Die beiden letzten gelben Minol-Vierachser unterscheiden sich nicht nur im Anschriftenfeld, sondern auch im Kessel.
Der graue Kesselwagen von Guido weist auch eine Besonderheit auf. Es ist das Modell eines selbsttragenden Tankwagens, also ohne durchgehenden Rahmen. Beim Vorbild kamen derartige Kesselwagen in den 1940er Jahren auf, parallel zu den Wannentendern. Bei TRIX gab es diese Tankwagen als Einheits-Leicht-Kesselwagen (ELK) ab den 1950er Jahren.
Wenn man zum Ursprungsthema Tankstelle googelt, fallen die bekannten Namen Peter Behrens und Hans Poelzig auf, die Entwürfe für standardisierte Tankstellen erarbeiteten. - Peter Behrens war Architekt und Industrie-Designer und entwarf u.a. die AEG-Turbinenhalle in Berlin-Moabit, zahlreiche Industrieprodukte und Städtebaukonzepte (z.B. für den Berliner Alexanderplatz um 1928/30). - Hans Poelzig war ebenfalls Architekt; zu seinen Arbeiten zählen u.a. das Haus des Rundfunks in Berlin-Charlottenburg und das Verwaltungsgebäude der I.G. Farben in Frankfurt am Main.
Guten Abend, eine Weile machten sich Auhagen und OWO Konkurrenz, wer den Kraftstoff an die Modell-EMWs, -Oktavias und -Roburs verkaufen sollte. Hier die Obernhauer Variante - garantiert TT-kompatibel:
großartig pariert ;-) Allerdings stand dieser Minol Großtank nicht an der Transitautobahn. Wie ich eben nachlesen konnte, durfte man an den rot-gelben Zapfensäulen mit der Binnenwährung bezahlen. An den grün-weißen Zapfsäulen hingegen wurden harte Devisen gefordert. Allerdings gab es dafür auch besseres Benzin.
Hallo Guido, sehr nett! Unbedingt noch ein halbes Jahr auf den Dachbonden stellen und vollstauben lassen. Dann ist die im Oktober garantiert 50 Jahre wenn nicht Vorkrieg.
Guido- warum soll man da schimpfen? Das ist großes Kino! Danke! Schöne Grüße aus Hessen Botho
Nachtrag für LutzBS: Wieso ein halbes Jahr? Die spanischen Spielzeug-Flohmarkthändler brauchen dazu einen Tag Zeit, Blumenerde und Taubendreck -einreiben, abbürsten, verkaufsfertig. Ergebnis für Deutsche Touristen: Paya vor 100 Jahren vom Dachboden, sehr selten und daher eben teuer. Funktioniert bestens in Denia, Calpe, Teulada oder Jalon und anderswo. Meine dortigen Jagdgebiete. Botho
Sieht doch gut aus ,2 Fragen gab es damals schon Bosch Zündkerzen? und gab es schon mal eine "leuna" Tankstelle in Modell egal welcher Maßstab? Was das alter der "frischen" Tankstelle angeht ich würde sie in die Sonne stellen oder mit einen Langhaarpinsel der vorher durch den Dreck gezogen wurde über die Tanke gehen aber das ist Geschmackssache nicht jeder mag gealtere Sachen.
Gruss Tino
!!! Schnell lesen denn dieser Text kann sich unter Umständen von selbst auflößen!!!
Bosch wurde 1886 gegründet und ist mit elektrischen Bauteilen für Verbrennungsmotoren groß geworden, dazu gehören Zündanlagen (natürlich auch Zündkerzen), Scheinwerfer, Scheibenwischer usw.
2.) Ich konnte trotz intensiver Suche bislang keine LEUNA-Tankstelle im Modell finden, eigentlich unverständlich. Diese schmerzliche Lücke hat Guido nun erfreulicherweise geschlossen. Das bekannte (Plastefloh)-Modell der MINOL-Tankstelle basiert aber auf den Typenplänen für die LEUNA-Tankstellen.
