Schon vor längerer Zeit hab ich mir eine BR 18 ersteigert,da ich noch ne Lok für meinen Rheingold suchte. Widerum alles aus Messing gebaut,ansich sehr gut geworden,auch wenn leider die Radsätze viel zu grob ausgefallen sind. Leider ist der Motor defekt und ich bekomme keinen passenden Ersatz,da die Motorwelle extrem lang ist,und die Schnecke ebenso.Am Motor befinden sich 2 festgeschweißte Winkel,damit man diesen montieren kann. Naja,dann eben erstmal nur als rollfähige Maschine. Gebaut für 2 Schienen-2 Leiter Gleichstrom.Von Wem ?...Ich hab keine Ahnung.
Könnten hierbei eventuell auch Rehse-Teile verwendet worden sein ? Gab es vielleicht sogar einen Bauplan ? Ich meine,es ist ja sogesehen auch ne 2´C 1´,genau wie die 03 z.B. und bis auf die Räder ist der Rest sehr fein gearbeitet,grad die ganzen Anbauteile. Könnte mir vielleicht irgendwer Hilfe anbieten in Bezug auf feinere Radsätze,ich messe die nochmal genauer aus. Beim Motor muß ich sehen,wie ich das gelöst bekomme,da dieser durch das Führerhaus eingeschoben und mittels der beiden Winkel festgeschraubt wird.
Die Artikel im ersten Link sind zwar für die Spur 1, jedoch kannst Du dort sicher auch die Räder u.a. Teile finden, ggf. auch unter Verwendung der bisherigen Radreifen (die Du aus den alten Rädern gewinnen kannst) da die Radbreite der Spur 1 schmaler sind.
kannst du mal ein Bild von dem Motor zeigen? Da sollte sich ja etwas finden lassen, evtl. ist der vorhandene Motor ja noch reparabel. Ich habe ja einiges hier rumliegen...
Gruß, Bernhard
Mein Motto: Einfach, solide und wertig. Und das Recht auf Selbstreparatur!
Nein,den Anbieter kannte ich noch nicht,werd ich mir mal näher ansehen.Danke für die Links. Nunja,bei den Radreifen ist nicht mehr viel zu retten,da diese fast komplett abgefahren und auch hohlgelaufen sind.Die Lok war wohl sehr lange in Benutzung und hat einiges an Kilometern in den Rädern. Selbst die von den Vor-Nachläufern haben nicht mehr viel " Fleisch ". Eventuell werd ich die Räder auch ausbauen,die Radreifen komplett abdrehen und neue Bandagen anfertigen.Wir haben auf Arbeit entsprechenden Stahl CrMo42 gezogen,wie er auch bei der großen Bahn Verwendung findet.Leider ist das Zeug aber dermaßen zäh,das schafft meine kleine Drehbank nicht ,bzw die vorhandenen Drehstähle.
Ja,ich muß nur mal schauen,wo ich den Motor hinverkranicht hab,ist ja schon ne ganze Weile her,wo ich den ausgebaut hatte. Erinnern kann ich mich noch an einen aufgeklebten kleinen Zettel auf welchem Hellige und ne lange Nummernkombination stand. Tante Google spuckte dann als Suchergebnis die Firma Hellige aus,Hersteller von medizinischen Geräten vor allem EKG Geräten. Der Motor wird also aus einem solchen Gerät stammen und diente wohl dem Papiervorschub.
Der Erbauer der Lok war also vielleicht selber Arzt oder Sanitäter und hatte entsprechenden Zugriff auf derartige Geräte. Naja,ich werd den Motor mal suchen.
Es sind offenbar Stahlgussräder und ich sehe ehrlich gar keine Verschleißspuren. Wenn du hier ran gehst fliegen dir die Räder möglicherweise um die Ohren. Bevor die Räder abgefahren sind, haben die schmalen Messingzahnräder keine Zähne mehr. Der Motor sollte laufen und dann schau doch erstmal. Hast du Bilder vom Motor?
also, vom Zustand her, so schlimm finde ich die Räder garnicht. Ich dachte erst, die sind aus dem Vollen gefeilt...scheinen aber Guss-Rohlinge gewesen zu sein. Ich würde, wenn überhaupt, die Laufflächen leicht überdrehen. Außerdem passen die Räder zu dem "Look" der Lokomotive. Wenn neue Radreifen, dann einfachen Stahl (Stahlrohr nahtlos/ Siderohr). Mit CrMo42 wirst Du nicht glücklich...
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"Nun ja, bei den Radreifen ist nicht mehr viel zu retten, da diese fast komplett abgefahren und auch hohlgelaufen sind"
Das, was man in der Vergrößerung sieht, ist das Gegenteil. Ich sehe keinen Verschleiß. Meines Erachtens sind die Laufflächen absichtlich hohlgedreht, eventuell, um mehr Kontaktfläche zu haben.