Auf der Börse gekauft weil ich sie klasse fand, sie ist ziemlich kaputt, aber das Gehäuse scheint in Ordnung zu sein, ebenso der Tender, fehlt der mittlere Radsatz...?
...viele Bing´s haben die Nummer 0-35, so weiss ich aber noch lange nicht wie die Artikelnummer lautet und welches Baujahr, die Lok wurde für 4 Volt Motoren versehen und ich möchte gerne einen richtigen Motor einbauen, ich weiss hier nicht ob es überhaupt geht, ob die Motoren die Einbaumöglichkeit haben, aber ich glaube dass das Gehäuse auch für andere Kombinationen gebaut wurde....
....der sogenannte 4 Volt Motor ist im Eimer, da ist nichts mehr zu machen, ich verwahre ihn trotzdem auf, man kann ja nie wissen...
...dabei war ein PW, Eigenbau aus Holz den der Verkäufer in die Tonne geben wollte, ich habe den geschenkt bekommen, witzig sind die Räder die auch selbstgemacht wurden, was es nicht alles gibt, der durchgebohrte Pfennig ist aus dem Jahr 1991, also alles, was Eigenbau und Umbau betrifft, ist gar nicht so lange her....
...das wäre natürlich eine schöne Lok wenn ein richtiger Motor drin wäre, der Kofferraummarkt ist ja bald, vielleicht habe ich Glück, oder die Bucht...
Hallo Georg, bei deiner Lok dürfte es sich um eine 11/62 handeln, gebaut 1923-29. Die gleiche Maschine gab es auch als Uhrwerk und als 18V Versionen. Ein orginaler Umbau ist aber nur schlecht machbar, bei den 18V Motoren stehen doch die Kappen der Kohlen weit raus, so das du die Lok ausschneiden müsstest, was eigentlich schade bei dem Gehäuse wäre. Besser wäre ein modernerer Motor, welcher in die bestehende Öffnung passt.
Das sieht m.E. gar nicht so schlecht aus. Die Achsen der Lok, der Anker und die Zahnräder sind ja alle da. Das wichtigste, was fehlt, sind die Bürsten, die man von einem modernen Elektromotor nehmen und einpassen kann. Die schlimmen Verlötungen müssen natürlich mit der Entlötpistole oder mit Kupfergaze entfernt werden. Der Permanentmagnet muss wohl flach liegen, sonst passt der Motor nicht hinein. Hatte mal eine ähnliche Reparatur, allerdings mit Feldspule an Stelle des Magneten, beschrieben: Restauration eines Trommelkollektormotors. Vielleicht hilft das als Reparaturhilfe. Grüße, elaphos
dem Motor gebe ich keinen Pfifferling, da hat jemand mit drei Promille daran gearbeitet, schau dir die Fotos an, habe den Motor zerlegt....
... der Anker zeigt bei drei möglichen Messungen nur einen Kontakt, also ich weiss nicht, das ist aber auch weit entfernt was ich mir zutraue, da passe ich....
Die Ankerdrähte müssen wohl nur neu verlötet werden, ggf. teilweise auch neu gewickelt. Der Kollektor ist ja im Gegensatz zu dem von mir seinerzeit reparierten Motor noch vollständig. Kritisch ist in meinen Augen der offensichtlich gebrochene und mit irgendeiner Masse vergossene Magnet. Wenn diesem noch eine gewisse Magnetkraft innewohnt, würde ich (fast) darauf wetten, den Motor wieder zum Laufen bringen zu können. Andernfalls wäre es etwas schwierig, einen passenden Magneten zu finden, was aber auch nicht ganz unmöglich sein muss. Manchmal hilft auch der Einsatz moderner stärkerer Magnete. Grüße, elaphos
... der Magnet zieht an, die Räder sind vermutlich nicht original, das Zahnrad ist grösser als der Spurkranz, dann mache ich folgendes.... bald ist Kofferraummarkt in Krefeld, da schaue ich mal nach Motoren, habe ich keinen Erfolg, dann frage ich noch mal höflich nach, denn sie ist nicht schlecht, auch mit dem Tender...!
Diese Lok ist soeben zu Ende gegangen, auch hier wurde gebastelt, die rechte Seite des Kessels hat eine Ausbuchtung in Blech, die Galeriestange hört da auf, obwohl hinter der Ausbuchtung noch Löcher für die Galeriestangenhalter sind, normal...?
