Zitat von ypsilon im Beitrag #23Jeder kann sich umbringen wie er selber will, aber so eine Empfehlung halte ich für grob fahrlässig und wenig fachmännisch. Ich finde diesen für unsere Zwecke unglaublich teuren Trafo hier: https://www.amazon.de/VoOqo-Variac-Trans...g/dp/B0DNZBDX2G
Das ist ganz offensichtlich anhand der Bilder ein klassischer Ringkerntrafo mit stufenlosem Abgriff auf einer Sekundärwicklung, die sogar bis 300 Volt geht. Klar kann man den an das Gleis anschließen und hat dann ggf. auch mal 50 Volt drauf. Aber im anderen Fall auch schnell 300 Volt. Die Kurzschlussicherung ist offenbar eine einfache Schmelzsicherung, was für unsere Zwecke unpraktisch ist, zumal sie wohl bei 35- 50 Volt gar nicht reagiert. Natürlich kann man sich einen mechanischen Anschlag basteln, damit man den Stellknopf nur bis maximal 50 Volt drehen kann, aber sicher ist das nicht. Und was da noch ein Trenntrafo "retten" soll kann ich nicht nachvollziehen. Technisch gesehen ist das ein Trenntrafo, sofern ich bislang alles richtig gelesen habe. Man braucht eine Sekundärwindung, sonst kommt man von 230 Volt primär nicht auf 300 Volt sekundär.
Ich arbeite mit diesem Gerät und das erscheint mir immer noch das preiswerteste zu sein, was 50 Volt abgibt. https://www.pollin.de/p/quatpower-laborn...-v-0-3-a-351565 Es ist auf 3A Strom begrenzt, den man auch niedriger einstellen kann, was dann als Kurzschluss-Schutz wirkt, auch wenn dennoch Strom fließt bis zur eingestellten Grenze. Der Ausgang ist allerdings Gleichstrom. Damit kommen wir aber klar. Ich brauche den Stelltrafo zur Bewertung der Motoren mit Strom und Spannung; er ersetzt mir das Meßgerät. Manche Motoren brauchen auch 24 Volt und ständig hat man auch mit Niedrigspannungen zu tun, z. B. um Glühlampen zu testen oder deren Spannung festzustellen. Also ist das Ding einfach unverzichtbar in der Werkstatt und ersetzt für Ausstellungen auch einen Fahrtrafo.
Ich besitze die amerikanische Version (die ein besseres Voltmeter hat, insbesondere bis 50 Volt, im Vergleich zur europäischen Version, bei der die Skala 0-35-50 am Anfang steht und schwer ablesbar ist). Ich werde auf jeden Fall einen 220-V-auf-110-V-Wandler verwenden, da es sich um eine amerikanische Version handelt (so habe ich auch mit alten Lionel-Transformatoren aus den 1950er-Jahren gearbeitet, die ebenfalls amerikanische Versionen waren).
Sollte ich im Hinblick auf den Kurzschlussschutz eine kleinere Sicherung als die 5-Ampere-Sicherung verwenden, die 3 Ampere liefert, damit sie im Kurzschlussfall auf die gewünschten 35-50 Volt reagiert?
Allerdings war der mechanische Stopp bei 50 oder 55 Volt mein erster Gedanke, da meine Spannung darüber hinaus unbrauchbar ist.
Ich werde zunächst beobachten, wie die sechs starkstromloks reagieren, und dann den mechanischen Stopp einbauen.
Die Leistung Das Netzteil, das Sie mir im Link geschickt haben, sieht sehr gut aus (es wäre der nächste Schritt, falls sich der Variac als gefährlich erweist). Soweit ich weiß, funktionieren diese Niederspannungsmotoren aber auch mit Gleichstrom.
Übrigens gibt es auf YouTube ein Video, in dem diese Motoren so verwendet werden …
@Thomas: In der Artikelbeschreibung des verlinkten Amazon-Trafos steht explizit "Trenntrafo". Daher habe ich das mal als gegeben angesehen.
OK, die Schaltungsvariante mit den 300 Volt kannte ich noch nicht. Das ist interessant. Ich sehe das so: Der erste Teil (du schreibst 77%) dient als Spartrafo, der hintere Teil (der Rest von 23%) wird dann über den Ringkern bedient und da dort noch Windungen sind aber bis 300 V hoch transformiert. Was man mit Strom doch alles anfangen kann!
@Niko: Jenachdem man den Stecker herum steckt, kann aber dennoch die volle Netzspannung am Gleis anliegen, jedenfalls das Potential gegen Null (Masse). Oder sehe ich das falsch? Die Amerikaner nutzen Stecker, die man nicht verdrehen kann (zumindest bei der Variante mit Schutzkontakt nicht). In Deutschland ist das anders, hier haben die Stecker keine festgelegte Richtung.
