Heizer - zu #25: Seit Eva, oder spätestens seit Schwester Teresa, ist es Aufgabe der Frau zu hegen und pflegen und nicht zu zerstören. Oder war es doch anders? Die Eva war es doch, die dem Adam den verhängnisvollen Apfel gegeben hat! Das erste Attentat auf einen Mann! Bleib gesund -alle! Botho
Botho, die Geschichte geht aber weiter und wenn wir diesen bedauerlichen Schmarren am Anfang eines sonst recht guten Buches glauben, dann bestünde die ganze Menschheit auf der Basis eines Inzest und wäre damit illegal. Und wenn der Adam nicht so doof gewesen wäre, sich von der Frau verpflegen zu lassen, sondern sich selbst um sein Essen gekümmert hätte, würden wir heute noch im Paradies leben. Oder? Ich denke du hast dich hier auf dünnes Eis begeben und wir sollten das Thema zumachen. War ja ohnehin schon mehr als of topic.
... genau. Lasst uns doch lieber überlegen, wie man diesen Schaden durch geschickte Blechbearbeitung und Lackierung wieder beseitigen kann. Wenn sich jemand den PLM-Wagen für kleines Geld angelt und dann hier im Forum die Restaurierung vorstellt, würde ein tolles Beispiel entstehen.
Dieter Da hast Du Recht. Die Restaurierung ist aktuell wirklich kein Problem!! Hier gibt es für Blech und Farbe Spezialisten- Wird aber sicher nicht kleinpreisig!!
solche Restaurationen kann und darf man nicht mit Geld messen. Sowas macht man, um ein schönes Stück in alter Schönheit wieder auferstehen zu lassen, oder - ganz banal - weil man es kann !
Und wenn ich mir anschaue, was hier im Forum bereits an Handwerk, nein ich sage lieber Kunsthandwerk gezeigt wurde, dann gibt es hier die Künstler. Außerdem wäre das ein Projekt, das eine Menge Spaß bringt. Vor allem, wenn man anschließend die Bilder Vorher - Nachher vergleicht.
Re #25: Moin. Weil Mädels es traditionell nicht so mit Partisanenüberfällen haben. Die würden eher Giftmord bevorzugen. Wenn also der Zug gestoppt werden soll, würde dem Personal auf der Lok plötzlich schwindelig und schwarz vor Augen ...
Der Wagen ist nagelneu, es sind Brand- oder Hitzespuren zu sehen, muss sehr kurz gewesen sein der Einschlag, von oben rechts durch die Dachkante schräg auf die andere Seite unter das Fenster, dort ist es steckengeblieben, kein Durchschuss, die Cellonscheiben sind durch die Hitze verbogen, das Rot ist verblasst, die Dachkante hat verbrannte Farbe um den Einschlag, es dürfte sich um kein Geschoss gehandelt haben sonst wäre es ein glatter Durchschuss ohne Brandspuren, der Wagen muss beim Einschlag in einen Karton gelegen haben, wegen der winzigen braunen Späne, der andere verkaufte Wagen war in einen Originalkarton und hatte Löcher, vielleicht ist der Karton dann vertauscht worden....
für 52 Euro wird er irgendwann mal hier im Forum vorgestellt, das ist ein wunderschöner Wagen, solange steht er als Mahnmal in der Vitrine, immer bereit zu spekulieren warum....
interessant finde ich, dass der andere intakte PLM-Wagen mehr als das zehnfache gebracht hat, Porto kommt noch dazu. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Also scheinen diese Wagen durchaus gesucht zu sein.
die Wagen sind hundert Jahre alt, die beiden angebotenen sehen wie geleckt aus, vermutlich nie oder nur einmal gespielt, ich habe solche Wagen noch nie in diesem Zustand gesehen, sie dürften wirklich selten sein, vielleicht wäre der Preis auch höher ausgefallen wenn wir keine Ferien hätten, wer weiss...?
