Hallo, lange gab es keine neuen Beiträgen zum Thema "Bahnhofsmodelle von H&K".
Um mal wieder in die vorderene Reihen zu gelangen, möchte ich heute mit dem den schon Temos2 (aka Wolfgang Ziemert) kleinbildlich gezeigten Bahnhof Einödsbach aufwarten. Kleinbildlich war vielleicht gar nicht so schlecht - im übetragenen Sinn. Das Modell besticht durch seine Maße: 17,2 x 11,7 x 7,5 cm. Dafür waren damals in Leipzig 8,45 DM zu zahlen.
Auch wieder interessant die Wahl des Namens für das Modell: Nicht etwa Einöd oder Einsiedel (sowohl Bez Suhl wie Bez Karl-Marx-Stadt) - beide verfügten sogar über einen Bahnhof, sondern der des südlichsten Fleckens in Bayern ziert das Schild am Hausbahnsteig.
Die Gleise haben die Spurweite 16,5 cm, wirken allerdings eher wie eine Verkleinerung der portugisischen Breitspur (nicht etwas 1520 sondern 1665 mm = 5 portugisische Fuß). DIe Preiser-Schwester wird ebenso wie die Reisende von Herr (die auf dem Kanaldeckel), die Räumlichkeiten des Bahnhofsgebäudes ohne Beule zu betreten. Der nebenan im Scheffler-Diorama sitzende Riese sowieso...
Hinkel und Kutschbach ist mir aus meiner Kinderzeit bekannt. In das Geschäft am Ende des Neumarktes habe ich einiges von meinem Taschengeld für Piko Spur N gebracht. Ich habe auch mitbekommen, dass die Firma wohl um 1972 verstaaatlicht wurde und dann anders hieß. Ich glaube HO Spielwaren oder so. Wir nannten es aber noch jahrelang mit dem alten Namen. An Gebäudemodelle aus eigener Produktion kann ich mich nicht erinnern. Wie sind die oben gezeigten Gebäude zeitlich einzuordnen?
Hinkel & Kutschbach waren nur Händler. Sie haben nichts hergestellt, sondern nur die Produktion anderer Hersteller/Heimarbeiter etc. vertrieben. Daher ist die Herstellerbezeichnung "H&K" falsch!
Ich habe mal in einem anderen Thread ein Werbeblatt von H&K veröffentlicht. Vielleicht finde ich es wieder...
Hallo Freunde der Hinkel & Kutschbach Bahnmodelle (mit Kennzeichnung E),
um diesen Thread ein wenig zu pushen, zeige ich meinen Bahnhof "Rheinburg". Mit 18,15 DM (Ost) gehört er sicherlich zu den teuersten Modelle diese Modellreihe. Leider hat sich der Bahnhof im Laufe der Zeit (vielleicht durch falsche Lagerung) etwas verzogen. Er stammt, wie auch von mir früher vorgestellte Modelle, aus dem Raum Berlin. Aus diesem Grund fehlt auch die typische Verkäufermarke von Hinkel & Kutschbach. Als Arbeitstitel, solange wir nichts besseres wissen, ist er aber gut geeignet. Jeder der im Häuserbereich sammelt und forscht weis was damit gemeint ist.
Das Modell selber hat als Vorbild vermutlich das Bahnhofsgebäude von Friedrichshafen. Selbige kennen wir u.a. von Märklin.
Hallo, sehr schön - und der war richtig teuer. Bei meinem Augsburg (siehe #9) ist die Bahnmeisterei und Bahnpost auf der linken Seite. Hat das etwas zu bedeuten?
im "Herzer" Katalog fehlen ja einige Nummern in der Reihenfolge. Mein Bahnhof "Himmelberg", Beitrag 27, hat die Nummer E31. Nicht im Katalog. Also kann doch das eine oder andere noch auftauchen.