Ja, denke ich auch, wobei die Lok im ebay-Angebot ein dreistufiges Getriebe hat, während Deine ein zweistufiges. An der Bürstenführung Deiner Lok scheint ziemlich rumexperimentiert worden zu sein. Nach den Fotos sieht es so aus, dass zumindest oberhalb des Kollektors ein Röhrchen als Bürstenführung angelötet wurde, wobei normalerweise bei diesen Loks zwei an federnden Kupferblechen befestigte Bürsten seitlich auf dem Kollektor schleifen, weshalb möglicherweise der Magnet um 90° gedreht wurde, wobei er natürlich so nicht in die Lok passt. Die nicht passenden Zahnräder auf den Achsen sind natürlich ein erhebliches Problem, der Rest ließe sich m.E. beherrschen. Grüße, elaphos
Zitat von geopiri im Beitrag #7 die Räder sind vermutlich nicht original, das Zahnrad ist grösser als der Spurkranz,
mit GRüssen Georg
Hallo Georg, das ist schon richtig so, bei den DC Motoren ist die Drehzahl höher, deshalb müssen die Zahnräder größer sein. Es gibt bei den 4V Loks viele mit solchen Zahnrädern.
habe mal die Lok wieder zusammengebaut und tatsächlich passen alle Zahnräder mit Ritzel zusammen, dann ist die Lok aus der Bucht eine andere, so wie Elaphos geschrieben hat....? Die hat nämlich kleinere Räder, dann ist die Lok nicht identisch mit meiner, auch das hat Elaphos geschrieben....
Danke für die Hinweise, dann bleibt die Lok ein Vitrinengucker....
...schade, sie gefällt mir sehr gut, so isses eben und
Genau so ist es richtig! Der Magnet ist gebrochen, böse Sache, m.E. nicht zu reparieren, nur Ersatz hilft. Oder ddas beipacken von Neodym-Magneten. Ausprobieren! Den Anker solltest Du einem Experten geben. Die Bürsten dürften einfache federnde Blechstreifen gewesen sein. Die 4-Volt-Loks sind eine eigene Spezis, feine Sache, man muss sie nur in den Griff bekommen. Ich habe derzeit zwei Loks Bing 25 mm Spur auf dem Tisch. Deren Motoren sind ähnlich aufgebaut, auch Messing, gleicher Schleifer, gleiche Magnetbefestigung, nur Scheibenkollektor.
Zitat von elaphos im Beitrag #8weshalb möglicherweise der Magnet um 90° gedreht wurde, wobei er natürlich so nicht in die Lok passt. Die nicht passenden Zahnräder auf den Achsen sind natürlich ein erhebliches Problem
Magnet steht aber richtig so, das ist ein Irrtum. Zahnräder sind ja schon geklärt. Soooooo dumm finde ich den Reparaturversuch mit Heißklebepistole ja nicht, da könnte man schon auch auf dümmere Ideen kommen, Immerhin hält es ! Magneten können neu aufmagnetisiert werden, habe ich bei Bing schon machen lassen. Aber dei dem zerbrochenen Teil ist das natürlich zwecklos. Wie gesagt, Magnet beipacken, das würde ich zuerst versuchen. Und mich dann auf den Anker konzentrieren.
Moin. Bei den Gleichstromloks von Bub Spur S besteht der Stator aus 2 gebogenen dicken Eisenblechstreifen, zwischen denen ein Permanentmagnet sitzt. Bei Verwendung von Neodymmagneten sollte sich damit ein ausreichend starkes Magnetfeld für den Motor ergeben und das dürfte nicht schwer zu bauen sein. LG Steffen
Neos angebracht, auf richtige Polung geachtet, Federbleche anmontiert und Saft drauf...
... es brummt etwas, der Anker will drehen und hat es tatsächlich geschafft 1/3 Umdrehung zu drehen, es funkt auch aber weiter will der Anker nicht, nachhelfen ist nicht, bleibt in einer Stellung stehen, mit der gleichen Stellung des Kommutators dreht er die 1/3, dann aber wieder rückwärts...
...so, ist der Magnet gebrochen dann kann es sein dass die Polung halbiert ist, dass heisst der Anker hat zwei gleiche Polungen drauf...?
Hallo Georg Das mit dem gebrochenen Magneten ist hoffnungslos. Besorge Dir ein paar passende Neodynmagnete ,die es in jeder Form im Centbereich zu kaufen gibt. Dann fertige dir mit etwas Präzision zwei Polschuhe an und fertig ist "Laube" äh Motor.
hoffnungslos.... ...ich habe alles nochmal zerlegt, den Anker hinten mit Plastik U- Scheiben unterfüttert, die Lamellen saubergemacht, alles wieder zusammengebaut und Saft drauf, nix...
...weil die Lamellen aufgequollen sind, darunter ist irgendeine Paste, die ist heiss geworden und hat sich ausgedehnt, also alles am "Popo"...
...ich lege jetzt alles beiseite, hat keinen Zweck mehr, fünf Stunden für die Katz, sch.... ade...