Ich bin auch gespannt wie es weiter geht, zunächst steht er im Blickfang bei mir, als Anregung und generelle Überlegung ob ich es wage oder ob der Wagen vorerst nur als Deko steht, vielleicht verschenke ich ihn auch an einen guten Restaurator wenn ich mich an dem Wagen satt gesehen habe...
Es gibt einen schönen Bericht von Frank (Gote) im FaM, da hat er zwei PLM´s komplett zerlegt und restauriert, neu lackiert, hat er wirklich klasse gemacht, das gibt etwas Mut, aber ich würde den Wagen nicht komplett neu lackieren, nur die ausgebesserten Stellen, das mal vorab bevor ich überhaupt den Wagen in den Händen halte...
Doch es wird dauern bis ich den PLM bearbeite, der Triebwagen macht zuerst die Runde...
Du bist doch ein phantasievoller und begabter Mann! Daher wäre mein Vorschlag folgender:
Laß den Wagen, wie er ist und erzähle seine fiktive Lebensgeschichte!
Als Blech auf der Walzstraße, die Reise in die Fabrik, Lithografie, Stanzen, Zusammenbau, Verpackung, und dann der große Moment: Ankauf durch einen liebevollen Opa, als Weihnachtsgeschenk unter dem Tannenbaum, Kriegsbeginn, Verbannung auf den Dachboden, Schußverletzung, langes Warten und Wiederentdeckung, Reise in Deine Vitrine...
Im Rahmen einer kleinen Erzählung kannst Du dann viel Zeitgeschichtliches einbringen: Spielzeugherstellung zur Kaiserzeit oder später, die politischen Situationen und Umbrüche, die dieser Wagen erlebt hat, Kindheit und Jugend in seiner Zeit, Kunst und Kultur seiner Zeit, Verkauf und Ankauf, die heutige Zeit als Sammelgegenstand.
Ideen dazu gibt es in Hülle und Fülle!!! Es würde ein schönes, kleines Buch werden können....
Zitat von cmnhorsebreeder im Beitrag #37Du bist doch ein phantasievoller und begabter Mann!
Herr Ober..... bitte zwei Glas Rotwein....!
Hallo Claudia,
es wird lange dauern bis ich an dem Wagen etwas bastele, solange steht er halt am Arbeitsplatz, bin gespannt wie ein Flitzbogen ob denn die Wunde noch aus dem Krieg oder erst kürzlich stammt, vielleicht sieht man es am Rost, wenn überhaupt etwas zu erkennen ist, mal sehen, deine Idee ist ja auch nicht verkehrt....
Im Märklin Museum steht auch eine blaue R 910 die bei Verladen heruntergefallen ist und anschliessend vom Zug überrollt wurde, wenn man die Lok sieht könnte es auch Kunst sein, so schön sieht das aus....
Frauen greifen doch eher zu Gift. Wenn Dir ein Fahrzeug fehlt, such mal nach einem 5 l Kanister Salzsäure und dem Kassenbeleg. Vielleicht steckt auch das Rezept einer Frau hinter der Zinkpest?
wir Frauen sind vielschichtiger und vielgesichtiger, als Du glaubst! Und Giftmord ist durchaus keine Domäne der Frauen. Ich verweise da auf den Schierlingsbecher...
Die Frau ist "vielgesichtig", schreibt Claudia. Stimmt genau! Sie kann sogar täglich mehrfach ein anderes Gesicht zeigen. Vorsichtshalber ohne weiteren Kommentar. Botho 63 Jahre mit einer Frau verheiratet.
Udo, wir sind hier nicht bei der Boulewardzeitung mit den 4 Buchstaben! Da muß das nicht reißerisch aussehen. Da darf das auch Farbe oder ordinärer Flugrost sein. Übrigens ist eingetrocknetes Blut im Allgemeinen braun.
