...heute am Flohmarkt gefunden, und gleich eingesteckt.... eine Bub - elektrische 00-Tischbahn Lokomotive von ca. 1935/36. Sie läuft im Unterschied zu den Bing Loks mit 18V Wechselstrom, also z.B. mit einem Märklin Trafo.
...leider habe ich da genauso wenig Erfahrung wie du. Der Motor ist aber genauso fragil aufgebaut wie bei den Bing Loks, und ich befürchte, der geht auch genauso schnell in Rauch auf? Um ihn zum Laufen zu bringen, war das gleiche Programm angesagt wie bei den 8V Motoren. Mittlerweile läuft er super! Praktisch ist vielleicht, dass man einen Märklin Trafo nehmen kann, den man vielleicht nicht ganz aufdreht.
Meines Wissens, dürfte diese Lok und der TW von Bub die einzigen 18V Motoren verbaut haben. Im Bub Prospekt steht fast schon aufdringlich 18 Volt dabei! Was waren wohl die Beweggründe für den Spannungswechsel? Ideen? Jedenfalls gemischter Betrieb mit der Bing Tischbahn dürfte daher besonders interessant werden...
Diese Lok ist ja nun einige Jahre jünger als die Bing-Lokomotiven, vielleicht haben sich die zwischenzeitlich gemachten Erfahrungen bei der Entwicklung kleiner Elektromotoren positiv auf die Haltbarkeit ausgewirkt.
Die TRIX EXPRESS Motoren von 1935 sind zwar etwas größer, aber doch relativ robust.
ZitatIm Bub Prospekt steht fast schon aufdringlich 18 Volt dabei! Was waren wohl die Beweggründe für den Spannungswechsel? Ideen?
Also ich könnte mir vorstellen, dass man bei der Wiederaufnahme der Tischbahn bestehende (regelbare!) Spur-0-Trafos nutzen wollte und nicht diese komischen Regulierwiderstände. In der Tat ist die Bub-Anschlußschiene eine der wenigen echten Neuerungen, nachdem man bei Bing die ganze Zeit über entweder die Regulierschiene (ein echter Witz) oder besagten Regulierwiderstand im Angebot hatte.
ich habe gerade aktuell keine Lok offen, aber hier siehst du den Motor einer Bing Lok: http://www.tischeisenbahn.de/Bing/BingTech/bingtech.htm Recht schöne Bilder sind auch in Peter Bergs Buch über die Bing TB auf Seite 38. Auf Seite 35 im selben Buch sind blanke Anker abgebildet. Optisch ist der Motor der Bub Lok nicht anders aufgebaut, ich denke aber die Windungszahl und/oder Drahtstärke wird wohl unterschiedlich sein?
Hallo Patrick,
deine Überlegungen zu einem "richtigen" Trafo, statt Regulierwiderstände könnten bei Bub schon eine Rolle gespielt haben? So ganz neu ist die Idee aber wohl auch nicht! In den letzten Sets der Bing Tischbahn ist bereits ein Anschluss-Gleis mit 2 Stiften enthalten, das im Prinzip techn. dem Bub-Gleis entspricht, nur halt nicht mit so ner großen Anschluss-"Lasche" dran. Siehe dazu auch Carpenters Buch Seite 91 im Bild Nummer 3. Das letzte Bing-Anschluss-Gleis sieht viel dezenter und somit gefälliger aus, im Gegensatz dazu ist der Bub Anschluss eher nur von der Blech-Form her ein altes Bing "Reguliergleis mit 2 Anschlussstiften" ohne "Regulier".
die roten Räder sind sicherlich eine Variante dieser Lok. Aber das höhere Schild würde ich nicht überbewerten, sondern eher dem Arbeiter zuschreiben, der die Tenderrückwand ausgestanzt hat. Vermutlich lag das Blech nicht richtig in der Stanzform, deutlich zu sehen auch an den Tenderseitenwänden, dass alles zu hoch ist. Im Gegensatz dazu scheinen die grünen Felder der Wasserkästen zu tief zu sein? Idealerweise sollten die grünen Flächen seitlich vermutlich alle auf einer Höhe stehen. Dann wärs optimal... Aber wer hat 1935 schon auf solche "Kleinigkeiten" geachtet?
Hallo zusammen, das einzige, was mir aufgefallen ist an den 18 V Motoren, ist die Tatsache, dass die KB Bürstenfedern deutlich stabiler sind als die von Bing. der eigentliche Schwachpunkt sind die Räder (zumindest bei meinen beiden), da sie sehr leicht oxidieren und einen hellgrauen Belag bilden. Das geht relativ schnell auch im normalen Fahrbetrieb, dann wird die Lok immer langsamer. Abgeraucht ist mir bisher keine.
Grüße Rainer
PS Meine beiden elektrischen Loks haben grüne Räder. Zusätzlich zu bemerken ist das bisher alle Uhrwerksloks keine Puffer haben, aber alle elektrischen Loks mit Puffern ausgestattet sind. Die Wagen haben generell keine Puffer