Hallo zusammen, hat mir jemand einen Tipp woher ich die bei meiner E66 fehlenden Fensterscheiben im Führerstand bekommen kann? Ich habe schon im www gesucht finde dazu aber nichts. Bin für jeden Hinweis dankbar! Gruß Alexander
Das Thema wurde hier schon mal behandelt. Hatte mich auch darum gekümmert und eine mögliche Quelle aufgetan, aber dann ist die Sache "im Sande verlaufen". Viele Grüße Wolfgang
Danke für die Antworten! Nun dann will ich mal so höflich sein und mich vorstellen: ich heiße Alexander und beschäftige mich hauptsächlich mit Märklin Spur H0 im Zeitraum 60er - 70er Jahre, habe aber neben einigen Spur 0 Wagen auch eine E66 die ich auf Vordermann bringen möchte. Überhaupt hat mich die Spur 0 schon immer fasziniert, nur wenige hatte da von ihren Vätern ein Überbleibsel, da war die Spur 0 viel geläufiger.@Mikka: an die Möglichkeit mit der Hemdkragenfolie habe ich noch gar nicht gedacht gehabt, danke für den Tip! Sind die Cellonscheiben nicht eher etwas milchig-trüb gewesen? Viele Grüße Alexander
Eine Frage habe ich noch: die originalen Folien hatten wohl Ausstanzungen, sind die mit den seitlich umgebogenen Laschen im Führerstand fixiert worden?
genau, die meisten dieser Folien sind gestanzt. Das lässt sich aber relativ einfach selber machen, einfach eine Folie mit einem Schraubendreher und einem Hammer durchschlagen. Dabei am besten eine etwas festere Unterlage verwenden (Hartholz oder ein altes Küchenbrettchen o.ä.)
Die schlitze besser etwas größer machen, dann kann man sie einfacher über die Laschen schieben. Die Laschen brechen leicht ab, deshalb möglichst wenig bewegen und biegen.
Hallo Arne, danke für den guten Tipp. Genau das war schon meine Überlegung ob die Laschen ein Aufbiegen mitmachen... ich meine auch wenn man Bilder von der Lok anschaut sieht man im Fensterrahmenbereich bereits den Durchbruch in der Folie, so als ob diese schon ab Werk absichtlich etwas Größer mit Spiel waren, vermutlich auch um zu verhindern dass sich Spannungen aufbauen. Grüße Alexander
Moin. Die Obsttorten in manchen Supermärkten (bei uns ist das Globus) sind oft in durchsichtiger Plaste verpackt. Die Stärke ist ähnlich wie Hemdkragenfolie. Alternativ könnte man Echtglas versuchen - Abdeckplättchen für Objektträger vom Mikroskop.
Klar Steffen, nicht nur die Tortenblister sind bei ausreichender Wandstärke geeignet, jedes andere Teil mit ebener Fläche kommt in Betracht. Man muss nur darauf achten, dass die Optik einigermaßen stimmt, denn durch den Tiefziehvorgang kommt es zu Schlierenbildung. Viele Grüße Wolfgang
Ich bewahre allerlei transparente Deckel von Lebensmittelverpackungen auf. Da gibt es verschiedene Größen, Materialstärken und Nuancen in der Färbung. Bei Bedarf schneide ich mir dann die fehlenden Fensterfolien daraus.
Viele Dank für die Hinweise... muss ich mal auf die Torten die so verpackt sind achten, ich kenne sie bislang immer nur in einem Pappschieber mit innenliegendem Styroporeinsatz. @jalt: danke für das Foto, das ist auch schon ein Replikat so wie das aussieht. Da sieht man ganz gut wie groß die Scheiben sein sollen!
Moin. Ich meine nicht den Blister. Obwohl das Meiste vom Deckel bestimmt auch ginge. Das Innere, eine flache Plastescheibe, gestanzt, die Seitenwände hochgeklappt. Darin wird die Torte gemacht, bevor sie in den Blister kommt. Diese Folie ist plan und schlierenfrei.
Zitat von Es(s)bahner im Beitrag #16Das Innere, eine flache Plastescheibe
Steffen: Danke für die Information. Das habe ich nicht gewusst. Fertige Tortenböden habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gekauft. Damals war es ein beschichteter Karton. Gruß Wolfgang
Till, das ist eine E66 mit grossen Windleitblechen, sie hat grosse Fenster im Gegensatz zu der Lok mit kleinen Windleitblechen, da sind die Fenster wesentlich kleiner....
Entsprechend sind die Fensterfolien verschieden hoch....
Klarsicht-Folien für Kaltnadelradierung aus dem Bastelbedarf (Künstlerzubehör)
Rhenalon Platten 0,5 mm • 11 x 15 cm Pg a 10 Stk. • 38145 • EAN 4028699017570 • ca. 4,– Euro die Packung.
Die Stärke erlaubt ein anritzen und umknicken. Die Platten sind biegsam, vergilben nicht. Jedenfalls noch nicht, im Gegensatz zu Packungsfolien. Sie haben Schlieren und wirken wir altes Glas.
Ich verwende transparente DIN A4 Deckblätter aus dem Buchbinderbedarf bzw. Papierladen. Diese gibt es in verschiedenen Stärken. Am besten funktioniert nach meiner Erfahrung 0,3mm PVC. Das Material ist langzeit- und form-stabil und vergilbt nicht.
So weit muss man mit der Originaltreue m.M.n. nicht gehen. Vergilbte Scheiben waren ab Werk bestimmt nicht gewollt. Kann ja jeder mal ausprobieren, was besser aussieht: Ein blauer Märklin CIWL 1756 mit vergilbten oder transparenten Scheiben. Ich entscheide mich da gegen das Raucherabteil. Aber das kann ja jeder für sich selber entscheiden. Man kann natürlich die Scheiben auch von innen mit Schellacklösung o.ä. tönen, wenn man mag.