Wie versprochen zeige ich Dir/Euch ein Rampensystem aus Holz aus der frühen DDR. Der Hersteller ist mir unbekannt, eine Markung ist auf den Teilen nicht zu finden. Es ist aber definitiv kein Eigenbau.
Das Rampensystem besteht aus zwölf Teilen. Der Durchmesser (Gleismitte/Gleismitte) beträgt rd. 89 cm. Die maximale Höhe ist 7,5 cm. Interessant ist das auf den Teilstücken verbaute Gleissystem. Es ist bereits herstellerseitig verbaut worden und ist ein 3S-3L-Gleis mit profilierten Schienen und Pappschwellen. Ein Teilstück ist ein Anschlussgleis. Alle Rampenstücke snd herbstlich "begrünt". Leider wurden die Stirnseiten und Befestigungsleisten rot gestrichen. Ich glaube nicht, dass das so original ist. Ob ursprünglich noch eine Brücke dazugehörte, weiß ich nicht. Es gibt jedenfalls noch ein kleines gerades Gleisstück auf Holzbettung. So, jetzt noch zwei Bilder:
Hallo Christian, eine Brücke ist wohl das Mindeste, was noch ergänzt werden müsste. Sonst wäre der Spielspaß etwas arg eingeschränkt. Als Basis für einen Ablaufberg wahrscheinlich leider nicht so gut zu verwenden, es sei denn die 55 bekommt noch einen Tenderantrieb spendiert. (Oder Tino hilft mal mit einem seiner Schwermetalldampfer aus ...) Aber zum Testen kann ich gerne mit den HfV-Wagen vorbeikommen.
Christian, ein sehr interessantes Stück! Doch wofür? Da rate ich noch. Als Berg-und-Talbahn war das ja wohl nicht gedacht. Mit einer Brücke -wo? Ablaufberg -warum dann rund? Spielwert -so eher keiner. Okay, man könnte den Kreis auflösen und ein S bauen oder mehr? Dann wäre dort am Wendepunkt auch eine Brücke möglich. Und dann wäre das alles kein Geheimnis mehr. Eher Modellbauer-Alltag. Aber warum ist da ein Anschlussteil vorgesehen? Ich glaube aber eher, wir wissen noch nicht, was das ist. Vielleicht ist auch noch nicht klar, warum die roten Flächen vorhanden sind. Wir sollten das Geheimis dieses Kreises ergründen. Zumindest versuchen. Vielleicht gibs ja sogar Katalogbilder mit Erklärung -nur wo? Herzlichen Dank für die Bilder -wieder mal ein Geheimnis unserer Modellbahn! Schöne Freitagsgrüße aus Hessen Botho
Hallo Freunde, wieso soll der Rampenkreis aus der DDR sein. Es wäre nachzufragen, woher das Objekt gekommen ist. Die darauf befindlichen Schienen sind mir im Osten von Deutschland, nicht bekannt, da ja Dreileiter nur eine sehr kurze Lebensphase hatte. Es ist natürlich gut möglich, dass hier ein Eigenbauer, seine Hand im Spiel hatte. Entsprechendes Eigenbaumaterial gab es reichlich! Ich würde mich freuen, wenn ich das Stückchen Schiene mal zur Begutachtung in die Hand bekäme. Gruß Gerhart
Leute, gibt es eine Meinung zum Anschlussgleis? Dass es in dieser Gleisart auch gerade Stücke gibt, zeigt das eine vorhandene Teil. Also könnte das mit dem S und einer Brücke in der Mitte schon stimmen. Wieso aber dann das Anschluss-Stück auf halber Höhe im Bogen? Schönes Wochenende wünscht allen Blech
Hallo Cristian, verstehe mich nicht falsch, mich interessieren nicht die Personen, sondern Stadt, Land usw.. Man kann ja nachfragen, woher das interessante Stück gekommen ist. Vielleicht kommt man dann in die Richtung des Erbauers oder ist das ein Geheimnis? Es ist ja auch nicht auszuschließen, dass es mal eine Schaufensterdekoration gewesen ist. Ich kann mich erinnern, dass zur Weihnachtszeit in einigen Schaufenstern Modellbahnen gefahren sind. Es war damals vielerorts üblich, ich spreche von den Nachkriegsjahren, so 1947 - 65, die Schaufenstern mit der jahreszeitlichen Thematik auszuschmücken. Mit HO und Konsum ging das dann leider aber den Bach herunter. Gruß Gerhart
Botho, über das Anschlussgleis als Rampenteilstück habe ich auch schon gegrübelt. Eine Erklärung könnte die grundsätzliche Geometrie des Rampensystems sein. Es ist nämlich kein "S" möglich. Dazu müssten es zwei identische Rampenhalbkreise sein. Es ist also keine "8" so leicht möglich. Hier ergibt das System einen Kreis. Damit könnte dann eine Anlage mit zwei ineinander verschlungenen Gleiskreisen bzw. kleinen Gleisovalen aufgebaut werden. Bei kurzen Zwischengeraden würde die Anlage sehr kompakt werden, was ich wieder sehr faszinierend finde.
