Seit etwa einer Stunde mache ich mir keine Gedanken mehr, woher die fehlenden Türen zu bekommen wären, sie werden einfach selbst gemacht in der Manier der originalen Türen, die Fenster nach innen erhaben...
Für den Motorwagen musste ich aus den Wagen das Mittelteil aussägen, übrig bleibt ein Rest für zwei Türen, wenn ein Schrottwagen zur Verfügung steht, bekomme ich daraus sechs Türen, drei links, drei rechts angeschlagen. Ein kompletter Zug hat 12 Türen...
Das einzige, was noch an der Türe fehlt, sind die Türgriffhalter aus Blei sowie Türgriffe, wie bekomme ich eine Lösung alternativ ....?
Die kleinen Haken an der Türen werden etwas nach innen gebogen, und damit passt die Türe supergut und lässt sich auch gut öffnen und schliessen...
Es gibt Diabolos, das ist Luftgewehrmunition, mit Durchmesser 4,5 mm und 7,6 mm. Die für 7,6 mm sind bei mir Isolatoren an allen Projekten der Y-Bahn. Die 4,5er liegen hier auch rum, wenn es mal ein kleines rundes Stück Blei braucht. Das Problem ist nur, dass das Zeug weich ist und sich im Grunde nicht bohren lässt, weil es sich auch schlecht anfassen lässt. Vielleicht geht es einfacher indem die Teile in eine (am besten teilbare) Matritze / Bohrung gegeben und mit dem Dorn / Nadel / Nagel gelocht werden.
Langsam geht es weiter, und noch eine kleine Stellprobe soll mir zeigen, dass die Farben gut passen. Während der Arbeiten habe ich den dritten Zug geplant, er soll nach dem Hamburger S-Bahn Farben gestaltet werden, blau...
Heute erhielten die Inneneinrichtungen die Beleuchtungen, anschliessend die Sitze etwas Farbe, zum Kontrast der Sitze ist der Wagenboden dunkel gehalten, schwarz...
Nun sieht es danach aus, dass in Berlin drei Züge fahren werden, der blaue Zug ist in Vorbereitung...
Hallo Georg Mega was du da aus den Schrottwagen gemacht hast, aber du hast geschrieben das die Schrottwagen von Bing sind, ich dachte, die sind von Bub
Während Udo seinerzeit nur eine Rampe für Auf- und Abfahrten benötigte, wurden jetzt zwei Rampen eingeplant. Die vorhandene Rampe besteht aus 14 Blechsockeln in ovaler Form, während sich bei der neuen Rampe eine Holzbauart als schneller zu bauende Lösung anbot, ausserdem verschwinden die gewaltigen Holzvorräte im Keller...
Mit Dachlatten und Rührstäbchen der "Cafe to go" Shops entstehen nun elf neue Rampenteile für die Abfahrt, und Udos Auffahrt mit den Blechpfeiler liegt auch direkt daneben. Theoretisch könnten die Brückenteile noch unterfahren werden, das aber wird später beim Aufbauen der gesamten Anlage entschieden...
Niemand ahnt, wieviel Arbeit in dem Projekt steckt, auch Michael hat eine Menge Arbeit mit der gesamten Elektrik. Wir sitzen seit Monaten an der Hochbahn und tauschen uns regelmässig Daten aus, trotzdem macht es Spass, dafür, dass wir für zwei Tage die gesamte Anlage ausstellen...
Der Bahnhof wurde nun fertiggestellt, das Flachdach bekam oben eine dicke Filzlage, um die darunterliegenden Schrauben zu verdecken. Die Gleise wurden in die Holzkonstruktion eingelassen, um mehr Platz zu den Oberleitungen zu bekommen. Es fehlen noch die Zielschilder unter der Decke und vielleicht eine Beleuchtung...
Auch die Rampen wurden bereits aufgebaut, um zu sehen, ob die Züge hochfahren können, alles passt bis jetzt...