Hallo, ich habe hier eine original Versandkiste von BING mit gebogenen Schienen für die elekr. Tischbahn. Versand erfolgte im Dezember 1929. Sehr stabile Ausführung. Ich finde solche Zeitdokumente großartig. Wollte ich mal mit euch teilen.... Grüße Mühli
Hallo Wie ich gelesen habe , kostete ein Paket bis 5kg und über 100km Entfernung 1,40 Mark . Päckchen wie wir es heute kennen gab es damals nicht . Ich kann mir vorstellen das Bing durch seine Größe Vorzugspreise für den Versand bekommen hat und die gelochten Marken das dem Zusteller signalisiert hat , das das Porto nicht zu gering ist . Nur eine Vermutung . Liebe Grüße Matthias
Hat sich vorher schon aufgeklärt während ich schrieb , kann gelöscht werden
Die Firma Bing hat doch nicht an Endkunden direkt verkauft sondern nur an Händler. Die Lieferadresse schaut aber stark nach einer Privatadresse aus. Oder gab es eine Firma " Holter " in Völklingen zu dieser Zeit?
Zitat von ypsilon im Beitrag #10Danke für den Link!
Bitteschön. Ich habe in meinen Unterlagen auch einige Dokumente, bei denen die Briefmarken diese Lochung aufweisen. Deswegen hatte ich früher schon mal recherchiert. Die Briefmarken mit Lochung konnten nur für die Firmenpost verwendet werden.
Das erinnerte mich ein wenig an meinen früheren Arbeitgeber. Dort hatten wir in der E-Werkstatt zeitweise Kabel mit dem Aufdruck " Geklaut bei XYZ"
der Karton ist ja fast 100 Jahre alt; das ist schon ein supergutes Stück. Vllt ist an Privat geschickt worden, weil es beim vorherigen Kauf Mängel an Gleisen gegeben hat, und BING hat die Reklamation bearbeitet und Ersatz geschickt., denn es sind nicht nur ganze Gleise in dem Karton, sondern auch Halbe und Viertel-Gleise.
Und die gelochte Briefmarke ist auch ein Spitzenstück.
Ich freue mich, wenn ich so etwas sehen kann. Vielen Dank für die Bilder !
Zitat von Mühli im Beitrag #9Die Firma Bing hat doch nicht an Endkunden direkt verkauft sondern nur an Händler.
Das ist völlig richtig! Das haben die Hersteller generell gemacht, also auch Bing.
Zitat von Udo im Beitrag #12Vllt ist an Privat geschickt worden,
Auf keinen Fall wurde das gemacht, dies hätte den bekannten Geschäftsprinzipien widersprochen. Bei der Adresse ist vor dem Namen R. Holter ein seltsam aussehender Buchstabe zu erkennen, den ich nach Entzifferung des 2. Buchstabens "a" als großes "F" einordne, also Fa. Demzufolge war R. Holter ein Spielwarenhändler. Ob die Schienen damals schon drin waren ist mehr oder weniger unwichtig bei der Betrachtung des originalen Bing-Kartons mit zeitgenössischer Randverstärkung. Viele Grüße Wolfgang