Hallo Zusammen Diese Bing 2 B 1 Lok hatte es mir am Anfang meiner Tinplate Infektion auch angetan. Bildete ich mir damals doch ein sie wäre eine passende Rheingold Lokomotive. So kaufte ich mir bei einem Händler aus Leonberg diese Bing Maschine.
Die Karosserie der Lok war ok, der Antrieb war ein Starkstrommotor, der Tender falsch. Normalerweise ein Fall zum Umtauschen, aber ich wollte die Lok unbedingt behalten. Damals gab es noch kein Internet, Kontakte zu Gleichgesinnten hatte ich keine, es war eine schwierige Zeit. Also baute ich mir erst einen Tender unter Verwendung von Katalogbilder nach. Irgendwann kaufte ich bei Hehr einen B Motor bastelte so lange bis er in die Lok passte. Aus dem Kreis des Stammtisch Frankfurt hatte ich vorher die Maße erfahren, die waren fast identisch. Bestimmt 15 Jahre später, am Anfang der 2000 Jahre fand ich in Mühlheim einen stark vom Rost angenagten originalen Tender, leider ohne Drehgestelle. Die besorgte ich dann irgendwann nacheinander auf den verschiedensten Märkten bzw. Börsen. Keine Lok hat so lange gebraucht bis sie fahrbereit so da stand. Jetzt zu den Bilder.
Wie gesagt der Lack der Lok war für Bing Verhältnisse und in Anbetracht ihres Alter gut.
Hier der falsche Tender, ich hatte gehört das verschiedene Loks dieser Reihe einen solchen Tender besitzen aber die Farbe passte auch nicht.
Der hier gehört nach meinem Kenntnisstand eher zu einem englischen Bing Modell.
Jetzt der passende Tender, ...
.. wie erwähnt fand ich den ...
... auf der Börse von Botho Wagner in Mühlheim.
Mittlerweile besitze ich auch die passenden Bing Wagen dazu.
Vor Jahren kaufte ich auch das Wrack einer Spur 0 Bing 2-B-1 Lokomotive, um sie in eine Spur-2-C-Lokomotive umzubauen, ähnlich denen, die in den Niederlanden bei der Nederlandsche Centraal Spoorwegmaatschappij (Niederländischen Zentralbahngesellschaft) fuhren. Mit ihrer gelben Lackierung waren sie zu Beginn des letzten Jahrhunderts spektakuläre Lokomotiven auf den niederländischen Schienen. Später kaufte ich auch eine gut erhaltene Spur-2-B-1, um ein Originalexemplar daneben ausstellen zu können.
So sah die NCS-Lokomotive tatsächlich aus. Die NCS bestellte zwischen 1910 und 1914 insgesamt acht dieser Lokomotiven bei Maffei. Bei der NCS trugen diese Lokomotiven den Spitznamen „Zeppelin“. Sie wurden zwischen 1947 und 1953 außer Dienst gestellt. Kein Exemplar ist erhalten geblieben.(Bewerkt)Origineel herstellen
Hallo Reinhart Sieht gut aus! Ich würde noch darüber nachdenken den Boden vom Führerstand der Lok hinten mit dem Dorn zum Tender zu verkürzen. Der Überhang stört bzw. ist zu wuchtig, schau Dir mal das original Foto von Hans genauer an. Was für ein Fahrwerk hast Du genommen? Gruß Frank
Recht hast du, Frank, leider ist das dicke Ende original Bing... weshalb auch immer so gestaltet..... denke, ich kürze den Tenderboden. Fahrgestell und Tender habe ich als MS Ätzplatte entworfen. Tender ist Bing nachempfunden. Radsätze von Slaters , fährt auch auf LenzGleisen. Lok ist sozusagen ein "Crossover " Mit Faulhaber Motor wäre sie auch digitalisierbar. Grüße Reinhart
Hallo Reinhart Das Teil sieht gewaltig aus besteht aber aus einem doppelten Boden der sich mit dem Dremel gut bearbeiten liese. Ich habe mir das an meiner Lok angesehen, wenn Du den unteren Boden heraus trennst und an den Seiten die Hälfte in der Höhe u. Länge wegnimmst sieht das Bild viel stimmiger aus. Den Tender würde ich so belassen. Mach Dir doch einfach mal eine Zeichnug wie das dann aussehen würde. Gruß Frank
Am Tender sehe ich die üblichen Kurbeln, Fußtritte, Haltestangen. Das wird die große Lücke jetzt noch etwas optisch schließen. Aber je länger man auf die Lücke starrt umso größer wird sie. Vielleicht ist es doch die beste Option, den Tender vorn etwas zu kürzen.
Wer mehr über das Vorbild erfahren möchte, und Niederländisch versteht oder sich zumindest rudimentär orientieren kann, findet hier weitere Informationen:
Hallo Reinhart Die Steuerung würde ich im Prinzip auch so belassen. Evtl. je nach Machbarkeit den Antrieb noch etwa 1 cm nach hinten versetzen und die Treibstange auf die erste Kuppelache, wie beim Vorbild verlegen. Gruß Frank