dieselbe Spurweite habe ich bei mir auch gemessen.
An Hand Deiner Bilder habe ich mir den Brenner nochmals angesehen und festgestellt, das der Aufnahmekasten für den Brenner nur lose eingesteckt ist und wieder unter den Führerstand angelötet werden muss.
Außerdem bin ich mittlerweile fest der Überzeugung, das der Nippel, welcher oben auf dem Kessel geschraubt war zum Brenner gehört und an der Stelle beim Kessel ein Sicherheitsventil gehört. Das Gewinde sieht nicht metrisch aus, wird wohl irgendein Whitworth-Gewinde sein. Da kenne ich mich überhaupt nicht aus.
es wird schwer sein zu ermitteln, um was für ein Gewinde es sich handelt. Die Aufnahme ist aber eingelötet. Damit wäre es möglich eine metrische Aufnahme einzulöten und ein Sicherheitsventil von Wilesco zu benutzen, wenn die Lok laufen soll.
ein neues Sicherheitsventil einzulöten ist wahrscheinlich die beste Lösung. Nach Bildern aus dem WWW müssten Pfeife und Ventil sowieso getauscht werden. Auch bei Wolfgangs Lok ist das Sicherheitsventil in der Mitte vom Kessel. Ich habe noch kein Bild gefunden, auf dem es so aussieht wie bei meiner Lok.
die Pfeife hat ein kleineres Gewinde als die Aufnahme für das Sicherheitsventil. Der Stopfen vom Brenner passt in die Aufnahme vom Sicherheitsventil, aber nicht in das Gewinde von der Pfeife. Und die Pfeife passt auch nicht die Aufnahme vom Brenner. So ist es jedenfalls bei meiner Lok. Wie es bei Wolfgang ist müsste er uns erklären.
es wurde bereits an der Lok gelötet. Da kannst du nix kaputt machen. Vorausgesetzt natürlich, es werden die neuen Aufnahmen sauber gelötet. Passt die Pfeife auf eine Bing Lok? Wenn ja, ist es das gleiche Gewinde, welches auch Wilesco benutzt.
ja , an der Lok wurde schon nicht fachgerecht gelötet. Wahrscheinlich mit Lötkolben und normalen Lötzinn. Richtig wäre mit Flamme und Silberlot zu löten. Und das ist eine Sache, die ich auch noch nicht gemacht habe. Es ist meine erste und bis jetzt einzige Echtdampflok, da kann ich Dir auch nicht sagen, wo die Pfeife noch passen könnte. Warten wir mal das Wochenende ab, Mike (haensel) wird sie begutachten und dann sind wir vielleicht schon etwas schlauer. Ich schau mal, ob ich noch Bilder vom Ventil und Verschluss-Stopfen des Brenners machen kann.
Und häng mich mal an diesen alten Beitrag, da ich kürzlich auch eine "Vulkan" gekauft habe.
Natürlich - leider - auch nicht ganz komplett.
Ich hätte gerne Eure Einschätzung; ist es eine Originale Ernst Plank - oder so wie bei Radiguet - ein Nachbau?
Sofern alt und original: Originalität der Anbauten, Kamin, Radwerk, Zylinder?
Ich hab noch Pfeife und Sicherheitsventil bei mir in der Fundkiste. Die stammten von einer Dampfmaschine im Fragment, das ich Ernst Plank zugeordnet hatte. Könnten diese Teile stimmig sein?
Es gab die Vulkan wohl in mehreren Versionen, langer und kurzer Kessel und mit/ohne Dampfdom.
die Lok sieht m.E. authentisch aus. Es müsste eine 403a in Spur 8 (65mm) sein, 16cm lang, 15cm hoch. Die 403 ohne Pfeife taucht bereits in den Katalogen Numa Peterson 1889 und Aug. Wahnschaffe 1890 auf. Wobei diese wohl seit Anfang 1880er im Programm war. Die 403a findet sich dann 1895 im Katalog Plank, hier dann aber ohne Tender. Ein letztes Mal ist die Lok 1902 im Katalog, wobei die 403 nun die 403/00, die 403a nun die 403 etc. wurde:
1903 wird die Spur 8 aus dem Programm gestrichenen.
Hier zwei Bilder von neueren Modellen, um 1900 waren die Fahrgestelle vernickelt, der Führerstand mit eckigen Umrandungen, die Schraube für die Überprüfung des Wasserstandes mittig im Kessel. 124a, entsprach früher der 403a:
lange habe ich nichts mehr über den weiteren Verlauf der Reparatur meiner "Vulkan" geschrieben. Schon im vergangenem Jahr konnte ich die funktionsfähige Lok entgegennehmen.
Auf diesem Weg nochmal herzlichen Dank an Mike für die Hilfe.
Damit ist das Kapitel aber noch nicht abgeschlossen. Vielleicht finde ich irgendwann mal noch bei meinen Besuchen auf Trödelmärkten preiswert Gleise und/oder Wagen für die Lok. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Hallo Axel, das ist ja phantastisch, was Mike hier gemeistert hat. Glückwunsch! Ich hoffe, er liest hier mit, denn ich habe von ihm schon lange nix mehr gehört oder gelesen. Andernfalls richte ihm schöne Grüße aus, ich schätze ihn sehr! Den Schlot so gut zu rekonstruieren, ist schon Spitze. Ist das mit dem Überdruckventil so ok? oder muss hier noch eine andere Lösung gefunden werden? Viele Grüße Wolfgang
ja der Mike ist schon eine Wucht, er hat die Maschinen, die Erfahrung und die meisterlichen Hände für so etwas. Ich werde ihm Deine Grüße ausrichten. Der Schlot ist eine Eigenkreation von mir. Die Kappe habe ich mir im April während meinen letzten Besuch in UK bei einer "Gartenbahn"-Veranstaltung gekauft.
Auf dieser Veranstaltung hatte ich auch meine "Vulkan" mitgenommen. Ein Händler hat das Gewinde für das Überdruckventil vermessen und mir angeboten, es anzufertigen. Regelbar und im Vintage-Stil, seine Visitenkarte habe ich und so müsste ich mir bloß mal einen Ruck geben und ihm bescheid geben.