Lieber Georg, nix is hoffnungslos, es sei denn man gibt auf. Leider konnte ich kaum einem obigen Eintrag ein "gefällt mir" geben, weil ich meine, dass man solch einen Motor grundlegend verstehen muss. Vorraussetzung für alles Tun ist die Frage, was will oder möchte ich! Bei Dir bin ich mir nicht ganz schlüssig ( Bitte, das ist keine Kritik) willst Du das Originalfahrwerk wieder herstellen oder willst Du uns die Lok in Witten auf dem 20 Volt Kreis vorführen? Beides ist nicht gleichzeitig möglich, also muss eine Entscheidung her und dann können wir überlegen, was wir machen. Mein Vorschlag wäre, den Originalantrieb so weit zu restaurieren, dass er mit 4 Volt lauffähig ist und dann ein anderes Fahrwerk zu bauen oder umzubauen, das die Kriterien des Blechgleises erfüllt. Dafür ist es notwendig, ein neues Getriebe zu bauen, denn die Zahnräder größer als der Spurkranz schmeißen die Lok aus den Zungenweichen, weil die Lok für Drehschemelweichen gedacht war. Also, wenn Du Lust hast, lass uns an der Stelle weiterdenken und dann schaun mer mal. Herzlichst Horst
Georg Nix für die Katz......... Prüfe mal den Anker (einzelne Wicklungen durchmessen) Ist der ok, muß der Motor mit einem gescheiten Magneten laufen!!!!!!!!!!
Georg, der Kommutator ist wohl ein Eigenbau des Vorbesitzers. Er wollte auch die Bürsten um 90 Grad versetzt anbringen als du es jetzt getan hast. Deine Bürsten sind auch nicht 180 Grad versetzt. Oben schreibst du es hätte nur ein Ankerhorn Durchgang gezeigt. Das alles ist ein rechtes Kauderwelsch und es kann so nicht funktionieren. So ein Motor ist das einfachste auf der Welt und die Theorie schnell ergründet. Zentraler Punkt ist der Kommutator. Mein Tip: beschaffe einen passenden Scheibenkommutator von Märklin und baue den erstmal sauber auf eine neue Welle. Zuvor solltest du aber die Wicklungen prüfen. Damit du die nicht abwickeln musst wenn sie doch defekt sind. Glaube ich aber nicht.
Der Anker ist ein Eigenbau, zumindest der Kommutator, stimmt, die Paste darunter ist geschmolzen, der Vorbesitzer hat tatsächlich die Bürsten um 180° versetzt, oben zwischen dem Magneten und unten uber dem Rollenschleifer....
...dass ein neuer Kommutator rein muss sollte mir klar sein, nur das sind Arbeiten die ich nicht ausführen kann, wenn ich Glück habe erwische ich einen guten neuen Motor in Krefeld, wenn nicht, dann muss ich fragen wer mir den Motor instandsetzt, der müsste komplett überholt weden, das ist Arbeit, viel Arbeit und ich weiss nicht ob ich es mir leisten kann, für den Motor auf dem Markt kann ich 60 Euro ausgeben, das wird kein Mensch für den Preis machen....
...und Horst, wir telefonieren denn wir wollten uns ja treffen...!
Hallo Georg Oder du nimmst den hier??? Ich wollte den Anker eigentlich für ne Kraus Fandor Lok 455 nehmen, die hat aber glaub ich 18 Volt und er passt auch nicht sooo richtig. Da ich dich nicht länger leiden sehen kann, kannste den haben. Vor allem ist der Magnet nicht gebrochen. Alles andere per PN.
Zitat von Trixnachbau im Beitrag #22Da ich dich nicht länger leiden sehen kann, kannste den haben.
Hallo Guido,
das sind einfach meine Emotionen, ich würde es nicht direkt als "Leiden" bezeichnen, denn ich hänge mich in jede Arbeit sehr tief hinein, und da gibt es natürlich auch Enttäuschungen wenn es nicht funktioniert und wiederum die grosse Freude wenn ein kleiner Erfolg eintritt....
... ich bin auch emotional in vielen Maetrix Beiträgen dabei, sei es der Leuchtturm von Heinz, die GR von Wolfgang, interessantes Spielzeug von Y, der Potsdamer Platz von Dieter, die Tunnel von Claudia, alle Trix und Kibri Vorstellungen und etliche weitere Beiträge, da bin ich begeistert...
... aber es gibt auch tatsächlich Momente wo ich wirklich leide....wenn der FC spielt...
Guido, du hast mir eine grosse Freude bereitet, ich berichte weiter, herzlichen Dank...!
Guido´s Teile sind angekommen und passen perfekt, damit ist der Motor komplett und fahrtüchtig...
...bis auf die Befestigung des unteren Bürstenröhrchens an dem Rollenschleifer, der wiederum auf die Pertinaxscheibe befestigt ist, für das Röhrchen sind Aussparungen in der Pertinax vorhanden, einmal rund und einmal rechteckig, zusammenhängend, doch wie und mit was sollte das Röhrchen befestigt werden damit es richtig fest sitzt...
...vielleicht hat jemand eine ähnliche Lok und kann ein Detail des Rollenschleifers mit dem Bürstenröhrchen posten, eventuell ist eine Befestigung zu erkennen und ich kann das nachbauen...