Was noch fehlt, ist ein typischer 1930er-Jahre Tanklastwagen mit LEUNA-Aufdruck. Aber ich bin sicher, der kommt auch bald.
Hallo Dieter kann es sein das der Leuna Schriftzung aus der NS zeit ist und sich deshalb wieder alle ins Hemd machen und es aus diesen Grund keine solche Tanke gab?
Gruss Tino
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Märklin und Liebmann (in der SBZ) verwendeten auch diesen Schriftzug.
Auch andere Hersteller benutzten diese Schrifttypen. Für mich der Klassiker: Mifa ab ca. 1925. Es wäre interessant, den Ursprung dieser Schrift zu ergründen. Ich kann mir vorstellen, dass dahinter ein bekannter Künstler steckt, nur leider weiß ich nicht wer das ist.
Oja Mifa da werden die Errinnerungen an längst vergange zeiten wieder wach. Leider wurde aus Mifa zu DDr Zeiten eine art "Billigfirma" neben den zweiten großen Fahrradhersteller "Diamant",so kam es zu den Spruch"Diamant ist weltbekannt und wer Mifa fährt ist Dresche wert".........bei mir hats nur zum nen Mifa gereicht.
Gruss Tino
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Mifa war in den 20er Jahren eine hochmoderne Firma, die produktionstechnisch weit vorn lag und sich mit Opel, Diamant und Brennabor locker messen konnte. Leider hat man auf ein Direkt-Verkaufssystem mit eigener Ladenkette (Franchise-System) gesetzt. Das war nach 1933 verboten, wie so manches, und die bislang geprellten Händler scheuten Mifa. Es wurde aber dennoch massig produziert - für andere Firmen. Das war die Grundlage für die Entwicklung nach 45 - die erste Jahre fast komplett für Rußland. Es gibt noch andere Kindersprüche zum Thema Mifa. Soweit der Schwenk ins andere Thema - ich beende das hiermit.
Hallo Dieter der Spurch ist ja übel ,gehört habe ich den noch nie.Ich konnt mir erst 88/89 ein 28er Sportrad auf Rennrad umbauen mit einen 38er Rennlenker ...uh wenn ich heute dran denke da waren die Rücken und nackenprobleme vorprogramiert und erst die Suche nach eine gangschaltung die kamm aus der CSSR die Favorit ohne rasterung und mit Rahmenschalthebel aber der Knaller war eine 5fach Ritzlblock zu bekommen in Schwerin! und das Hinterrad mußte für den 5er Block anders eingespeicht werden aber es ging ...woher allerdings die Narbe stammte damit der Block drauf passte weis ich nicht mehr...war eh alles 89 hinfällig geworden dann kam mein erstes Westrad ja toll mit 10 gang Schaltung nur getaugt hat der Brassel unter Belastung nischt.
Gruss Tino
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Hallo Tino Der Spruch zu MIFA ist einem als ehemaliger Diamant Fahrer wohl bekannt und wurde auch benutzt . Es konnte einem als MIFA Fahrer schon mal passieren das man den Lenker samt Vordergabel und der Führung vom Rahmen in der Hand hatte .
Hallo Bernd, als Mifa-Beauftragter von "Historische Fahrräder e.V." muss ich dringend und nachhaltig protestieren! Beim Führen eines Fahrrades genügt es nicht, nur eine Hand am Lenker zu haben! Man muss auch noch das Fahrrad mit der anderen Hand am Sattel führen! Sonst gefährdet man die Verkehrssicherheit. Andererseits gibt es eine Rache in der Geschichte: Mifa ist wiederholt pleite und Diamant kanns besser nicht gehen. Was lernt man daraus: Baue nur das, was Du selbst verkaufen kannst und verdinge dich nicht als Lohnkutscher oder verlängerte Werkbank.