Den Wagen hätte ich doch lieber nicht an meinem Arbeitsplatz gestellt sondern in die Vitrine, wenn ich ihn jedesmal betrachte dann ist es fast als würde er mir etwas erzählen wollen, lange überlegt und auseinandernehmen geht ja vorerst, mal sehen was so auf mich zukommt, da werde ich aber Hilfe brauchen, Blech wieder beibiegen und verlöten oder ausschneiden und neue Bleche einlegen und trotzdem verlöten....
Ich lasse mir Zeit, wer damit Erfahrung gemacht hat dem würde ein grosses Lob gewährt wenn ich einige gute Tipps bekäme, solange steht jetzt erstmal alles in der Vitrine, aber interessant ist es schon....
Bei genauerem Betrachten ist der Wagen ziemlich preiswert hergestellt worden, dünnes Blech, alles verlascht, Dach eingeklinkt, das Aufwendige aber ist die Lackierung, Wagenkasten wurde komplett gelb gepinselt und später um die Fenster herum die eigentliche Wagenfarbe gepinselt, trotzdem ein sehr schöner Wagen und Weihnachten knöpfe ich ihn mir vor, bis dahin werde ich einige Infos sammeln was zu tun ist....
Das Ausbeulen und Beibiegen traue ich mir schon zu, auch Sicken eindrücken, problematisch wird es dann wenn ein sehr kleines Stück Blech fehlt weil es einfach weggeschossen wurde....
Also gehe ich das Ganze an, lackieren werde ich auch, da habe ich ein bisschen Erfahrungen gesammelt, auch zum Originallack....
Wie ich das sehe, brauchen wir auf das fertige Ergebnis nicht bis Weihnachten warten.
Das Lückenproblem: Heinz hat sich einen Film bei YT von Geneicken über einem Kupferschmied angesehen und gelernt, wie man Lücken im Blech lötet. Er hat sich ein Kunststoffeimerchen Lehm aus der Natur geholt, und mit diesem Lehm wird die Lücke unterlegt und dann fleissig gelötet.
Yes Udo, so in etwa dachte ich auch, nur..... ich will nicht soviel löten weil der Originallack drumherum verbrennt, ich dachte für so kleine Ausbesserungen an 2K, oder ist das nix....?
Jeder Tipp ist jetzt wertvoll, Danke....!!!!!
(letztes Foto ist nur eine schnelle Arbeit, es muss noch "gedengelt" werden und richtig ausgebeult...!)
jetzt bist Du bei der Restauration. Das bedeutet, Du kannst auch Wiederherstellung vornehmen, die als solche erkennbar sind. Ich könnte mir vorstellen, dass Du mit dem Lehm eine Art Gussform herstellen könntest, um dann die Lücke mit Zinn zu füllen.
Besser wäre vielleicht, ein dünnes Blech zu formen und auf der Rückseite zu befestigen und dann mit Karosseriezinn aufzufüllen. Das ist die klassische Methode im Fahrzeugbereich, kleine Dellen aufzufüllen, die nicht ausgebeult werden können. Das dünne Blech könntest Du herstellen, indem Du ein 0,3 mm Weißblech mit dem Hammer dünner schlägst.
Das geht natürlich auch mit normalen Lötzinn.
Das lässt sich sehr gut glätten.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Wagen weiter geht.
Du must sowieso nachlackieren, also könntest du löten.
Es geht natürlich auch mit teuren Hokuspokus-Sachen aus der Höhle des Löwen, nämlich BLUEFIXX. Gibt es für Holz und Metall, also zwei teure Tuben. In denen ist meiner Ansicht nach aber das Gleiche drin. So kann man den Umsatz verdoppeln. Aber das Zeug ist guuuut !!!
Aufgetragen und drei Sekunden mit der Lampe beleuchtet und alles ist knochenhart. Natürlich bei Löchern zur Stabilisierung auch hier den Lehm verwenden. Heinz sei Dank für die Weitergabe des Tipps der Kupferschmiedes !
Den Kleber kannst du natürlich beschleifen, und wenn etwas fehlt, nachbessern. Das wird eine Masse. Aber, wie geschrieben, teuer.