Papier und Internetseiten sind bekanntlich geduldig. Die Artikelbeschreibung (aus dem Chinesischen übersetzt?) sagt zwar "Trenntrafo", jedoch ist die Baugröße für einen 500 VA Trenntrafo viel zu klein. Von der Baugröße her passt das nur für einen "Spartrafo", der nicht nur eine Wicklung weniger hat sondern auch mit einem kleineren Eisenkern auskommt.
Liebe Leute, mich gruselt es etwas, wenn ich diese Diskussion über die Stromversorgung von sog. Starkstrom Lokomotiven lese. Die sog. Allstromotoren von Märklin und Bing laufen auch mit Gleichstrom - sogar besser als mit Wechselstrom. Bei der 66er Schaltung kann es lediglich zum Kleben des Kipp-Feldmagneten kommen wegen der Remanenz. Dagegen hilft ein Stückchen Pappe als Zwischenlage. Die sichere Stromversorgung kann narrensicher mit 2 Gleichstromfahrstellern von z.B. Fleischmann oder LGB erfolgen, die auf der Glechstrom- Ausgangsseite in Reihe geschaltet werden. Durch die Trennung von Gleich- und Wechsel strom im Fahrsteller über die eingebauten Gleichrichter ist eine Rückwirkung auf die 230V Seite ausgeschlossen und somit ungefährlich. Bei einer Reihenschaltung von 2 Wechselstromtrafos wie Märklin ist das nicht der Fall und somit gefährlich bei Berührung eines gezogenen Steckers. Mein Vorschlag daher: nehmt 2 oder auch 3 LGB Fahrsteller und schaltet sie in Reihe. Auf der Gleichstrom Seite !!!!!!! Grüße von Blechotto
Der von Thomas beschriebene Fehlerfall ist eigentlich ein Dreifachfehler und nicht so einfach herbeizuführen. Er bedeutet, dass sich beide Fahrsteller wie normale Trafos verhalten, dh beide Gleichrichter Wechselstromdurchgang haben und eine Person die Stifte des gezogenen Netzsteckers festhält. Bei nur einem durchgängigen Gleichrichter kann keine Rücktransformation erfolgen weil sich Gleichstrom nicht transformieren lässt. Üblicherweise sind handelsübliche Fahrsteller überlastsicher und schalten ab bevor der Gleichrichter riecht. Daher habe ich kein Problem mit der Reihenschaltung von handelsüblichen Gleichstrom Fahrstellern für Modellbahnen. Natürlich ist ein Labornetzgerät schöner , aber auch teurer, während sich zB LGB Geräte leicht finden lassen, sofern die Leistung für die persönlichen Anforderungen ausreicht. Im Spielbereich möchte ich aber von jeglichen Spannungen über 65V abraten. Grüße von Blechotto
Na, Otto, aber eine Tatsache unterschlägst du hier, und zwar dass die verbauten Gleichrichter NICHT für Summenstrom und Summenspannung der Reihenschaltung ausgelegt sind!
Zitat von DRG-ler im Beitrag #33Na, Otto, aber eine Tatsache unterschlägst du hier, und zwar dass die verbauten Gleichrichter NICHT für Summenstrom und Summenspannung der Reihenschaltung ausgelegt sind!
Die Gleichrichter erhalten keine höhere Spannung, da es sich um eine Reihenschaltung handelt. Natürlich regelt der LGB- oder ein anderer DC-Controller die Stromstärke automatisch. Also kein Problem. Der Vorschlag von BlechOtto ist vergleichbar mit der Verwendung mehrerer Batterien, beispielsweise 1,5 V, um eine höhere Spannung zu erzielen. Dies wird bei allen möglichen batteriebetriebenen Geräten ständig angewendet. Aber natürlich müssen Sie es nicht tun, wenn Sie das nicht möchten. Ich selbst nutze diese Methode ständig, wenn ich in meinem Garten eine Hochspannungzug betreibe.
Fred, da würde ich sagen, informier dich nochmal, oder frag ChatGPT. Die KI ist zwar doof, aber das weiß sie. Natürlich liegt am zweiten Gleichrichter die (hier) doppelte Spannung an.
Das es bei dir funktionieren möge, will ich nicht abstreiten. Aber dafür geplant war das nicht. Verwechsle das nicht mit ner Reihenschaltung von Batterien, das ist ne andere Baustelle!
Als pensionierter Elektronikingenieur mit 45 Jahren Berufserfahrung muss ich ChatGPT nicht fragen. Ich weiß, wovon ich spreche, aber Sie müssen mir nicht glauben.