iwo habe ich das einmal mitgeteilt, aber jetzt vergessen, dich extra darauf hinzuweisen: Es gibt einen Unterschied zwischen einem kompletten Kreis bei den Märklin-Gleisen: Elektrische Gleise brauchen für einen Kreis 12 Stück, aber bei den Uhrwerkgleisen braucht man 12,5 Stück. Das ist vermutlich noch nie jemanden aufgefallen, weil man im Prinzip nie einen kompletten 12-er Kreis aufbaut.
Entsprechend sind die Hochbahnbrücken, auf denen Uhrwerkgleise liegen sollen, auf diese halbe Gleis mehr angepasst worden. Man braucht also für einen halben Hochbahnkreis eine 1/4 Brücke mehr, um fortführend zwei Parallelstrecken anzubauen.. Diese runden Brückenteile sind in den Kisten. Während man die 12-er Uhrwerkgleise noch minimal verschieben kann, um Anschlüsse herzustellen, ist das bei den Hochbahn-Brückenelementen nicht möglich. Wenn die Brückenteile eingehangen sind, kann man die so gut wie keinen Millimeter mehr verschieben.
Im Übrigen habe ich bis jetzt (gestern bis 4.oo Uhr in der Frühe) 25 runde Märklin-Uhrwerk-Gleise als Progressgleise umgebaut. 14 solcher 12-er Gleise habe ich hier noch liegen. Ich bringe sie dir morgen am späten Nachmittag mit den anderen noch benötigten Teilen vorbei.
Was den endgültigen Aufbau in Berlin angeht: Du hast ja diesen Plan. Zuerst musst du den inneren Bereich auch schon mit der Oberleitung aufbauen, dann alles drumherum. Dann reißt man auch nicht aus Versehen Oberleitungen aus den Halterungen. Und im mittigen Bereich musst du 2 bis 3 Versorgungslöcher offen lassen. Das habe ich seinerzeit in Berlin auch gemacht. Jeweils einen Tisch weg und dafür vorne und hinten aufliegende Bretter mit Querleisten.
Der Beitrag Durchfahrtshalle von Matthias hat mich so richtig fasziniert, vor allem auch dass das Wellblech käuflich ist. Es ist angekommen, und ich plane das letzte Gebäude für die Hochbahn, den zweiten Bahnhof für die Endhaltestelle auf der Hochebene...
Normalerweise nehme ich Konservendosen, aber so lange Dosen gibt es nicht. Das Wellblech kann tatsächlich bombiert werden, es bedarf einer Behandlung mit dem Gummihammer auf einem dicken Tischbein im Schraubstock, das Wellblech bleibt in seiner Wellenform und es lässt sich gut biegen...
Das Testblech hat einen Knick in der Mitte, weil es zuerst an einer Tischkante den ersten Versuch erlebte, anschliessend brachte das Tischbein den gewünschten Erfolg...
Die schönen alten Stützen werde ich nicht so leicht bekommen und plane mit U- Scheiben eine ähnliche Form, welche später mit Beischleifen etwas abgerundeter wirken. Die Streben im Dach dürften kein Problem sein, doch statisch sollen sie das gesamte Dach halten. Etwa 70 cm lang wird der Bahnhof, und nach Berlin steht die Halle zum Verkauf auf der Wunschliste...
Mit dem gesamten Schrott lässt sich doch mit Sicherheit etwas anfangen...
Die Überlegung alle acht Stützen mit Schrottsignalmasten auszustatten, ist noch in Arbeit. Soviele Masten habe ich leider nicht, aber Matthias Halle wirkt dadurch schon viel besser. Ich muss mal Udo fragen, vermutlich hat er noch einige, die hier gebraucht werden...
Das Wellblech lässt sich gut gegenbiegen, oder bombieren, wie ich einst gelernt habe, mit dem Gummihammer und Tischbein klappt es gut, aber es muss sorgfälltig behandelt werden und nicht so auf die Schnelle wie jetzt gerade...
Erste Farbprobe ist ausgeführt, die Ränder mit transparentem Schwarz...
Nun habe ich mich entschieden, die Bing Maste zu verwenden, nochmals ein Dankeschön für die Angebote...
Aber ich bin heute morgen gleich in den Baumarkt geradelt und war neugierig, welche Alternativen möglich wären, in der Sanitärabteilung findet sich immer interessantes...
Die untere Partie ist ein Pressfitting und kostet etwa 7,00 Euro, darüber sind Quetschringe und U- Scheiben aus der gleichen Abteilung, die Mitte ziert ein sehr dünnes Wellblech aus Messing, zum Rohr geformt, aber leider hinten noch offen, mit dem ganzen Material lassen sich durchaus einige Stützen bauen, alles später dunkelgrau lackiert und vielleicht einige goldene Linien, wäre auch eine Idee aber auch teurer und mit viel Arbeit versehen...