Gerhart, das Rampensystem ist schon viele Jahre in meiner Sammlung. Es stammt aus der DDR (Land), genauer aus Sachsen (Region). Den Namen und den Ort, von dem bzw. wo ich es erworben habe, bekomme ich im Moment nicht zusammen. Vielleicht fallen sie mir wieder ein. Vielleicht habe ich auch noch irgendwo Notizen darüber. Ich werde mal nachschauen.
Christian, das sind nun mal schon drei oder gar vier Ansatzpunkte: 1. Du sagst, dass damit kein S machbar ist. Also was dann? 2. Es gibt ja auch eine Gerade -wofür? Für dieses Teil oder allgemein? 3. Anschlusspunkt mitten im "Berg" ist seltsam. Warum ausgerechnet dort? 4. Die Rotlackierung der Stirnwände: Bastler -warum? Eher nicht -warum dann? Wir haben es hier also wirklich mit einer interessanten Sache zu tun. Schönen Sonntag wünscht Botho
Hallo Freunde und Tüftler des geheimnisvollen Gleisovals,
meiner Meinung nach handelt es sich um keinen industriell hergestellten Gegenstand. Ich denke,dass man auf einer Anlage links und rechts des Ovals eine Auf-bzw Abfahrt baute und diese hinten mit einer größeren Brücke verband und vorn evtl einen kleinen Bahnhof hinbaute.So könnte ich mir dieses Problem erklären.Es gab früher vor 50 , 60 Jahren einige Firmen,welche solche Rampen herstellten.Unten ein mit Holzleisten hergestelltes Gerippe, welches mit Leinewand bespannt war und darauf Gips mit bunten Sägemehl bestreut. So kann ich mich noch daran erinnern,
ich habe doch auch nichts davon geschrieben,daß deine Rampe aus Holzleisten, sowie Gips und Leinen besteht. Sondern habe nur mitgeteilt,wie ich diese Rampen von vor 50 - 60 Jahren her kenne.
Im ME gab es von diesen System ein zwei Bilder in schwarz/weis auch die Brücke nebst Lok war abgelichtet...was im Text stand weis ich nicht mehr auch nicht die Ausgabennr. Wünsche fröhliches suchen bis maximal 1970.
Gruss Tino
!!! Schnell lesen denn dieser Text kann sich unter Umständen von selbst auflößen!!!
...ich habe doch gewußt das ich so eine "Rampensau" schon mal gesehen habe ..... Firma Klötzer,dürfte ja einigen östlich der elbe was sagen. anklicken und nach unten scrollen http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...ed=0CIwCEK0DMEw
!!! Schnell lesen denn dieser Text kann sich unter Umständen von selbst auflößen!!!
Hallo, es wird wohl eher nicht das Modell von Klötzner sein, da dieses eine Acht bildet. Das Exemplar von @Holzschwelle bildet einen Kreis. Da wùrde auch der Viadukt nicht passen (Höhe und Länge). Die Bäume(?) scheinen auch nirgends zu fehlen.