein Stück Rundeisen in passender Länge und unten ein etwas schwächerer Magnet reichen aus. Fertig ist die Vorrichtung am Zug. Nur eine Idee, ausprobieren kann es jeder.