Diese Stütze ist nur ein Experiment, sie wirkt auch zu römisch, aber wer soetwas mag...
das mag römisch oder griechisch wirken, aber eine derartig verzierte Säule war auch hier in Deutschland in der Zeit zwischen 1880 und 1910 sehr beliebt. Diese Säulen bestanden aus Eisenguss und konnten somit in größeren Stückzahlen produziert werden.
Ein Beispiel ist die Hartungsche Säule, nach einem preußischen Architekten benannt, und als Pendelstütze bei den meisten Berliner Eisenbahnbrücken verwendet. Sie gehört zur typischen Berliner S-Bahn-Architektur.
Diese gusseisernen Stützen wurden bei neuen Brücken ab ca. 1910 durch Stützen aus Walzstahl ersetzt. In Bestandsbauten blieben sie bis ca. 1990 erhalten.
Es gibt einige Möglichkeiten, Säulen oder Stützen selbst zu bauen...
Von links:
--ein Bing Mast, --eine selbstgegossene schöne Stütze, (ein Forist hat sie mir gegossen...) --U- Scheiben und Teilen aus der Sanitärabteilung, dazwischen ein gedrehtes Stück Weissblech, --selten zu bekommen eine Original Stütze, --Unten Pressfitting mit Ü- Scheiben und gedrehtes Messingwellblech, --Unten Schlauchanschluss aus Messing, darüber wieder Eigenkreation aus der Sanitärabteilung sowie Eisenrohre.
Aber heute morgen fiel mir eine weitere Möglichkeit ein, um den Fuss zu gestalten, ich habe aus der Bucht alte Trompetenmundstücke gekauft...
In der Regel haben Trompetenmundstücke einen Durchmesser von 27mm, Messing, danach werden sie schlanker und sie sind verziert, darüber kann man wieder Eigenkreation anwenden...
Bei den zwei zusätzlichen Haltestellen wird eines mit den Bing Masten ausgestattet, das andere mit den Trompetenmundstücke, mal sehen...
Nun ziehe ich mich zurück aus gesundheitlichen Gründen...
Sieben Stützen sind entstanden, die achte steckt noch in der Testhalle. Dort sind verschiedene Stützen aus etlichen Teilen vom Baumarkt und meiner Schrottkiste, und sie ist noch nicht fertig. Das Oberdach ist noch eine Aluschiene, die bald ersetzt wird. Die Trompetenmundstücke lassen auf sich warten, aber das ist gut, denn ich sitze jetzt seltener in der Werkstatt...
Mit diesen Stützen habe ich mich an Dieters Vorschlag einigermassen gehalten. Der untere Bereich wird noch mit den Mundstücken verziert. Ich habe nicht geglaubt, dass diese Halle sehr viel Arbeit mit sich tragen wird, aber es ist eben so, lackiert werden muss sie schliesslich auch noch..
Das Hallendach war schwieriger als ich zunächst dachte. Auf die Länge hatte ich Bedenken, dass das Dach sich verzieht beim Löten, ein minimaler Bogen ist aber entstanden, der aber mit der Bodenplatte und dem Anbringen der Stützen hoffentlich begradigt wird..
Die Säulen / Stützen sind fertig, aber sie sind etwas zu lang, die Halle dürfte tiefer sein, aber das sind Kleinigkeiten, die erst zum Schluss bearbeitet werden...
Die Lötstation macht an der Halle nichts, und so muss ich den 100W Kolben nehmen, da sind die Lötflecken entsprechend grösser, auch diese muss ich verkleinern...
Im Grossen und Ganzen gefällt mir die Halle schon besser. Die Mundstücke für die Trompete sind bereits verarbeitet und eingebaut, alles wartet noch auf die Lackierung. Das obere Dach musste ich in Segmenten einsetzen, denn ein schmales Blech verzieht und verdreht sich leider...
Das gebogene Wellblechdach möchte ich türkis mit transparentem schwarz lackieren, das Fachwerk oben dunkelgrau wie auch das obere Dach, die Säulen mittelgrau mit Goldlinien und weisse Absetzer...
Heute wurde lackiert, die Säulen sind soweit fertig bis auf Klarlack, das Dach hat den Voranstrich bekommen, damit morgen die Restlackierung aufgetragen wird...
Die Bodenplatte wird später gebastelt. Ob Blech oder Holz, muss ich noch überlegen...
Mittlerweile bin ich der Meinung, dass in Berlin die Oberleitungen wegfallen. Das wird zu anstrengend mit dem Aufbau, denn René wird seine Bahn im unteren Bereich aufbauen und das schneidet sich enorm...
Die Hochbahn wird also mit den normalen Märklin Gleisen ausgestattet, das heisst aber auch, dass jeder seine Züge darüber fahren lassen könnte, warum nicht, das bringt auch Abwechslung, wenn die Züge nicht zu lang sind. An der gesamten Signalsteuerung ändert sich dadurch nichts...
Das nimmt mir auch den Druck enorm weg aber trotzdem ist noch vieles zu erledigen, das habe ich auch heute mit Dieter besprochen...
erstmal toll was Du auf die Beine stellst und was Du heute wieder an Bildern zeigst. Die Säulen sehen großartig aus.
Wir haben beim Aufbau 2026 einen Tag mehr als 2025. Ich kann mich aber gut erinnern, wie lange Udo daran gearbeitet hatte, die Hochbahn aufzubauen und auch die Oberleitungen betriebsfähig zu bekommen. Es ist zwar einerseits schade, wenn wir dieses Jahr auf die Oberleitung verzichten müssen, aber die Entscheidung ist richtig. Dass nimmt eine enorme Last von Deinen Schultern.
Es genügt ja an einer Stelle die Oberleitung als Muster zu zeigen. Irgendwo an der Seite. Wo man gut ran kommt. Beim Reden und Gucken kommen die besten Ideen....
Zitat von ypsilon im Beitrag #191Es genügt ja an einer Stelle die Oberleitung als Muster zu zeigen. Irgendwo an der Seite. Wo man gut ran kommt. Beim Reden und Gucken kommen die besten Ideen....
Zum Schluss bekommt die Burg einen neuen Anstrich und steht dann mitsamt den kleinen Häuschen in Berlin am Rande der Anlage. Damit ist unsere Anlage vorgestellt...
Die Gastronomie ist super belebend an der Burg , sehr schönes Esemble. Als ich deinen Wohnturm von der Burg gesehen habe , mußte ich sofort an meinen Kurzurlaub vor 14 Tagen in Polen denken . Schloß Boberstein im Tal der Schlösser / Hirschberger Tal . Liebe Grüße Matthias
Dass "nur" für Berlin die Oberleitungen weggelegt werden, erleichtert meine Erledigungen an der gesamten Hochbahn. Es ist nicht zu schaffen, wenn ich alleine in der Werkstatt sitze. Mit Michael habe ich eine sehr grosse Hilfe, denn er kümmert sich um die gesamte Elektrik, niemals hätte ich seine Arbeit auch nur annähernd so perfekt hinzaubern können, Respekt...!
Udos Doppelkreuzungsweiche ist schon ein kleines Meisterwerk, allerdings Uhrwerk...
Die Idee lässt mich aber nicht los, das gleiche Spiel mit elektrischen Gleisen zu bauen...
Dafür müsste ich vier Weichen opfern, denn sie müssen gekürzt werden. Die meiste Arbeit aber steckt in der Kreuzung, normalerweise müsste das mit viel Arbeit zu machen sein, und es schreckt mich nicht ab. Was mich momentan zurückhält, ist die wertvolle Zeit die an anderen Teilen dringender wäre. Also schiebe ich die Kreuzung weiter nach hinten, in der Hoffnung es noch vor Berlin zu schaffen...
Eine andere Idee wäre noch einfacher auszuführen, die mittlere gebogene Schiene kann drehbar sein, Drehpunkt ist dann der rote Punkt, aber das ist noch ein Projekt, wobei ich mich frage, was denn schneller baubar wäre und obendrein was ist sinnvoller...?
Wenn keine Zeit übrig bleibt, muss ich mit nur zwei Weichen vorlieb nehmen, dann ist nur einmal der Gleiswechsel möglich...
Und wenn du nur über der Kreuzung die Oberleitung baust? Die soll ja ohnehin entstehen. Und die Kreuzung ist ein kompaktes Teil, was auch zusammen bleiben könnte, mit der Oberleitung. Die elektrischen Weichen wären jetzt doppelte Arbeit.
Du hast ein 8 Radius Gleis probehalber hingelegt. Udo dürfte ein 12 er Gleis genommen haben. Es sieht zumindest optisch so aus. Das gibt e.v.Probleme bei den verwendeten Zügen.
Die Weichen werden gekürzt, das hat Udo auch gemacht, es wird dann der 12er Radius bleiben...
Die Kreuzung ist auch nicht schwer zu basteln, der Mittelleiter wird aus Fahrradspeichen gemacht, dadurch müssen die äusseren Schienen nur oben etwas abgeflext werden, alles gut isoliert und das sollte halten, wenn anständig verlötet...